Donnerstag, 30. Juni 2016


 Ein Autor und Ich mit Thordis Hoyos


Hallo meine Bookies!! Heute möchte ich euch gern Thordis Hoyos und ihre Schwester Anna vorstellen. Die liebe Thordis hat mir ihre Geschichte "Stondebound" vor kurzem zum Lesen zur Verfügung gestellt und bevor wir uns dem Buch widmen, dachte ich, wäre es doch toll, die Autorin etwas besser kennen zu lernen :)






Erzähl erstmal kurz etwas über dich

Was gibt es über mich zu sagen? Also prinzipiell mag ich eigentlich alles, das ungesund ist: reichlich Kaffee, Zucker und Kohlehydrate, Bad Boys in dunkelhaariger Ausführung, nachts wach bleiben, tagsüber träumen – am liebsten mit einem Haufen durchgeknallter Freunde.
Ja, und seit einiger Zeit schreibe ich an einer New Adult Fantasystory, deren Plot meine Schwester und ich gemeinsam entwickelt haben.
Aufgewachsen bin ich auf einem Islandpferdehof und auf so einem lebe ich auch heute noch. Nach dem Schulabschluss habe ich mal Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften studiert. Danach kam mir noch ein Psychologiestudium in die Quere. Nach ein paar Jahren Mitarbeit an Forschungsprojekten habe ich aber festgestellt, dass ich doch lieber bei den Pferden bleiben möchte. Mit ihnen gemeinsam lebe ich – zusammen mit Familie und Freunden – in ländlicher Gegend.


Das hört sich an, als hättest du schon viel erlebt und vor allem viel gelernt ;) Du hast das Buch ja zusammen mit deiner Schwester geschrieben. Wie kam es dazu?

Den Anstoß hat meine kleine Schwester Anna gegeben. Sie ist 10 Jahre jünger als ich und ein ziemlich verrücktes Huhn. Wir beide waren schon immer absolut Fantasy begeistert. Allerdings gab es bei fast allen Geschichten etwas, das uns nicht ganz zusagte. Ist ja alles Geschmackssache. Aber Anna hatte dann die Idee, einfach mal selbst eine Geschichte zu entwickeln, so wie sie uns gefällt. Und ich sollte sie niederschreiben. Zuerst war das alles einfach nur ein großer Spaß, ich hätte nie geglaubt, dass ich auch nur annähernd die Fertigkeiten für so ein Projekt besitzen könnte. Aber wir haben viel darüber diskutiert, und sie hat immer etwas von magischen Steinen gefaselt - das war echt witzig. Bis ich eines Morgens aufgewacht bin mit diesem seltsamen Gefühl. Genau diese Empfindungen habe ich aufgeschrieben. Daraus ist der Prolog entstanden, und dann gab es kein Zurück mehr.

Also die Fertigkeiten besitzt du definitiv, so viel kann ich schon mal verraten. Ihr habt "Stonebound" ja selbst veröffentlicht. Habt ihr euch bewusst gegen einen Verlag entschieden oder wie kam es dazu?

Nun ja, anfangs haben wir gar nicht viel über irgendetwas nachgedacht. Die Geschichte wollte raus, und wir haben sie aufgeschrieben. Danach haben wir sie einfach ein paar Leuten zum Lesen gegeben. Freunde meinten dann, wir sollten einen Verlag suchen. Also haben wir mal ein paar Verlage angeschrieben. Die Rückmeldungen waren recht einheitlich: der Markt ist überschwemmt mit Vampirgeschichten. Tja, das war zu erwarten gewesen. Einige Verlage haben nach weiteren Geschichten ohne Vampirthema gefragt, weil ihnen der Schreibstil gut gefiel. Mit sowas konnten wir natürlich nicht dienen. Deswegen entschlossen wir uns, ein Lektorat in Anspruch zu nehmen und eine Plattform für eBooks auszuprobieren. Auf dieser Plattform lief ein regelmäßiges Scouting, eine Art Wettbewerb, bei dem die meistgelesenen und bestbewertesten Romane dann vom Lektorat zwecks einer eventuellen Aufnahme ins Verlagsprogramm begutachtet wurden. Schien mir eine gute Idee zu sein. Also haben wir das eBook hochgeladen und mitgemacht. Einige Zeit später hat sogar ein Verlag Interesse angemeldet an Stonebound. Leider hat dieser Verlag einen Rückzieher gemacht, weil er keine Romane aufnimmt, die bereits auf besagter Plattform im Internet veröffentlicht wurden. Danach haben wir einfach alleine weitergemacht und schließlich auch das Taschenbuch drucken lassen. Eine tolle Erfahrung.


Hmm es ist zwar schade, dass es mit dem Verlag nicht geklappt hat, aber ihr habt das auch allein echt toll hinbekommen. Arbeitet ihr schon am 2. Teil? und wie viele Teile wird es insgesamt geben?

Band 2 ist bereits geschrieben und befindet sich gerade bei den lieben Testleserinnen, die uns schon bei Band 1 sehr unterstützt haben. Im Juli kommt er dann ins Lektorat. Momentan ist geplant, dass Band 2 bis Ende August fertig lektoriert ist.
Angedacht sind insgesamt drei Bände. Die Eckpunkte für den Plot stehen. Band 3 muss ich jedoch erst zu Papier bringen bzw. in den Computer klopfen. Für eine Länge von ungefähr 600 Seiten brauche ich in der Regel ca. 8 Monate für die Schreibephase. Danach muss die Geschichte natürlich aber wieder überarbeitet, testgelesen und lektoriert werden.


Uii dann darf ich, und natürlich alle anderen, uns ja schon auf die Fortsetzung freuen. Juhuu :) Was machst du denn, wenn du nicht schreibst? Wie sieht dein Alltag sonst so aus?

Ich habe wahnsinniges Glück, denn ich liebe, was ich tue und tue, was ich liebe. Die Übergänge zwischen Arbeit und Freizeit, Beruf und Privatleben sind so fließend, dass sie kaum wahrnehmbar sind. Morgens stehe ich ziemlich früh auf, trinke mal mindestens 3 Tassen Kaffee und überarbeite währenddessen meist, was ich in der Nacht zuvor geschrieben habe. Danach findet man mich im Pferdestall. Für mehrere Stunden trainiere ich dann Pferde oder deren Reiter. Anschließend geht es wieder ans Schreiben oder Lesen bis spät nachts. Aber Schlaf wird sowieso überwertet ;)




Oh das klingt wirklich so, als würdest du deinen Traum leben. Das können ja nicht viele von sich behaupten. Da kannst du dich echt glücklich schätzen :) Und was hast du dir für die Zukunft vorgenommen?? Wo siehst du dich in 5 Jahren?

Um ehrlich zu sein, bin ich nicht gerade die große Zukunftsplanerin. Ich hoffe, dass ich mein Leben einfach weiterhin so selbstbestimmt gestalten kann wie bisher. Schreiben und reiten, gesund und glücklich sein und meine Zeit mit lieben Menschen verbringen, das wäre schön. Und natürlich ein paar Abenteuer erleben.

Ich bin auch nicht so der Planer. Haha. Aber gesund und glücklich sein ist das Wichtigste, da gebe ich dir recht. Liest du auch selbst in deiner Freizeit? Hast du Lieblingsbücher oder -autoren?

Ich lese sogar wahnsinnig gerne. Zu meinen Favoriten unter den Büchern zählen „Vom Winde verweht“ und „Sturmhöhe“. Meiner Meinung nach ist Jojo Moyes eine tolle Autorin, ihren Schreibstil bewundere ich sehr. Neuerdings habe ich im Fantasybereich Jennifer L. Armentrout für mich entdeckt. Eine wunderbare Art und Weise mit Worten umzugehen, hat auch Theresa Sperling. Ich durfte sie im Zuge meiner Selfpublishing-Anfangsphase kennenlernen. Sie macht Poetry Slam und schreibt Jugendbücher. Eines ihrer Werke wird nun bald mit einem Verlag veröffentlicht, darauf freue ich mich sehr. Ich habe die Rohfassung dazu gelesen und bin total gespannt, wie die Geschichte nun letztendlich umgesetzt wird.


Oh Jojo Moyes mag ich auch sehr sehr gern. <3 Und Poetry Slam würde ich auch mal gern irgendwo live erleben. Wie es scheint hast du ein sehr gutes Verhältnis zu deiner Schwester. Gab es bei eurer Zusammenarbeit witzige Erlebnisse oder evtl sogar kleine Streitereien?

Die Zusammenarbeit mit meiner Schwester war wirklich ein absolutes Erlebnis. Bei Band 1 sah das so aus, dass ich jeweils 20 Seiten geschrieben habe, danach hat sie den Text immer gegengelesen und wir haben uns zum Brainstorming getroffen. Das waren unvergessliche Abende – besonders weil die Fantasie oftmals regelrecht mit uns durchgegangen ist. Vor allem waren aber die Diskussionen zu den Sexszenen wirklich amüsant. Gut, dass wir da keine Zuhörer hatten.


Haha...da hätte ich dann doch gern Mäuschen gespielt. Was ist dir besonders wichtig im Leben?

Familie geht über alles. Der Großteil unserer Familie teilt die Leidenschaft zum Reiten. Aber mein Großvater hat auch sehr viel geschrieben. Als Kind habe ich ihn stundenlang dabei beobachtet, wie er seiner Sekretärin Texte diktiert hat. Geschrieben wurde damals noch auf der Schreibmaschine.
Außerdem sind mir meine Freunde, die selbst gewählte Familie, super wichtig. Es gibt nichts Schöneres, als seine Zeit mit Menschen zu verbringen, die dem gleichen Wahnsinn frönen wie man selbst.


Dem kann ich nicht viel hinzufügen :) Welchen Buchcharakter würdest du gern mal persönlich treffen und was würdest du ihm gern sagen?

Ich müsste lügen, wenn ich jetzt nicht sagen würde, dass ich am liebsten die Protas aus Stonebound treffen würde. Ganz besonders Tristan hat es mir angetan. Er schleicht sich auch sehr oft in meine Träume. Mit ihm würde ich echt gerne mal ein Abenteuer in der Realität außerhalb meines Kopfes erleben.


Bei Tristan würde ich auch schwach werden und gegen ein Abenteuer hätte ich auch nichts einzuwenden ;) Zu guter letzt: Was möchtest du deinen Lesern gern sagen??

Ich freue mich immer enorm, wenn Leser mir schreiben. Diese Rückmeldungen sind mir sehr wichtig – positive wie auch negative Kritik. Ich bekomme oft private Zusendungen mit Vorschlägen oder Vermutungen, wie die Geschichte weitergehen könnte. Das ist total spannend und motivierend – wie ein erweitertes Brainstorming. Die ein oder andere Idee versuche ich dann auch in die Geschichte einzuarbeiten. Das ist fantastisch, und ich danke jedem Einzelnem, der ein Stück mit auf die Reise kommt.


Das finde ich ja toll, dass du sogar Ideen von Lesern berücksichtigst, wenn sie passen. Liebe Thordis ich bedanke mich ganz herzlich, dass du dir Zeit genommen hast, um meine Fragen zu beantworten. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht :)



Und morgen gibt es dann auch noch meine Rezi zu "Stonebound2, die ihr nicht verpassen solltet, Denn es ist ein wirklich tolles Buch, dass man gelesen haben sollte. 
Dann bis morgen an alle und ich wünsche noch einen wunderschönen Donnerstag!!


Mittwoch, 29. Juni 2016

Rezi


Autor: Penelope Ward
Verlag: Goldmann Verlag
Seiten: 345
Preis: 9,99€


Klappentext

Greta freut sich auf das letzte Jahr an der Highschool, vor allem da ihr Stiefbruder Elec, dem sie noch nie begegnet ist, für das Abschlussjahr zu ihnen ziehen soll. Doch Elec stellt sich als rebellischer Macho heraus, der jeden Abend ein anderes Mädchen mit nach Hause bringt – am meisten aber hasst Greta die Art, wie ihr Körper auf ihn reagiert. Und als eine gemeinsame Nacht alles verändert, ist es auch um ihr Herz geschehen. Doch so schnell wie Elec in Gretas Leben getreten ist, so schnell verschwindet er auch daraus. Jahre später begegnet sie ihm wieder und muss feststellen, dass aus dem Teenager ein Mann geworden ist, der immer noch die Macht besitzt, ihr Herz in tausend Teile zu zerbrechen ...

Wie ich es fand

Endlich wieder ein Buch, dass mich so richtig geflashed hat; dass ich quasi inhaliert hab. Jedes mal, wenn ich es aus der Hand legen musste, war ich leicht genervt. UND ich habe einen neuen Book-Boyfriend. Elec. Ich glaube, ich habe mich sofort in ihn verliebt. Besonders in seine witzigen Sprüche und blöden Kommentare. Ich musste echt ein paar mal laut lachen. Sein Humor hat mich ein wenig an meinen eigenen erinnert. Auch seine Tattoos fand ich ganz toll. Und nicht zu vergessen seine Liebe zu Irland, obwohl er noch nie dort war. Ja das könnte auch ich sein. Elec muss für 1 Jahr zu seinem Vater und dort lernt er dann auch seine Stiefschwester Greta kennen. Obwohl sie mal wieder völlig unerfahren und naiv ist, fand ich sie echt sympathisch. Sie hatte so eine süße Art Elec's Sticheleien zu ertragen und sich ganz langsam in sein Herz zu schleichen, indem sie einfach sie selbst war. Mit ihrer natürlichen und direkten Art hat sie nicht nur Elec, sondern auch mich schnell um den Finger gewickelt.
Die beiden können sich, scheinbar, anfangs überhaupt nicht leiden. Ihre Sticheleien und gegenseitigen Streiche fand ich wirklich amüsant. Sei es jetzt, dass Elec ihre Unterwäsche klaut oder sie ihm die Suppe "verschärft" - die beiden haben sich anfangs nicht viel unterschieden. Irgendwann aber merken beide, dass sie für den jeweils anderen tiefere Gefühle entwickeln, was aber nicht sein soll und darf. Doch Elec muss wieder zurück nach Hause und lässt Greta unglücklich zurück.
Einige Jahre später treffen sie sich wieder, und sowohl Greta als auch Elec merken schnell, dass sie immer noch die gleich Tiefe Liebe verbindet. Aber die Situation ist nicht ganz so einfach.

Dieses Buch hat mir gleich mehrmals das Herz gebrochen. Diese starke Liebe und die Geschichte von Elec haben mich sehr tief berührt. Natürlich sind auch wieder vereinzelte Tränen gekullert. Besonders toll fand ich auch, dass man zum Ende hin nochmal Elecs Sicht und Gefühle besser verstehen und nachvollziehen konnte. Was es damit auf sich hat, müsst ihr schon selber heraus finden, aber ich fand diese Idee sehr schön und passend. Auch am Schreibstil kann ich rein gar nichts beanstanden, da sich die Story wie von allein gelesen hat. Auch das Cover finde ich echt schön, auch wenn es momentan so einige gibt, die ähnlich aussehen. Besonders hat mir aber auch die Innengestaltung mit den Sprüchen gefallen. Eine wirklich schöne Idee.





"Stepbrother dearest" hat mich voll und ganz überzeugt und ich hoffe, dass man noch mehr von Penelope Ward zu lesen bekommt. Ich gebe der tollen Geschichte daher auch 5 von 5 Sternen <3 <3

Dienstag, 28. Juni 2016


Rezi


Autor: Abbi Glines
Seiten:292
Verlag: Piper Verlag
Preis: 8,99€






Klappentext

Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht. Umso mehr überrascht es West, als sie ihm plötzlich doch antwortet und dass er fortan an nichts anderes mehr denken kann, als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen.


Wie ich es fand

Ich muss sagen, ich war ein wenig überrascht von diesem Buch. Es war nicht das absolut typische Abbi Glines - Buch. Hier gab es viel mehr Tiefgang, viel mehr Ernsthaftigkeit und viel weniger unnötiges Drama zwischen den Protagonisten.
Da wäre als erstes Maggie. Maggie spricht seit einem schrecklichen Vorfall nicht mehr. Trotzdem erfährt man durch ihre Gedanken und ihr Verhalten, wie es ihr geht und dass sie eine sehr starke Persönlichkeit ist. Trotz ihrer eigenen schlechten Erfahrungen, will sie nichts mehr, als West zu helfen und ihm eine Stütze sein. Daran merkt man sofort, dass sie ein sehr großes Herz hat und ein wundervoller Mensch ist. Ich habe sie sehr gemocht, weil sie nicht dieses naive Mädchen war, die man sonst in jedem Roman antrifft. Sie ist zu Anfang sehr in sich und ihrer eigenen Welt versunken. Darum ist sie auch keiner dieser oberflächlichen Menschen. Im Gegenteil. Dadurch ist es ihr möglich, hinter die Fassade der meisten Menschen zu schauen. Und so entdeckt sie auch Wests Schmerz sofort in seinen Augen. Nach außen tut er cool und macht einen auf Arschloch, aber man merkt schnell, dass er allen nur was vorspielt. Auch West konnte ich sofort in mein Herz schließen, da er im Inneren eigentlich ein hilfloser kleiner Junge ist, der Angst davor hat, seinen Daddy zu verlieren. Man bekommt sofort tiefes Mitleid mit ihm und seiner schrecklichen Situation. 
Die beiden freunden sich an und Maggie wird für West der rettende Anker, ein Fels in der Brandung. Ich fand es bewundernswert wie Maggie ihm zur Seite stand, ohne dabei an sich selbst zu denken. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ganz besonders tiefe Freundschaft, die doch so viel mehr ist.
Natürlich weiß man, wohin das alles am Ende führt. Aber dadurch, dass Abbi hier die Krankheit Krebs aufgegriffen hat, lag der Fokus für mich eher auf dieser intensiven, anfangs freundschaftlichen Beziehung der beiden. Es gab keine sinnlosen Liebesdramen oder ähnliches und das fand ich sehr passend, weil es sonst auch die Geschichte gestört hätte. Man merkt wie wichtig es ist, jemanden zu haben, dem man zu 100% vertrauen kann. Zur Not auch ohne Worte.
Dies war für mich eine etwas andere Seite von Abbi und ich bin gespannt, wie die Reihe weiter geht.
Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen.


Hier findet ihr weitere Meinungen zum Buch:

Trallafittibooks

Montag, 27. Juni 2016



Guten Morgen meine lieben Leser...wir starten mal wieder in die neue Woche mit der Montagsfrage von Buchfresserchen, die da heute lautet:




Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?


Also ich muss zugeben, dass ich bis vor einem Jahr ca gar keine Fiktion oder Fantasy groß gelesen hab. Da kam ich erst so langsam durch die Zeilenspringer-Gruppe von Facebook drauf. Dort wurden ständig so tolle Bücher gezeigt, dass ich irgendwann dachte, dass ich es einfach mal versuchen muss. So richtig an gefangen hat es dann mit der Black Dagger-Reihe, die ich regelrecht verschlungen hab. Ich glaube das war sogar die einzige Reihe, die ich komplett am Stück gelesen hab. Normal brauch ich zwischendurch etwas Abwechslung.


Danach kamen dann immer mehr Bücher in diese Richtung, wobei ich sagen muss, dass ich bis jetzt erst wenige in dem Genre gelesen hab, die mich wirklich umgehauen haben. So bin ich wahrscheinlich eine der wenigen Menschen, die die Frost-Reihe nur mittelmäßig bis gut fand. Ich fand die Wiederholungen einfach total nervig und teilweise wurde mir zu lang und umschweifend die Umgebung etc beschrieben. Welche Reihe ich aber noch überzeugen konnte, war Shadow Falls Camp. Der 5. Teil war richtig klasse und generell fand ich es wirklich spannend. 

Ansonsten lese ich auch ab und zu Thriller. Hier habe ich sogar ein Lieblingsautor, der wahrscheinlich nicht so schwer zu erraten ist. Sebastian Fitzek :) Seine Bücher sind einfach durchgehend der Hammer und sie werden auch ungesehen gekauft. Da brauch ich kein Klappentext zu lesen oder ähnliches. Was mich momentan auch wieder reizt sind Storys in Richtung Horror/Psycho a la Richard Laymon oder Jack Ketchum. "Der Keller" von Laymon liegt auch schon bereit und ich bin schon sehr gespannt darauf.



Mein absolutes Lieblingsgenre ist und bleibt aber Yound/New Adult bzw Jugendromane (ohne Fantasy-Elemente). ich bin und war schon immer der absolute Schnulzen-Fan und kann davon auch einfach nicht genug bekommen. Auch wenn es vom Prinzip immer wieder das gleiche ist, ich liebe es einfach. Heißer oder reicher Bad Boy trifft armes oder naives Mädchen. So gestaltet es sich meistens. Ganz besonders gern lese ich hier Colleen Hoover, besser gesagt ich vergöttere sie. Auch sie ist eine der wenigen Autoren, wo die Bücher ungesehen gekauft werden. Sie ist einfach eine Meisterin der Romantik und des Herzschmerzes. Aber auch andere wie J. Lynn, Abbi Glines, Jamie McGuire gehören zu meinen liebsten Autorinnen.



Ab und an lese ich aber auch mal Romane von Lucinda Riley oder ähnliches. Sie hat auch eine sehr schöne Art, Dinge zu beschreiben und somit wundervolle Geschichten zu erschaffen. 
Wie man also sieht, ist mein Geschmack breit gefächert und ich würde sagen, ich lese fast alles. Aber letztendlich überwiegt wohl der Non-Fiktion-Bereich. Wer weiß eventuell ändert sich das mit der Zeit auch wieder.

Nun seid ihr dran!
Wie sieht euer Leseverhalten aus??
Was ist euer liebstes Genre??

Mittwoch, 22. Juni 2016




Ein Autor und Ich mit Sebastian Fitzek


Dieses Mal hatte ich die große Ehre, Sebastian Fitzek einige Fragen stellen zu dürfen. Zu Beginn hatte ich echt Angst, dass mir keine Fragen einfallen würden, aber als ich dann erstmal überlegt hab, wären mir auch 100 eingefallen :)
Ich bedanke mich hiermit nochmal ganz ganz herzlich bei Herrn Fitzek, dass er sich die Zeit genommen hat um meine Fragen zu beantworten, obwohl er wegen seines 10-jährigen Jubiläums sehr viel zu tun hat.
Zuerst möchte ich euch Sebastian Fitzek noch etwas genauer vorstellen, für all diejenigen, die ihn eventuell noch nicht so gut kennen.


Sebastian Fitzek ist Thriller-Autor, er wurde 1971 in Berlin geboren.

 Fitzek schreibt seit 2006 Psychothriller, die allesamt zu Bestsellern wurden. Gleich sein erster Roman „Die Therapie“ eroberte die Taschenbuch-Bestsellerlisten von Stern und Spiegel. Mit seinem Debüt wurde er für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.

Sebastian Fitzek hat inzwischen 13 Bestseller geschrieben und sechs Millionen Bücher verkauft, seine Werke wurden in 27 Sprachen übersetzt. Als einer von wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. Fitzek ist in der Öffentlichkeit bekannt für seine ungewöhnlichen und lesernahen Aktionen. So hat er auf einer Buchpremiere das SEK in einen Radiosender einsteigen lassen, trat als erster Autor mit einer Live-Band zu einem exklusiv für ihn komponierten Soundtrack auf oder hat in einer Woche 50 Lesungen gehalten. In den sozialen Netzwerken ist Fitzek überaus aktiv, alleine bei Facebook zählt er 120.000 Fans.

 Fitzek hat bisher bei zwei Verlagen veröffentlicht, Droemer Knaur und Bastei Lübbe.

 Bis heute lebt Sebastian Fitzek in der Hauptstadt, die auch Heimatort der meisten seiner Erzählungen ist. Der Autor hat Tiermedizin und Jura studiert, er promovierte im Urheberrecht und arbeitete als Chefredakteur und Programmdirektor für verschiedene Radiostationen Deutschlands. Fitzek spielt Schlagzeug. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Sebastian Fitzek ist ehrenamtlich als Schirmherr des Vereins "Das frügeborene Kind" tätig und ist Botschafter des Deutschen Kindervereins Essen.



Und nun zum Interview (hach ich freu mich ja so :)



 Erstmal herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Jubiläum. Wie fühlt sich das für sie an??

Etwas unwirklich. Auf der einen Seite kann ich es gar nicht fassen, dass 

das schon so lange her sein soll.
Auf der anderen Seite ist so viel passiert, dass ich kaum glaube, dass 
das alles in zehn Jahren Platz gehabt haben soll.

            
             Im Oktober erscheint ja ihr neuer Roman "Das Paket". Was erwartet uns??                                                       Ein klaustrophobischer Psychothriller:


Emma Stein, eine Psychiaterin, wurde bestialisch vergewaltigt. Seitdem 

verlässt sie nicht mehr ihre eigenen vier Wände, aus Angst, der Täter 
könne sie noch einmal heimsuchen. Eines Tages bittet sie der Postbote, 
ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. Emma ist verunsichert. Sie 
kennt den Namen des Nachbarn nicht, obwohl sie schon seit Jahren in 
dieser winzigen Straße wohnt. Aber sie denkt sich auch: „Was kann schon 
passieren?“ Und indem sie das Paket annimmt, lässt sie erneut einen 
Albtraum in ihr Leben ...



  Woher bekommen sie ihre Ideen?? Wie schaffen sie es immer wieder so ausgeklügelte und intelligente Storys zu schreiben?

Aus dem wahren Leben, tatsächlich. Mir begegnen so viele skurrile 

Menschen, ich stecke immer wieder in merkwürdigen Situationen aus denen 
man entweder einen Thriller oder eine Komödie machen könnte.
Allerdings liefern die wahren Begebenheiten immer nur eine 
Initialzündung. Zum Beispiel wenn der Postbote bei mir ein Paket für 
einen Nachbarn abgeben will, von dem ich noch nie etwas gehört habe. 
Natürlich nehme ich das Paket, frage mich aber sofort: „Was ist da drin? 
Wer ist dieser unbekannte Nachbar? Und was geschieht mit mir, wenn er es 
abholen kommt…“



 Schauen sie vielleicht selbst den ganzen Tag Thriller?? Oder holen sie sich woanders professionelle Infos?? 
Zb bei Psychologen, Ärzten, Polizisten oder ähnliches??

Wenn es um Hintergrundinformationen geht, recherchiere ich viel in 

Fachliteratur und bei medizinischen Fakten kann ich auf meinen Bruder 
oder meine Schwägerin zurückgreifen, die beide Ärzte sind. Auch bei 
Fragen zur Polizeiarbeit, habe ich glücklicherweise Kontakte

 Lesen sie auch selbst?? Wenn ja was?

Ich lese so gut wie jedes Genre (auch wenn es vor allem Psychothriller 

sind ;-)) und mindestens ein Buch pro Woche. Zu meinen Favoriten zählen 
u.a. John Grisham, Stephen King, Michael Chrichton, Harlan Coben, Dennis 
Lehane, Arno Strobel, Wulf Dorn und Michael Robotham. 


 Mittlerweile sind sie bestimmt ein Vorbild für andere junge Schreiberlinge. Haben oder hatten sie auch mal ein Vorbild unter den Autoren?

Tausende im Hinterkopf, aber kein konkretes während ich schrieb. Ich 

kenne keinen Autor, der nicht durch die Lektüre zahlreicher Bücher zum 
Schreiben motiviert und inspiriert wurde.


 Gibt es ein eigenes Werk, dass ihnen besonders am Herzen liegt?? Wenn ja, warum und welches?

Immer das, an dem ich gerade arbeite. Die Therapie, mein erstes Buch, 

wird aber immer eine Sonderstellung haben.


 Haben sie vor 10 Jahren damit gerechnet so erfolgreich zu sein? Und wie fühlt es sich an, einer der erfolgreichsten deutschen Autoren zu sein??
Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet und ich bin sehr froh, dass ich 

vom Schreiben leben kann.

Über meinen Erfolg versuche ich nicht nachzudenken. Ich erinnere mich 
lieber an das Gefühl, das ich hatte, bevor mein allererster Roman veröffentlicht 
wurde. Die Aufregung, ob er neben meiner
Mutter auch noch einer anderen Person gefallen würde. Und das Ungewisse, 
wohin die Reise in die Welt der Bücher
mich jetzt führen mag. Das sind die Gefühle, die ich am liebsten 
konservieren würde.


 Haben sie auch mal Schreibblockaden und wenn ja, was tun sie dann dagegen??

Ja. Eine Schreibblockade ist wie ein Krampf, er löst sich durch 

Gegendruck!
Also schreibe ich einfach weiter, auch wenn ich weiß, dass das, was ich 
da schreibe, mir nicht gefällt. Irgendwann löst sich die Blockade und es 
fließt wieder.




 Haben sie irgendwelche Rituale oder Macken beim Schreiben??

Nach jedem Kapitel einen Schoko-Riegel. Und nach jedem Buch dann aufs 

Laufband.


Wie stehen sie zu Buchverfilmungen allgemein?? Und wie fanden sie die Verfilmung ihres Buches "Das Kind"??

Ich persönlich mag Romanverfilmungen, weil sie mir die Möglichkeit geben, in die Köpfe anderer Menschen zu schauen.

Bei „Das Kind“ zum Beispiel war ich positiv überrascht, wie der 
Ausstatter die Räume dekorierte, die ich in meinem Thriller
beschrieben hatte. Manchmal war es exakt so, wie ich es mir vorgestellt 
habe. Manchmal dachte ich: „Schau mal an, … so „sieht"
der also die Bilder, die du dir ausgedacht hast."


Gibt es schon ein weiteres Projekt bzw schreiben sie schon am nächsten Werk??

Da ich beinahe täglich schreibe, arbeite ich tatsächlich bereits an 

einem neuen Thriller.


Werden sie eigentlich auf der Straße von Fans erkannt??

Hin und wieder, aber sehr selten.



 Als Abschluss: Was würden sie ihren Fans gern sagen??

Puh, dafür brauche ich mindestens ein Buch und eine sehr lange 

Danksagung. Das würde hier den Rahmen sprengen.
Nur vielleicht, dass ich meine Leserinnen und Leser nicht als Fans sehe. 
Das hat so eine Über-/Unterordnung, die ich nicht mag.



Ich hoffe, ich konnte euch Sebastian Fitzek etwas näher bringen. Vor allem hat er mich durch seine sehr nette und sympathische Art beeindruckt. Ich habe ihm ja auch des öfteren bei Facebook geschrieben, wie toll seine Bücher sind und er nimmt sich immer noch die Zeit, jedes Mal zu antworten. Meiner Meinung nach ist er einfach ein großartiger Autor und er gehört definitiv zu meinen Lieblingen. Seine Bücher werden ungeshen gekauft und dann verschlungen. Wer noch kein Buch von ihm gelesen hat, sollte das unbedingt nachholen. Sie sind grandios. So damit wären wir, leider, auch schon am Ende. Jetzt zu euch!!

Welche Bücher habt ihr von Sebastian Fitzek schon gelesen??
Habt ihr vielleicht sogar ein Buch, dass ihr favorisiert??


Dienstag, 21. Juni 2016




Demnächst erscheint ja das neue Buch von Colleen Hoover und wer mich schon ein bisschen kennt, der weiß, dass sie zu meinen absoluten Lieblingsautoren zählt. Ich freue mich unfassbar auf jedes ihrer Bücher. Sie ist eine der wenigen Autorinnen, wo die Bücher einfach gekauft werden, ohne darüber nachzudenken. Wer noch nichts von ihr gelesen hat, sollte das definitiv schnell nachholen. Du bist dir noch nicht sicher, ob das was für dich ist?? Dann habe ich hier eine kleine Leseprobe vom DTV Verlag für dich..



(Quelle: DTV)

Die Geschichte der US-Autorin Colleen Hoovers ist in der Tat außergewöhnlich: Eigentlich schrieb sie ihren Debütroman "Weil ich Layken liebe" als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter. Aufgrund der guten Resonanz in ihrem Umfeld veröffentlichte sie es dann aber selbst als E-Book - und verkaufte zwei Monate später bereits 200 Bücher am Tag. "Weil ich Layken liebe" landete noch vor "50 Shades of Grey" auf der New-York-Times-Bestsellerliste! Mittlerweile hat sie drei Romane publiziert, die alle Bestseller wurden. 2014 erscheint auch in Deutschland der erste Folgeband "Weil ich Will liebe". Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.

Hier noch eine Auswahl ihrer bekanntesten Werke:






Quelle: CoHo auf Amazon
             CoHo auf Lovelybooks


Gestern hab ich bei trallafittibooks die Aktion "Montagsfrage" entdeckt, die jede Woche auf der Seite Buchfresserchen statt findet. Und da ich finde, dass dies eine super Idee ist, dachte ich, ich mach da mal mit. Und ja ich weiß, heute ist schon Dienstag :)
Nun zur Frage:

Magst und liest du Gedichte/Gedichtbände??


Ich muss zugeben, ich habe seit der Schule kein einziges Gedicht mehr gelesen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich nie ein großer Fan von Gedichten war. Zumindest nicht von den klassischen. In der Schule fand ich es oft schrecklich, Gedichte zu interpretieren und zu analysieren, da mir manchmal auch überhaupt nicht klar war, was dieser Dichter mir eigentlich damit sagen wollte *gg* 

Das einzige was ich ganz toll fand, war das Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten....wenigstens musste man da nicht verstehen, was das ganze aussagen soll

"Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind"

Oder so ähnlich ;) Komischerweise hat sich der erste Satz vom "Erlkönig" in meinem Kopf festgesetzt, aber das wars dann auch wieder.

Andererseits glaube ich, dass Gedichte einem eine wundervolle Möglichkeit bieten, seine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Als Jugendliche habe ich mich sogar selbst öfter daran versucht. Wirklich gut gelungen ist mir das aber nicht. ;)

Das konnten andere große Schriftsteller viel viel besser, so zB Karl May


Verständige Liebe


O Liebe, die ich endlich nun erfasst
Und die du mich so ganz ergriffen hast,
Dass ich nur dir, nur dir zu Eigen bin,
Nimm mich; nimm mich; ich gebe mich dir hin.

Wer sich mit deinem Sein in dich versenkt,
Dem wird von dir ein besseres geschenkt,
Denn was du von ihm nimmst, gibst du als Glück,
Als Seligkeit ihm tausendfach zurück.

So will ich durch dich und in dir allein
Nur im Beglücken selbst auch glücklich sein,
Will nimmer rasten und will nimmer ruhn,
Nur was du willst, nichts Anderes zu tun.

Jedoch damit ich ja nicht irre geh
Und unter Lieben schwach zu sein versteh,
So gib mir deinen Bruder an die Hand,
Den klugen Lebensführer, den Verstand!

(Karl May 1842 - 1912, deutscher Schriftsteller)




Das klingt doch wirklich wunderschön oder was meint ihr??
Lest ihr Gedichte?
Habt ihr vielleicht sogar einen Lieblingsschriftsteller??


Montag, 20. Juni 2016



Rezi mal anders



Heute möchte ich euch die Reihe "Perfect Chemistry" von Simone Elkeles vorstellen. Ich habe alle 3 Bände in einem Rutsch gelesen, was vielleicht nicht unbedingt zum Vorteil war.

Inhalt

In allen 3 Geschichten geht es um die Fuentes Brüder, um genauer zu sein um Alejandro, Carlos und Luis. Sie leben mit ihrer Mutter in etwas ärmeren Verhältnissen und stammen aus Mexiko. Ihr Vater wurde ermordet, als sie alle noch Kinder waren und somit waren sie auf sich allein gestellt. Ihr Vater war in einer Gang, den Latino Bloods und darum bleibt die Verbindung zu dieser Gang auch bestehen. Und daraus entwickeln sich dann natürlich Probleme für jeden einzelnen Bruder.
Alle 3 lernen in ihrem Abschlussjahr ein Mädchen kennen; Brittany, Kiara und Nikki und es entspinnen sich süße Liebesgeschichten.

Wie ich es fand

Den ersten Teil "Du oder das ganze Leben" fand ich wirklich wundervoll. Die Geschichte um Alejandro und Brittany war spannend und trotzdem romantisch. Man hat mitgefiebert, mitgelitten und mitgeliebt. Alex ist der typische Bad Boy mit einer sehr weichen und liebevollen Seite. Man merkt, dass er eigentlich gar nichts in dieser Gang zu suchen hat; dass ihm das Schicksal einfach Steine in den Weg legen will, trotzdem kann man seine Handlungen meistens verstehen und nachvollziehen. Brittany ist das komplette Gegenteil von ihm. Sie ist reich, hat tolle Eltern und ihr wird jeder Wunsch erfüllt. So scheint es zumindest. Denn auch sie hat ihr eigenes Päckchen zu tragen, was sie aber gut vor allen verbergen kann. Die beiden freunden sich an, kommen sich immer näher und verlieben sich ineinander. Doch die Latino Bloods machen ihnen ein Strich durch die Rechnung.
Obwohl das Ende ziemlich vorhersehbar ist, hat man trotzdem großen Spaß beim Lesen und es passieren einige Dinge mit denen man vielleicht nicht so ganz rechnet. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten, so dass man es recht zügig lesen kann.
Aus diesem Grund habe ich dann auch gleich den 2. Teil gelesen. Auch dieser hat mir gut gefallen, allerdings merkt man sofort, dass es extreme Parallelen zum ersten Teil gibt. Carlos gerät in die Fänge der Bloods, verliebt sich in Kiara und die Probleme nehmen ihren Lauf.
Und leider zieht sich dieses Schema im 3. Teil fort. Ich hatte sogar fast das Gefühl, dass dieses Gangthema hier zwanghaft untergebracht wurde. Luis ist nämlich doch etwas anders als seine Brüder. Er ist schlau, zielstrebig und fleißig und irgendwie schafft es die Gang doch, in sein Leben zu treten. Wie das ganze passiert, fand ich fast ein wenig unlogisch und aufgesetzt. Auch seine Reaktion auf eine große Enthüllung war zu extrem und man hatte das Gefühl, dass die Story damit wieder in die "alte" Richtung gelenkt werden soll. Auch er lernt ein Mädchen, Nikki, kennen und sie verlieben sich.
Ich denke, wenn man jedes Buch für sich, mit etwas Abstand liest, sind sie um einiges besser, da man dann nicht das Gefühl hat, jedes mal das Gleiche zu lesen. Besonders beim 3. Teil ist mir aufgefallen, dass alle 3 Brüder in bestimmten Situationen sogar immer denselben oder einen ähnlichen Satz sagen. Da fehlte es mir dann doch ein wenig an Kreativität und Abwechslung. 
Trotz alledem ist diese Trilogie nicht schlecht, sie ist sogar sehr süß und man fühlt sich selbst wieder wie ein Teenager und erinnert sich auch an die eigene erste große Liebe. Ich würde aber allen, die diese Reihe noch nicht gelesen haben, empfehlen, etwas Abstand zwischen jedem Buch zu lassen. Ich denke, dann lässt sich diese Story besser genießen, ohne den faden Beigeschmack von Wiederholungen und Vorhersehbarkeit der Charaktere und Handlung.
Insgesamt gebe ich der Reihe 3,5 von 5 Sternen. Wobei der erste Teil der Herausragende ist und es im Laufe der Reihe etwas schwächelt.