Freitag, 29. Juli 2016

FaB(olous) Friday


Heute mit PS Ich liebe dich


Ich würde sagen PS Ich liebe dich, ist eines der ganz ganz wenigen Film/Buch Paare, wo ich den Film lieber mag als das Buch.

Worum geht es überhaupt??

Holly und Gerry hatten einen einfachen Plan: für den Rest ihres Lebens zusammenzubleiben. Doch nun ist Gerry tot, ein Gehirntumor. Und Holly weiß nicht, wie sie alleine weiterleben soll. Dann entdeckt sie, dass Gerry ihr während seiner letzten Tage Briefe geschrieben hat ...



Ich fand diese Idee mit den vielen kleinen Briefen in Form von Aufgaben für Holly eine wunderschöne Idee. Jeder dieser Briefe endet mit dem Satz PS Ich liebe dich. Oft wusste man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Am Ende hilft es Holly über den Tod von Gerry hinweg zu kommen und ihr Leben wieder zu genießen.



Wie gesagt, gefällt mir der Film ausnahmsweise viel besser als das Buch. Das mag daran liegen, dass Gerard Butler einer meiner Lieblingsschauspieler ist und der Film einiges von Irland zeigt. Seit diesem Film bin ich unfassbar verliebt in dieses Land und wünsche mir nichts sehnlicher als irgendwann einmal dort hinreisen zu können. 

Der Film unterscheidet sich in einigen Dingen vom Buch. So kommt hier zb die Figur William vor, gespielt von Jeffrey Dean Morgan. Spätestens seit "Greys Anatomy" und "Supernatural" gehört auch er zu meinen absoluten Lieblingen. Er ist einfach ein wunderbarer und anbetungswürdiger Schauspieler *schmacht* 
Eine meiner absoluten Lieblingsszenen ist die "Galway Girl Szene", wo man als Rückblende sieht wie Holly Gerry in einem irischen Pub zufällig wieder trifft. Hach ja seit diesem Tag träume ich davon, einen solchen Mann in einem irischen Pub zu treffen *lol* Einfach nur wunderschön und witzig und süß. Und schon hab ich Lust, mir diesen Film anzuschauen. ;)








Natürlich gab es auch für diesen Film einige Kritiken, die euch nicht vorenthalten will. Hier nur mal eine davon, der ich aber keineswegs zustimmen kann.

James Berardinelli bezeichnete den Film auf ReelViews als „plump manipulativ“ und eine „frustrierende Mischung des Guten und des Schlechten“. Die Ausführung sei„nachlässig“. Nur einzelne Szenen würden funktionieren; fast alle Szenen mit Holly und deren Freundinnen würden falsch wirken. Die Darstellung von Hilary Swank sei enttäuschend.


Also was sagt ihr??
Lieber Buch oder lieber Film??
Kennt ihr beide, oder jeweils nur eins??

Ich bin sehr auf eure Meinungen gespannt :)

Donnerstag, 28. Juli 2016

Die größten Liebespaare der Literatur

Katness und Peeta



Vorsicht Spoiler!!!

Ja ich gebe es zu!! Ich bin wohl einige der wenigen Menschen, die #TeamPeeta sind. 

 Und wenn er mich fragt: "Du liebst mich. Wahr oder nicht wahr?", dann antworte ich: "Wahr." - Katniss über ihre Liebe zu Peeta in Flammender Zorn, S. 425


Am Anfang scheint ihre Beziehung etwas schwierig zu sein. Ich bin mir bis heute unsicher, ob die Gefühle von Katniss anfangs echt oder nur gespielt waren. Um mehr Sponsoren zu bekommen, sollen sie eine Liebesgeschichte vorspielen. Ich denke Peeta war tatsächlich schon immer in Katniss verliebt.
 In den ersten Hunger Spielen kämpfen sie quasi gemeinsam gegen ihre Rivalen und gewinnen durch einen Trick auch gemeinsam die Spiele. Um mehr von den Sponsoren mit Geschenken unterstützt zu werden, spielt Katniss vor, auch in Peeta verliebt zu sein. Da sie ihre Sache sehr gut macht und alle hinters Licht führen kann, überlebt Peeta seine schweren Verletzungen. Auch deshalb, weil Katniss ihr Leben für ihn, und seine so dringend benötigte Medizin, aufs Spiel setzt. 

Erst im zweiten Teil der Reihe scheinen auch Katniss' Gefühle stärker zu werden. Beide müssen beim Jubel Jubiläum erneut in die Arena und mal wieder müssen sie gegeneinander kämpfen. Katniss findet einen weg die Arena zu zerstören. Sie wird geretten und Peeta wird am Ende vom Kapitol festgenommen. Peeta bekommt eine Gehirnwäsche verpasst und glaubt von da an, dass Katniss böse und eine Mutation ist. Katniss gibt ihn jedoch nicht auf und langsam kehrt der richtige Peeta wieder zurück. Am Ende des Buches (im Epilog) haben Katniss und Peeta 2 Kinder.






Natürlich fand ich auch Gale ziemlich toll, aber irgendwie ist dort der Funke bei mir nie wirklich übergesprungen bzw wurde er gar nicht entzündet *gg* Auch Gale ist schon etwas länger in Katniss verliebt und küsst sie auch nach den ersten Hunger Spielen, aber eine wirkliche Romanze entstand daraus nicht.


Also was sagt ihr:

#TeamPeeta

oder

#TeamGale??

Mittwoch, 27. Juli 2016

VerlagsMittwoch


HarperCollins Verlag



Irgendwie ist mir dieser Verlag erst vor kurzem namentlich wirklich aufgefallen, obwohl er schon so viele super Bücher rausgebracht hat und auch einer der größten Verlage ist. Warum er an mir vorbei gegangen ist, weiß ich also auch nicht *gg*



HarperCollins ist der zweitgrößte Publikumsverlag der Welt und in 18 Ländern rund um den Globus vertreten. Jedes Jahr veröffentlicht HarperCollins rund 10.000 Bücher in mehr als 30 Sprachen – der gesamte Katalog an Print- und Digitaltiteln umfasst über 200.000 Werke aus allen Genres, von klassischer Belletristik über Kinder- und Kochbücher bis zu spiritueller Literatur.
Zu den Autoren, die in den über 65 eigenen Verlagsmarken publizieren, gehören Träger des Nobelpreises und des Pulitzerpreises, des National Book Awards, der Newberry und Caldecott Medal und des Man Booker Prize. Hauptsitz von HarperCollins, das zur amerikanischen News Corp gehört und auf eine fast 200-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann, ist New York City.
Im Jahr 2014 übernahm HarperCollins Publishers L.L.C. den weltweit führenden Anbieter von Unterhaltungsliteratur für Frauen, die Harlequin Enterprises Ltd. Der Verlag ist in 110 Ländern präsent und auf dem deutschen Markt mit dem CORA Verlag, MIRA Taschenbuch und books2read vertreten.

CORA Verlag

Gegründet im Jahr 1976 als Joint Venture der Axel Springer Verlag AG und der kanadischen Harlequin Enterprises Ltd., ist CORA heute mit über 95 % Marktanteil unangefochtener Marktführer auf dem Gebiet der Taschenhefte im Pressevertrieb. Jedes Jahr erscheinen im CORA Verlag fast 550 Romane, die an rund 25.000 Verkaufsstellen im gesamten deutschsprachigen Raum erhältlich sind.
CORA steht für die schönsten Seiten der Liebe: gefühlvolle Geschichten, die unseren Leserinnen eine Auszeit vom Alltag ermöglichen – geschrieben von Bestsellerautoren und New-York-Times-Bestsellerautoren wie Nora Roberts, Tess Gerritsen, Susan Mallery, Debbie Macomber oder Emilie Richards. 
Flaggschiff von CORA ist bis heute JULIA – die erste Romance-Reihe der Welt, die bereits 1973 im Koralle Verlag erschien, aus dem später der CORA Verlag entstanden ist.
Im Juli 2002 wurde die Erfolgsgeschichte mit der Gründung von MIRA Taschenbuch weiter fortgeschrieben. Unter dem Label „mtb“ veröffentlicht MIRA Taschenbuch moderne, unterhaltende Literatur – jährlich in rund 120 Printtiteln und ebenso vielen E-Books.
2010 übernahm Harlequin Enterprises Ltd. die gesamten CORA-Anteile vom Axel Springer Verlag. Im Zuge dessen firmierte der CORA Verlag GmbH & Co. KG in Harlequin Enterprises GmbH um.
Unter dem Label books2read veröffentlichen wir seit 2014 E-Books von aufregenden neuen Autoren sowie von etablierten Bestsellerautoren.
Im August 2014 übernahm HarperCollins Publishers L.L.C. die Harlequin Enterprises Ltd. Seit dem 01.04.2015 firmiert die Harlequin Enterprises GmbH nun unter HarperCollins Germany GmbH. Der CORA Verlag agiert gemeinsam mit MIRA Taschenbuch, HarperCollins und books2read als dessen Imprint.

Hier noch einige Highlights aus dem Verlag:






Dienstag, 26. Juli 2016

Disney Book Tag

Ich wurde von der lieben Lisa von Weltentzückt zum "Disney Book Tag nominiert" und natürlich wollte ich da sofort mitmachen, denn auch ich liebe Disney und (fast) alle Filme und darum freu ich mich, dabei zu sein.  Also danke liebe Lisa :) 



Dornröschen - Ein Buch, das seit 100 Jahren in deinem Regal schlummert

Ja John Irvings "Gottes Werk und Teufels Beitrag" steht wahrscheinlich schon seit 10 Jahren in meinem Regal. Ungelesen und total zerfleddert *gg* Damals hab ich es gekauft und wollte es sofort lesen. Irgendwie geriet es dann aber in Vergessenheit. Und ja nun steht es dort und wartet auf Erlösung. Ich hab definitiv vor, es noch zu lesen, nur wann weiß ich auch nicht. Es ist aber auch echt dick und das macht mir ein wenig Angst. 









Rapunzel - ein Buch, das dich gelehrt hat, über den Tellerrand hinaus zu blicken

Es gab bestimmt einige Bücher, die mich nachdenklich gestimmt haben und wo ich selber dachte, nichts ist wie es scheint. Als erstes fiel mir da "Jeden Tag ein bisschen mehr" von Louisa Reid ein. Es geht um ein Mädchen, das sehr krank ist und sich einfach nur ein normales Leben wünscht. Die ganze Zeit fragt man sich, was sie hat, denn alle sind ratlos. Sowohl ihre Familie, als auch Ärzte. Am Ende ist dann doch alles anders, als man denkt und ich fand diese Geschichte wirklich traurig und dramatisch. Ein Buch, was bis jetzt viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat und unbedingt gelesen werden sollte. 



Alice im Wunderland - ein Buch, das an einem außergewöhnlichen Schauplatz spielt

Diese Auswahl fiel mir nicht ganz sooo leicht. Ich habe noch nicht wirklich viele Bücher gelesen, bei denen ich den Schauplatz als außergewöhnlich bezeichnen würde. Entschieden habe ich mich für die "Black Dagger" Reihe. Ich liebe die Welt um Vampire und all ihre Wesen. Eine Reihe, die mich zu 100% gepackt hat und mich völlig mitreißen konnte. Ich würde den Schauplatz an sich nicht direkt als außergewöhnlich bezeichnen, aber diese Story ist so intensiv und zieht einen so stark in ihren Bann, dass man irgendwann das Gefühl hat, man gehört zu dieser "großen Familie" dazu und das fand ich damals sehr schön und neuartig (gibt es das wort *gg* naja ihr wisst, was ich meine)



König der Löwen - einen Charaktertod, den du noch nicht überwunden hast

*Spoilerchen*

Das ist definitiv Wills' Tod aus "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes. Seit dem Kinofilm kennt nun wahrscheinlich jeder dieses Buch und die Geschichte um Will und Louisa. Will hatte einen Unfall und ist seitdem gelähmt. Lou wird seine Pflegerin und die beiden verlieben sich. Aber Will möchte dieses Leben so nicht führen und plant daher seinen Tod. Das ganze Buch über habe ich auf das HappyEnd gehofft und als es dann so weit war, hat Jojo mein Herz entzwei gerissen. Das Will tatsächlich stirbt, war für mich der Supergau. Niemals hätte ich damit gerechnet. Immer wieder habe ich auf DIE Wendung oder DAS Ereignis gehofft, das ihn umstimmt. Leider kam es nie dazu. Es gibt bis jetzt kein Buch, dass mich so zerstört hat und was mich tagelang daran gehindert hat, etwas neues zu lesen. Bis heute trauere ich um Will und werde es auch immer tun. 


Die Schöne und das Biest - ein ungleiches Paar

Ich würde sagen, ungleiche Paare gibt es mittlerweile so viele. Vor allem das Ungleichnis 

reich,erfahren,schön - arm,Jungfrau, langweilig

Darum hab ich mich auch für ein anderes Paar entschieden. Und zwar für Edward und Bella. Edward ist ein starker, wunderschöner Vampir. Bella eine langweilige Schülerin, die kaum wahrgenommen wird. Natürlich verlieben sie sich unsterblich ineinander und es entspinnt sich eine der schönsten Liebesgeschichten im Vampirgenre, die ich gelesen habe. Eigentlich musste die Überschrift hier auch eher lauten "Der Schöne und das Biest" *gg*








Cap und Capper - die schönste Bücherfreundschaft

Da fielen mir sofort Maggie und Ben aus "Alles was ich sehe ein", weil ich es auch vor kurzem erst gelesen habe. Maggie, 17,  ist seit einer Hirnhautentzündung erblindet. Als sie auf den 10-jährigen Ben trifft, kann sie plötzlich wieder sehen. Aber eben nur in Bens Nähe. Und so entwickelt sich zwischen den beiden eine wunderschöne Freundschaft, die mich tief berührt hat. Vor allem Ben hat mein Herz im Nu erobert, da er unfassbar bezaubernd und kindlich erwachsen ist. Sofort wünschte ich mir, ihn als kleinen Bruder zu haben. Eine wundervolle Geschichte, die man gelesen haben sollte 




Cinderella - Der Charakter mit der beeindruckendsten Wandlung

Da würde ich mich für Kylie aus "Shadow Falls" entscheiden. Sie muss in ein Camp für schwererziehbare Jugendliche und stellt dort fest, dass sie eine Übernatürliche ist. Am Anfang ist sie unglaublich unsicher und verängstigt. Sie hat kein Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten. Aber im Laufe der Zeit muss sie sich vielen Problemen und Herausforderungen stellen und genau daran wächst sie. Sie gewinnt an Sicherheit und lernt sich so zu akzeptieren, wie sie ist. Eine außerordentliche Wandlung und eine tolle Entwicklung  


Da bekommt doch gleich wieder Lust, alte Geschichten neu aufleben zu lassen. :) Ich fand es sehr interessant und teilweise auch gar nicht so leicht, die passenden Geschichten zu finden, aber es hat wirklich Spaß gemacht.

Ich nominiere hiermit (falls ihr lust habt)


und


Rezi


Titel: Calendar Girl 
Autor: Audrey Carlan
Seiten: 368
Preis: 12,99€







Klappentext

Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten. Er liegt im Krankenhaus, weil er seine Spielschulden nicht begleichen konnte. Um die Summe aufzutreiben, heuert Mia bei einer Agentur an und lässt sich als Begleitung buchen. Ihre Gesellschaft kostet 100.000 Dollar pro Monat. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals – leichtverdientes Geld! Und der Liebe hat Mia sowieso abgeschworen. Als sie ihrem ersten Kunden, dem Hollywood-Autor Wes Channing, gegenübersteht, ist schnell klar: Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Vor ihnen liegt ein Monat voll heißer Leidenschaft. Doch Mia darf sich nicht verlieben. Denn Wes ist nur Mr Januar...



Wie ich es fand

Mia ist an sich ganz sympathisch. Sie ist hübsch, ziemlich schlagfertig und lässt sich nichts gefallen. Sie kümmert sich aufopfernd um ihren Vater und ihre Schwester. Darum hat sie auch den Job als Escort-Girl angenommen. Das fand ich sehr beachtlich.
Doch bald stellt sich heraus, dass der Job gar nicht so schlimm ist wie erwartet. Alle Männer sind unfassbar schön und witzig und charmant und reich und und und....
Also quasi alles Traummänner. Das war ein ganz klein wenig unglaubwürdig ;)
Der erste Mann, den sie treffen soll, ist Wes. Er ist Drehbuchautor und sehr erfolgreich. Die beiden verbringen einen tollen Monat miteinander und es entwickeln sich auch Gefühle.
Dann muss sie zu Alec. Einem sehr erfolgreichen Künstler und Maler und der dritte im Bunde ist Tony, ein Besitzer einer sehr großen Restaurantkette.

Und da fangen die kleinen Widersprüche für mich an. Mia verliebt sich ein klein wenig in Wes und er in sie. Trotzdem macht sie den Job weiter, um ihren Vater zu retten. So weit, so gut. Doch kaum ist sie bei Alec und sieht, wie traumhaft er aussieht, will sie ihn sofort die Kleider vom Leib reißen. Was sie auch wenig später tut. Auch bei Tony wird sie quasi beim ersten Anblick schon "feucht".
Das fand ich ein wenig verwunderlich. Denn wenn man Gefühle für eine Person hat, dann will man doch nicht jeden bespringen. Ich hätte es sinnvoller gefunden, diese Gefühlsentwicklung erst später anzusetzen, denn in der Reihenfolge wirkt es unglaubwürdig.
Ein wenig komisch fand ich auch, dass alle schlanken Frauen als magersüchtig beschrieben wurden. Natürlich war es toll, dass Mia nicht eine von denen ist, die Größe 34 trägt, sondern eher Größe 38/40. Dann aber alle anderen Frauen als abgemagert darzustellen, fand ich leicht übertrieben.
Ansonsten fand ich das Buch aber sehr unterhaltsam. Vor allem der März war eine süße Geschichte für sich. Das war für mich sogar das Highlight des ganzen Buches.
Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, mit Witz und Humor und auch die erotischen Szenen waren toll und ansprechend beschrieben.

Im Großen und Ganzen also ein sehr unterhaltsames Buch, dass mir meine Abende verschönert hat und mich auf die nächsten 3 Teile freuen lässt.


Montag, 25. Juli 2016



Heute mit der Frage:


Hat sich dein Leseverhalten durch die fortschreitende Digitalisierung verändert?


Das ist eine wirklich gute Frage. So wirklich pauschal kann ich das nicht beantworten. Ich glaube, dass es grundsätzlich so ist, dass wir durch die Digitalisierung zunehmend mit Reizen überflutet werden. 
Auf vielen Kanälen werden etliche Informationen verbreitet. Sei es TV, Internet, Handy, Tablet, Zeitung, Bücher oder sonstiges.
Gerade bei Medien wie Facebook oder Handy ist mir aufgefallen, dass die Aufmerksamkeit nur noch gering ist. Man fliegt einfach über viele Inhalte ohne sie genau zu lesen oder sich damit intensiver zu befassen. Es muss dann schon etwas geben, was die Aufmerksamkeit ganz besonders anregt. Ansonsten ist es bei mir eher so, dass ich sonst eher weniger Lust habe, lange Texte zu lesen. Besonders wenn keine Fotos oder ähnliches enthalten sind. 
Das ist schon ziemlich traurig, da man so wahrscheinlich viele Dinge verpasst oder nicht wahr nimmt. Aber irgendwie ist es nun mal so Normalität geworden. 

Bei Büchern kann ich das ganze jetzt nicht bestätigen. Ich lese genauso viel wie früher, wenn nicht sogar mehr. Hier habe ich mich auch besonders gegen die Digitalisierung gewehrt. Lange wollte ich nichts von Kindle, Tolino usw wissen. Irgendwann kann man sich aber auch dagegen nicht mehr wehren. Ich würde sagen, es ist schön, dass es Ebooks gibt, aber ich fände es auch nicht schlimm, wenn es plötzlich keine mehr geben würde.

Also zusammengefasst: Bei Büchern bleibt alles beim Alten, was andere Informationen betrifft, neige ich dazu, sie nicht richtig oder teilweise gar nicht zu lesen, da es einfach zu viel ist.

Wie ist das bei euch??

Freitag, 22. Juli 2016

Rezi


Titel: Jane Austens Geheimnis
Autor: Charlie Lovett
Verlag: Goldmann
Seiten: 410
Preis: 9,99€



Klappentext

Sophie Collingwood liebt Bücher, vor allem die von Jane Austen. Ihrer Leidenschaft kann sie auch beruflich nachgehen: als Angestellte in einem Londoner Antiquariat. Dort versucht sie für ihre Kunden noch die obskursten Werke aufzutreiben – wie beispielsweise „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten". Für diese Sammlung erbaulicher Erzählungen aus dem Jahr 1796 gibt es gleich zwei Interessenten. Was Sophie nicht ahnt: Das schmale Bändchen birgt den Schlüssel zu einem Geheimnis um Jane Austens Meisterwerk “Stolz und Vorurteil”. Und plötzlich wird aus der Suche nach einem vergessenen Buch ein höchst gefährliches Abenteuer …


Wie ich es fand

Das Buch beinhaltet eigentlich 2 Geschichten. Einerseits die Geschichte von Sophie und andererseits die von Jane Austen und wie ihre Werke entstanden sind. Besonders die Erzählungen von Jane, die im Jahre 1796 bis 1817 spielen, fand ich sehr gelungen. Die Atmosphäre aus dieser Zeit wurde wunderbar aufgefangen und man konnte direkt in dieser Nostalgie abtauchen. Ich hatte zwischendrin immer wieder große Lust ein Austen-Roman zu lesen. Besonders schön fand ich, dass auch einige biographische Details mit eingebaut wurden. So konnte man noch etwas mehr über diese tolle Autorin erfahren.

Die Geschichte um Sophie vermittelte eine besonders tiefe Liebe zu Büchern. Immer wieder wurden vergangene Gespräche mit ihrem Onkel wiedergegeben, die unglaublich faszinierend waren. Sie redeten oft darüber, welchen persönlichen Wert ein Buch haben kann oder was man alles mit einem Buch verbinden kann. Das fand ich unglaublich schön, denn dadurch fühlte man sich sofort mit den beiden tief verbunden. Ein Zitat hat mich ganz besonders gerührt:

"Ein gutes Buch ist wie ein guter Freund. Es wird dich den Rest deines Lebens begleiten. Am Anfang wird es spannend und abenteuerlich sein, und Jahre später wird es zu etwas Tröstlichem, Vertrautem werden. Und am allerbesten ist, dass du sein Geheimnis irgendwann an deine Kinder, Enkel oder irgendjemand, den du liebst, weitergeben kannst."

Ich glaube, das beschreibt die wahre Botschaft des Buches und macht es somit zu etwas Besonderem.
Die Krimigeschichte, die hier dazu eingebaut wurde, hat ein klein wenig geschwächelt. So richtige Spannung wollte da jetzt nicht aufkommen. Aber es machte trotzdem Spaß, Sophies weg zu begleiten und immer wieder neues über Janes Vergangenheit heraus zu finden.
Mit dem Schreibstil hatte ich auch immer mal wieder kleine Probleme. Vor allem wenn man eine längere Pause gemacht hat. Aber das hat sich mit dem Lesen wieder gelegt.

Im Großen und Ganzen ein wunderschönes Buch,das jeder, der Bücher und Jane Austen liebt, lesen sollte.
Und für mich war es auch eine kleine Hommage an eine große Autorin der Literaturgeschichte!



FaB(ulous) Friday


Ich heiße euch herzlich willkommen zum FaB(ulous) Friday. Wahrscheinlich fragt ihr euch was es damit auf sich hat. Ich sag es euch:

FilmsandBooks = FaB


Jeden Freitag werde ich euch Bücher und ihre Verfilmungen vorstellen und ich hoffe, wir können uns gemeinsam darüber austauschen, wie uns diese gefallen haben :)
Zum Einstieg fange ich mit einer der beliebtesten Buchreihen an:

Harry Potter


Die Bücher

Ich denke, diese Reihe kennt jeder und fast jeder hat sie auch gelesen. Ich muss zugeben, und bitte steinigt mich jetzt nicht, ich habe sie noch nicht gelesen. Aber irgendwann werde ich es sicherlich tun :)

Worum geht es
Harry Potter ist eine populäre Fantasy-Romanreihe der englischen Schriftstellerin Joanne K. Rowling. Erzählt wird die siebenteilige Geschichte des Titelhelden Harry James Potter, eines Schülers des britischen Zaubererinternats Hogwarts, und seiner Konfrontationen mit dem bösen Magier Lord Voldemort und dessen Gefolgsleuten, den sogenannten Todessern. Jeder der sieben Bände beschreibt ein Schul- und Lebensjahr von Harry Potter, beginnend kurz vor seinem elften Geburtstag.

Zu Beginn der Erzählung wird in einer Rückblende vom Ende der Schreckensherrschaft des Schwarzmagiers Lord Voldemort berichtet, unter der die magische Gemeinschaft jahrelang gelitten hat. Voldemort gelingt es, das Versteck von James und Lily Potter aufzuspüren und sie zu ermorden. Beim Versuch, auch ihren 15 Monate alten Sohn Harry zu töten, fällt der Todesfluch von Harry auf Voldemort selbst zurück und vernichtet seinen Körper. Der Junge ist die einzige bekannte Person, die diesen Fluch überlebt hat. Er trägt eine blitzförmige Narbe auf der Stirn davon.
Harry wird nach dem Tod seiner Eltern als Waise in die Fürsorge seiner nichtmagischen Tante Petunia, Lilys Schwester, und deren Ehemannes Vernon Dursley übergeben. Die Dursleys sind Harrys letzte noch lebende Verwandte. Sie stehen der magischen Welt ablehnend gegenüber, behandeln Harry sehr schlecht und versuchen, die Entwicklung seiner magischen Fähigkeiten zu verhindern. Daher verschweigen sie ihm auch die wahre Geschichte, wie seine Eltern zu Tode kamen, sowie die Tatsache, dass Harry ein Zauberer ist. Außerdem bevorzugen sie ihren Sohn Dudley, wo es nur geht. An Harrys elftem Geburtstag wird ihm von Rubeus Hagrid, dem Wildhüter und Schlüsselbewahrer der Zaubererschule Hogwarts, die Einladung in das Internat überbracht. Erst jetzt erfährt er etwas über seine Herkunft, die Existenz der geheimen magischen Parallelwelt und seine eigenen Fähigkeiten als Zauberer.
Die Handlung spielt vor allem im Internat Hogwarts, das zu Harrys Lebensmittelpunkt wird. Jedes Jahr lernt Harry, und mit ihm der Leser, neue Orte und Personen auch außerhalb von Hogwarts kennen, der Horizont der Erzählung wird weiter, die Handlungsstränge werden komplexer und vielfach miteinander verwoben.
Der Leser verfolgt aus Harrys Perspektive dessen Entwicklung vom Elfjährigen, der die magische Welt kennenlernt, bis zum fast erwachsenen Teenager. Harry erlebt zum ersten Mal bewusst familienähnliche Geborgenheit in seinem Haus Gryffindor, dem er an seinem ersten Tag in Hogwarts zugeteilt wird. Er findet in den gleichaltrigen Mitschülern Ron Weasley und Hermine Granger enge Freunde – das Trio steht fast alle Abenteuer gemeinsam durch – und in Schuldirektor Albus Dumbledore einen Mentor. Der flüchtige Gefangene Sirius Black im dritten Band entpuppt sich als Harrys Pate und wird zur wichtigsten Bezugsperson außerhalb von Hogwarts. Auch zu seinem Ex-Professor und gutem Freund Remus Lupin hegt Harry eine sehr gute Beziehung. Mit dem Lehrer Severus Snape dagegen wie auch mit seinem Mitschüler Draco Malfoy aus dem traditionell rivalisierenden Haus Slytherin verbindet ihn gegenseitiger Hass.
Als zentrales Thema der Geschichte kristallisiert sich immer mehr Harrys Auseinandersetzung mit Lord Voldemort heraus, der nach dem Angriff auf Harry als geistähnliches Wesen weiterexistiert und versucht, seinen Körper wiederzuerlangen.

Die Filme

Verfilmt wurde diese Reihe in 8 Teile, wobei er letzte Roman in 2 Filme aufgeteilt wurde.



Harry Potter wurde gespielt von Daniel Radcliffe, Ron Weasley von Rupert Grint und Hermine Granger von Emma Watson. Vor allem Daniel Radcliffe und Emma Watson schafften mit dieser Reihe ihren Durchbruch in der Filmbranche. 
Quelle: Mail Online








Die Harry-Potter-Filmreihe besteht aus den Verfilmungen der Harry-Potter-Romane der britischen Fantasy-Autorin Joanne K. Rowling durch Warner Bros. Gemeinsam bilden sie eine achtteilige Filmreihe. 
An den Kinokassen waren die Harry-Potter-Filme außerordentlich erfolgreich. Bereits am Startwochenende des ersten Films wurde eine Reihe von Einnahmen-Rekorden gebrochen. Auch alle nachfolgenden Teile tauchten in den Bestenlisten auf.
Die einzelnen Filme wurden von der Presse unterschiedlich beurteilt. Sie waren für insgesamt zwölf Oscars nominiert und haben eine Reihe bedeutender Filmpreise gewonnen. Mit einem weltweiten Gesamt-Einspielergebnis von über 7,7 Milliarden US-$ sind die Harry-Potter-Filme nach dem „Marvel Cinematic Universe“ die zweiterfolgreichste Filmreihe.

Jeder der Filme war für mindestens zwei British Academy Film Award nominiert, darunter stets die Kategorie Beste visuelle Effekte. Bei insgesamt 28 Nominierungen wurden drei Auszeichnungen an Harry-Potter-Filme vergeben.

Also was meint ihr?? Gute Verfilmung oder nicht?? Wie fandet ihr Bücher und Filme?
Wurde alles gut umgesetzt oder gibt es Kritikpunkte??
Ich bin gespannt auf eure Meinungen :)

Donnerstag, 21. Juli 2016

Die größten Liebespaare der Literatur



Romeo & Julia


Ursprünglich wurde das Werk von William Shakespeare geschrieben. Wahrscheinlich kennt es fast jeder und viele mussten es bestimmt auch in der Schule lesen. Es handelt sich um eine Tragödie, bei der 2 Liebende aus verfeindeten Familien, durch unglückliche Zustände zu Tode kommen. 
Die Handlung umfasst ca. 5 Tage und spielt zur Sommerzeit in der italienischen Stadt Verona.
Das Werk entstand vermutlich zwischen 1594 und 1596 und erschien erstmals 1597 in gedruckter Form.

Romeo und Julia sind wahrscheinlich das Liebespaar der Weltliteratur. Es gibt unzählige Verfilmungen und musikalische Darbietungen, die auch heute noch sehr beliebt sind. 

Die wahrscheinlich bekannteste Verfilmung erschien im Jahr 1996 mit Leonardo di Caprio und Claire Danes in den Hauptrollen. Hach der Film ist wirklich toll. 




Der Film gewann 4 BAFTA-Awards und erhielt 1 Oscar-Nominierung in der Kategorie: bestes Szenenbild. Der Film wurde besonders bekannt wegen der speziell abgeänderten Fahrzeuge und Waffen. So wurden zb modifizierte Automatik-Pistolen verwendet, deren Namen an Shakespeares Originalversion angepasst wurden. So hießen die Waffen Dagger (Dolch), Sword (Schwert) oder Rapier.
Gesprochen wurde das ganze auch hier in Versen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Adaptionen rund um Romeo und Julia. Ziemlich bekannt ist hier auch der Animationsfilm "Gnomeo und Julia", wo es um Gartenzwerge geht. Oder das neue Werk von Steffi Hasse "Luca und Allegra". Um nur mal 2 zu nennen. Denn es gibt reichlich davon. 




"O Romeo!! Warum denn Romeo? Verleugne deinen Vater, deinen Namen! Willst du das nicht, schwör dich zu meinem Liebsten, und ich bin länger keine Capulet!"
(Julia, 2. Akt, Szene 2)

"Ist Liebe ein zartes Ding? Sie ist zu rau, zu wild, zu tobend und sie sticht wie Dorn."
(Romeo, 1. Akt, Szene 4)

"O rede noch einmal, glänzender Engel, denn über meinem Haupte erscheinst du mir als ein geflügelter Bote des Himmels."
(Romeo, 2. Akt, Szene 2)



Und habt ihr jetzt auch Lust bekommen "Romeo und Julia" zu lesen?? Ich auf jeden Fall. Ich glaube, das Werk würde heute ganz anders auf mich wirken als damals.
Auch den Film könnte man sich mal wieder anschauen, oder was meint ihr??

Was denkt ihr generell über dieses Liebespaar?? Ist es wirklich DAS Liebespaar schlechthin oder kennt ihr noch andere??