Dienstag, 30. August 2016

Rezi

Titel: Kolibriküsse
Autor: Barbara Schinko
Verlag: impress
Ebook: 3,99€



Die Autorin

Barbara Schinko, geboren 1980, wuchs in einer österreichischen Kleinstadt auf. Ihre Kindheit spielte sich zwischen Bücherbergen und den Welten in ihrem Kopf ab. Später studierte sie internationale Wirtschaftsbeziehungen, lebte mehrere Monate lang in Irland und reiste im Wohnmobil durch die USA. Wenn sie nicht arbeitet, sitzt sie in ihrem geliebten Hängesessel auf dem Balkon und träumt sich ans Meer.




Klappentext

Weil ihre Mutter mal wieder auf einem Selbstfindungstrip ist, muss Kenzie für die letzten beiden Schuljahre zu ihrer Schwester ziehen. Das einzig Gute daran: die Autopanne kurz vor dem Ziel, die Kenzie in der sengenden Hitze Indianas eine Begegnung mit dem attraktiven Josh beschert. Kenzie verliebt sich Hals über Kopf in den heißen Farmboy mit den zerzausten Haaren und den kolibrigrünen Augen. Doch obwohl Josh ihre Gefühle scheinbar erwidert, weicht er ihren Flirtversuchen immer wieder aus. Als Kenzie sein Verhalten verstehen will, stößt sie auf ein gefährliches Geheimnis, das plötzlich ein ganz anderes Licht auf Josh wirft…



Wie ich es fand

Das Cover hat mich total angesprochen. Mir haben die Farben und das Pärchen im Vordergrund total gut gefallen und auch der Titel hat viel versprochen. Ich habe mich auf eine leichte sommerliche Liebesgeschichte gefreut.
Leider wurde ich hier etwas enttäuscht. Der Schreibstil war für mich sehr schwierig zu lesen. Dadurch kam ich immer wieder ins stocken, da mir der Satzbau und die Ausdrucksweise oft Probleme gemacht haben. Außerdem hatte ich oft das Gefühl, dass bestimmte Szenen (vor allem am Anfang) nur kurz angerissen wurden und ich mich dadurch oftmals nicht ins Geschehen einfühlen konnte. Vor allem aber war das Erwähnen des Wort "Kolibri" in 'Form von allen möglichen Vergleichen und Beschreibungen sehr nervig. 
Auch die Charaktere waren für mich kaum zu fassen. Kenzie ist oft sehr zickig und oberflächlich. Außerdem tut sie manchmal Dinge, die ich nicht nachvollziehen konnte. Zum Beispiel betritt sie einfach Josh's Haus und schnüffelt überall rum, obwohl sie ihn kaum kennt. Hier hatte ich das Gefühl, dass der Verlauf der Geschichte einfach schneller voran gebracht werden sollte, ohne viel zu erzählen. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte die Story einfach intensiver gestaltet. Josh fand ich ganz sympathisch, aber auch hier fehlte mir die Bindung. 
Auch die Entwicklung der Liebesgeschichte der beiden, war mir persönlich zu schwach. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass sich hier eine tiefe oder besondere Liebe entwickelt. Es kam er oberflächlich rüber wie eine kurze Plänkelei. Daher fand ich auch Kenzie's Wunschdenken am Ende ein wenig unrealistisch, fast schon übertrieben.
Ein klein wenig Spannung und Thrill kam dann noch durch "Josh's gefährliches Geheimnis" auf. Wobei ich auch diese Wortwahl im Klappentext etwas unpassend finde, da Josh nichts Böses getan hat und es somit falsche Vorstellungen und Erwartungen hervorruft.

Am Ende konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen, da sie viel zu oberflächlich war und ich oft das Gefühl hatte, man wollte es nur schnellstmöglich zu Ende bringen. Schade!

Dankeschön an NetGalley und den Impress Verlag für das Rezensionsexempar.

Montag, 29. August 2016

Rezi

Autor: Bianca Iosivoni
Verlag: LYX
Seiten: 332
Ebook: 6,99€
Taschenbuch: 10,00€




Die Autorin

Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.
Ihre Kurzgeschichte "Bis der Tod uns vereint" gehörte zu den Gewinnern des LYX-Schreibwettbewerbs und wurde 2012 in der Anthologie "5 Jahre - 5 Geschichten" veröffentlicht. 2014 erschien der erste Teil ihrer neuen Romantic Suspense Serie "HUNTERS - Special Unit" bei Romance Edition. Im selben Jahr erschienen die ersten zwei Bände ihrer Kurzroman-Trilogie "Promises of Forever" im Selbstverlag.




Klappentext

Sieben Jahre ist es her, seit Callie und Keith sich zuletzt gegenüberstanden. Damals, kurz nach Callies dreizehntem Geburtstag, war ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen - einem Unfall, an dem Keith die Schuld trug. Callie konnte ihrem Stiefbruder nie verzeihen. Noch heute leidet sie unter den Erinnerungen an das schreckliche Ereignis. Doch als sie für den Highschoolabschluss ihrer kleinen Schwester in das Haus ihrer Stiefmutter zurückkehrt, begegnet sie Keith zum ersten Mal nach all den Jahren wieder. Sofort flammen ihre Wut und ihr Hass auf ihn wieder auf. Aber auch die gefährlichen Gefühle, die Keith schon damals in ihr ausgelöst hat ...


Wie ich es fand

Das Cover und den Klappentext fand ich, wer hätte es anders erwartet, schon sehr ansprechend. Ich mag ja eh die Cover mit Frauen oder Pärchen darauf. 
Als ich die ersten paar Seiten gelesen hab, dachte ich zuerst, ok die übliche Geschichte. Mädchen trifft auf den bösen Stiefbruder und alte Gefühle flammen auf. Aber nach einiger Zeit hat mich die Autorin definitiv in ihre Geschichte gezogen. Sie hat nicht das Rad neu erfunden. Es ist tatsächlich wieder so eine Geschichte. ABER ich fand sie wirklich schön. Keith ist unglaublich toll. Ich mochte seine Art und sein Auftreten sehr. Und auch Callie war sehr sympatisch. Beide haben sie ihr Päckchen zu tragen und erst am Ende der Geschichte kommt erst die ganze Tragweite ans Licht. Auch die Nebencharaktere waren sehr liebevoll dargestellt. Da ist Holly, Callies' 'Schwester und Stella, ihre Stiefmutter. Ich habe alle ins Herz geschlossen. Sie sind zwar keine ganz "normale" Familie, aber dafür unglaublich liebevoll. Ich habe wirklich mit Callie mitgefiebert, da ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte und einem klar war, welche Probleme auf sie zukommen würden, egal wie ihre Entscheidung ausfällt. Zum Ende kam sogar etwas Spannung auf, was ich sehr gut fand. 
Der Schreibstil war flüssig und einfach zu lesen und mit Humor versehen. Ich hatte wirklich Spaß und die Seiten flogen nur so dahin.
Klar ist es einer der üblichen Geschichten, bei denen man keine mega großen Überraschungen erlebt. Aber wer dieses Genre, wie ich, so sehr mag, der macht hier definitiv nichts falsch. Eine schöne Geschichte zum träumen, lachen und schmachten. Von mir eine klare Empfehlung.

Danke an NetGalley und den LYX Verlag für das Rezensionsexemplar. 


Samstag, 27. August 2016

Rezi

Autor: Moe Teratos
Verkauf: durch Amazon
Seiten: 328
Ebook: 2,99€
Taschenbuch: 9,99€



Die Autorin

Moe Teratos schreibt seit mehreren Jahren Geschichten aus dem Horror- und Thrillergenre. Sie liebt es, fiktive Charaktere um ihr Überleben kämpfen zu lassen und den Leser damit zu unterhalten.




Klappentext

Yannick Gerlach ist der Sohn liebender und wohlhabender Eltern, eigentlich sollte er ein glücklicher junger Mann sein, doch das ist er nicht. Ihn plagen Suizidgedanken und er wird immer wieder Opfer seiner eigenen Ängste.
Durch einen schrecklichen Unfall, an dem Yannick Mitschuld trägt, kommt sein kleiner Bruder Theodor ums Leben. Yannick wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, und was er dort erlebt, stellt jeden Schmerz, den er vorher geglaubt hatte zu spüren, in den Schatten. Denn in der Seelenheil-Klinik leben nicht nur die Patienten unter menschenunwürdigen Verhältnissen, sondern auch die Geister derjenigen, die dort gewaltsam zu Tode gekommen sind. 
Yannick versinkt in einem Sumpf aus Realität und Einbildung, aus dem es offenbar kein Entkommen gibt.


Wie ich es fand

Auf der Suche nach den ultimativen Gruselbuch, wurde mir dieses besonders häufig empfohlen. Und nachdem der Klappentext mich sehr neugierig gemacht hat, musste ich es einfach lesen.
Ich muss sagen, der Anfang war ein klein wenig holprig. So richtig passierte erstmal nichts, aber man bekam einen guten Einblick in Yannicks Leben und all seine Probleme, die er so hat. Auch in die Abläufe der Klinik und das Verhalten der dort angestellten Pfleger wird man behutsam eingeführt. Es dauert ein wenig bis die ersten Geister auftauchen, aber sie kommen. Und anfangs fand ich es auch wirklich gruselig, aber eben nur am Anfang. Eine wirklich unheimliche Stimmung wollte bei mir dann nicht mehr aufkommen. Woran es genau lag, vermag ich nicht zu sagen. Ich konnte mir die Geister schon sehr gut vorstellen. Vor allem weil sie von der Autorin sehr detailliert beschrieben wurden. Aber dafür war die Stimmung eher "thrillermäßig" und nicht gruselig. 
Etwas beirrend fand ich auch die Nebenhandlung um Yannicks Freunde und einem Ganoven. Zwar spielt dies zum Ende noch eine Rolle, aber ich finde, diese Handlung war nicht wirklich nötig, da sie eben diese Krimi- und Thrillerelemente mitbrachte, die eventuell den Grusel etwas zerstört haben.
Trotzdem war die ganze Geschichte an sich sehr gut durchdacht. Bis zum Ende bzw kurz davor, wusste ich nicht, wer mit wem dahinter steckte und was genau die Lösung ist. Auch das Ende an sich fand ich sehr passend für das Genre und den kompletten Verlauf der Story.
Schlussendlich war es nicht das "Ultimative Gruselbuch", aber eine ziemlich spannende Geschichte mit Elementen aus den Bereichen Horror, Thriller und Krimi.



Solltet ihr Vorschläge für richtig gruselige Bücher haben, die euch nicht mehr haben schlafen lassen, dann immer her damit :)
Die Suche geht weiter und ich bin gespannt, ob ich ein solches Buch finde. (gern mit eurer Hilfe)

Freitag, 26. August 2016

FaB(olous) Friday

Die unendliche Geschichte



Wer kennt sie nicht - "Die unendliche Geschichte" rund um Bastian, die kindliche Kaiserin und Fuchur. Als ich damals als Kind den Film das erste mal gesehen hab, war ich sofort von dieser Welt gefesselt. Aber ganz besonders von Fuchur,. In meinen Träumen hab ich nir dann vorgestellt, auch so einen Drachen zu haben und mit ihm durch die Welt zu fliegen. Auch heute finde ich ihn noch unglaublich süß und die Geschichte ist und bleibt faszinierend und ein wahrer Klassiker.



Das Buch

 Die unendliche Geschichte ist ein erstmals 1979 im K. Thienemanns Verlag erschienener Roman von Michael Ende. Das Werk ist ein zugleich märchenhafter, phantastischer und romantischer Bildungsroman und gehört inzwischen zu den neuen Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur. Obwohl als Jugendbuch veröffentlicht, wird Die unendliche Geschichte auch von Erwachsenen aller Bevölkerungs- und Bildungsschichten gelesen.
Der Großteil der Handlung spielt in einer parallelen Welt, Phantásien genannt, die durch das „Nichts“ zerstört wird – immer größere Teile des Reiches verschwinden einfach, ohne dass etwas davon zurückbleibt. Es gibt aber auch Sequenzen, die in der Menschenwelt angesiedelt sind. Jede dieser Welten stellt eine der beiden Hauptpersonen des Romans. Bastian Balthasar Bux ist ein Menschenjunge, der zunächst nur einen Roman über das Land Phantásien liest, doch die Geschichte wird für ihn mehr und mehr zur Wirklichkeit. Schließlich wird er selbst ein Teil davon, bis er kurz davorsteht, sich in der Phantasiewelt zu verlieren. Atréju hingegen ist ein junger phantásischer Jäger, der im Auftrag der kranken Herrscherin des Reiches, der Kindlichen Kaiserin, nach der Ursache für ihre Krankheit sucht, um dadurch Phantásien zu retten. Er wird später zu Bastians Freund und hilft ihm, den Weg zurück nach Hause zu finden.






Der Autor

Michael Andreas Helmuth Ende
(*12. November 1929 in Garmisch; † 28. August 1995 in Filderstadt) war ein deutscher Schriftsteller. Er zählt zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautoren. Bücher wie Die unendliche GeschichteMomo und Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer waren internationale Erfolge und wurden vielfach für Film, Fernsehen und Theater adaptiert. Endes Werke verkauften sich über 30 Millionen Mal und wurden in über 40 Sprachen übersetzt.                                                                                                                                                                               


Der Film

Die unendliche Geschichte ist ein deutsch-US-amerikanischer Fantasyfilm aus dem Jahr 1984. Regie führte Wolfgang Petersen, der auch zu den Drehbuchautoren gehört. Vorlage ist der gleichnamige Roman von Michael Ende. Der Film behandelt nur die erste Hälfte des Romans. Ende war mit dem Film nicht zufrieden und ließ seinen Namen aus dem Vorspann streichen; im Abspann wird er jedoch weiterhin aufgeführt.
Das Titellied The NeverEnding Story von Limahl wurde zunächst nur in der US-amerikanischen Filmfassung verwendet. Nachdem sich Limahls Version auch in Europa in den Hitparaden platzieren konnte, wurde der Film in Deutschland mit dem US-Soundtrack erneut veröffentlicht.



Sechs Jahre später folgte Die unendliche Geschichte II – Auf der Suche nach Phantásien, in dem die zweite Hälfte des Buches in stark geänderter Version präsentiert wurde – mit anderen Darstellern und neuem Regisseur. Der von der Buchvorlage komplett unabhängige dritte Teil der Reihe heißt Die unendliche Geschichte 3 – Rettung aus Phantasien und gilt als schlechtester Film der Reihe – auch aufgrund seines erneuten Wechsels des Produktionsteams und nicht zuletzt wegen nahezu vollständiger Überarbeitung des ursprünglichen Puppendesigns. 2003 erschien eine vierteilige kanadische Neuverfilmung auf DVD, die nur sehr lose auf Motiven des Buches basiert.


Besonders aufwendig gestalteten sich damals die Spezialeffekte, denn 1984 steckten computergenerierte Effekte noch in den Anfängen ihrer Entwicklung und wurden kaum praktiziert. Also mussten alle Fantasiewesen des Films wirklich gebaut werden. Nachdem kleine Tonmodelle von Wesen wie dem Felsenbeißer entworfen waren, mussten diese in endgültiger Größe aus Gips modelliert werden. Anhand dieser Formen wurden nun Schaumstofffiguren gefertigt, die ein mechanisches Innenleben erhielten. Es waren schließlich bis zu 15 Puppenspieler nötig, um eine einzige Figur zu bewegen. Diese Konstruktionen sind heute noch teilweise in der Bavaria Filmstadt in Geiselgasteig bei München zu sehen: Eine der bekanntesten Besucherattraktionen dort ist der vor allem bei Kindern beliebte Ritt auf dem Glücksdrachen Fuchur vor einer Blue-Screen-Wand. Kleinere Spezialeffekte wurden in den Filmpark Babelsberg in Potsdam ausgelagert.


Ich finde es immer noch total spannend und irgendwie auch unfassbar, welche Arbeit damals noch hinter solch einem Film steckte. Gerade wenn man mal bedenkt, welcher Aufwand betrieben werden musste, um zum Beispiel Fuchur oder die Felsenbeißer zum Leben zu erwecken. Und dafür, dass man damals noch keine Spezialeffekte hatte wie in der heutigen Zeit, ist das doch damals ziemlich gut gelungen. Oder was meint ihr? Ich finde ja, dass das dem Film einen ganz besonderen Charme verleiht.

Was ich bis jetzt nicht wusste, ist, dass Michael Ende den Film nicht gut fand. Wahrscheinlich ist es immer für einen Autor schwierig, wenn seine Geschichte verfilmt wird. Und ich fand den Film toll. Zumindest den ersten und zweiten Teil.

War "Die unendliche Geschichte" auch ein Teil eurer Kindheit?
Wie fandet ihr das Buch und den Film?



Donnerstag, 25. August 2016

Rezi

Autor: Nicole Brausendorf
Verlag: Ullstein
Seiten: 480
Ebook: 8,99€
Taschenbuch: 9,99€




Die Autorin

Nicole Brausendorf ist gelernte Ergotherapeutin und lebt in der Nähe von Hamburg. Vor einigen Jahren beschloss sie, sich endlich einen Jugendtraum zu erfüllen und sich eine Zeitlang ausschließlich dem Schreiben zu widmen. "Die einzige Art, Spaghetti zu essen" ist ihr erster Roman. 




Klappentext

Als die siebzehnjährige Liv mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt an der Elbe zieht und eigentlich nichts als Einöde erwartet, kommt alles Schlag auf Schlag: Ihre neue Freundin Nessie wird ungewollt schwanger, und der Bad Boy Felix verliebt sich Hals über Kopf in sie. Er kutschiert sie mit seinem Motorrad, wohin sie will, tut alles, um ihr zu gefallen. Doch da gibt es noch jemanden: Leo ist Keyborder einer Coverband, und seit dem ersten Live-Auftritt der Jungs will Liv nur noch in seiner Nähe sein. Leo kann nicht glauben, dass Liv ihn wirklich liebt; er ist blind. Die Anziehung zwischen den beiden ist stark, aber die Widerstände gegen ihre Liebe sind groß …



Wie ich es fand

Das Cover fand ich ziemlich toll und daraufhin kam auch erstes Interesse auf. Nachdem mich dann auch Titel und Klappentext überzeugt haben, war die Sache klar. Der Titel passt sehr gut, da er auch in der Geschichte aufgenommen wird. Den Klappentext finde ich im Nachhinein nicht ganz so passend. 
Die Charaktere fand ich allesamt sehr gut gelungen. Liv ist sehr natürlich und relativ normal. Ich mochte sie aber von Anfang an sehr gern. Ihre neue Freundin Nessie fand ich fast noch etwas besser. Denn sie ist total offen und witzig und ein total verrücktes Huhn. Felix fand ich auch sehr sympathisch. Und obwohl er im Klappentext als Bad Boy beschrieben wird, hab ich ihn absolut nicht als solchen empfunden. Er war ein guter Freund für Liv und hat einfach versucht, für sie da zu sein. Und dann gibt es da natürlich noch Leo. Zu ihm konnte ich irgendwie keine wirkliche Bindung aufbauen. Obwohl es der Autorin super gelungen ist, ihn und seine Blindheit, und damit auch all seine Probleme, zu beschreiben. So richtig zu hab ich ihn nicht zu fassen bekommen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und schnell zu lesen. Vor allem die Gefühle rund um Liv und Leo wurden wirklich sehr bildlich und schön beschrieben.
Wirklich Spannung kam bei mir leider nicht auf, da es sehr vorhersehbar war, was passieren würde. Aber gut, das ist es ja meistens bei solchen Storys. Außerdem fand ich dieses Dreiecks-Ding hier ein ganz klein wenig aufgesetzt oder erzwungen.
Trotzdem war es eine sehr schöne Geschichte, rund um die erste große Liebe. 
Ein schöner Debütroman der Autorin.

Mittwoch, 24. August 2016

VerlagsMittwoch

Baumhaus Verlag



Einer meiner Leser hatte mich gefragt, ob ich nicht mal den Baumhaus Verlag vorstellen kann. Und lieber Gregor, natürlich tu ich das sehr gern :)

Der Baumhaus Verlag ist ein Verlag von Bastei Lübbe und hat sich auf Kinder- und Jugendbücher spezialisiert.

Der Baumhaus Verlag wurde 1986 gegründet und im Jahre 1996 vom heutigen Verleger Bodo Horn-Rumold übernommen. Seit 2008 gehört Baumhaus zum Bastei Lübbe Verlag mit Sitz in Köln. Baumhaus hat den Anspruch, Bilderbücher, Kinderbücher und Erstleser-Bücher unter dem Label "Gutes für Kinder®" sowie Jugendbücher und All Age-Romane, Tonträger, Hörspiele und Merchandising-Produkte zu Buch-Themen oder Filmproduktionen zu veröffentlichen. Im Frühjahr 2011 wurde zudem Baumhaus Taschenbuch ins Leben gerufen.
Mit der Serie "Lauras Stern" von Klaus Baumgart konnte Baumhaus seinen bisher größten internationalen Erfolg feiern. Die Bücher sind seit 1996 in mehr als 30 Ländern in einer Gesamtauflage von über 4 Millionen Exemplaren erschienen. Die Kinderromanserie Die wilden Fußballkerle von Joachim Masannek ist mit rund 12 Millionen verkauften Produkten ein weiterer großer Erfolg von Baumhaus. Absolute Bestseller bei Baumhaus sind Gregs Tagebücher von Jeff Kinney. Erfolgreich sind auch das multimediale "Cathy's Book"-Buchprojekt von Jordan Weisman und Sean Stewart und Keinohrhase und Zweiohrküken von Til Schweiger und Klaus Baumgart.

Wie man sieht, hat der Baumhaus Verlag einige Bücher heraus gebracht, die jeder von uns kennt. Auch meine Tochter hat einige Bücher von "Lauras Stern". Auch "Gregs Tagebuch" wird vielen von euch ein Begriff sein. Selbst wenn man keine Kinder daheim hat. 
Ist sie nicht unglaublich süß??
 Aber auch die ganz Kleinen kommen hier nicht zu kurz. "Die kleine Spinne Widerlich" finde ich ganz besonders niedlich. Da freue ich mich immer wieder, dass man auch als Erwachsener in solchen Büchern schmökern kann und mal wieder das Kind in sich entdecken kann.




Besonders angetan hat es mir auch das Buch "Keinohrhase und Zweiohrküken", da ich auch die Filme total gern mag. Bis vor 5 Minuten wusste ich nicht mal, dass es dazu ein Buch für Kinder gibt. Beim Verlag kann man auch ein wenig ins Buch schnuppern.
Schaut mal :)
Es ist wirklich süß.
Der Keinohrhase kann alles genauso gut wie die anderen Hasen. Aber weil er keine Ohren hat, will niemand sein Freund sein und er ist daher sehr traurig. Eines Tages findet er ein kleines Ei. Wem mag es gehören? Vielleicht könnte da ein Freund für ihn drin sein? Dann macht er eine überraschende Entdeckung... Erfolgsautor Klaus Baumgart (Erfinder von Lauras Stern) hat in Zusammenarbeit mit Til Schweiger (Vater des Keinohrhasen) ein wunderbares Bilderbuch geschaffen, in dem er die herzergreifende Geschichte der zwei liebevollen Figuren erzählt.












Aus der Kategorie der Jugendbücher habt ihr bestimmt auch schon das eine oder andere gelesen.

Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift - als hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebten Kerl, aber er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein - jetzt kann ihn nur noch die Liebe von diesem Fluch erlösen.

Das Buch habe ich noch nicht gelesen, aber den Film fand ich eigentlich recht gut. Oder was sagt ihr??









Auch die Maddie Freemann Trilogie wird einigen ein Begriff sein. Ich hatte sie eine zeit lang auch auf meiner Wunschliste. Aber irgendwie ist die so unfassbar lang, dass einiges wieder gelöscht werden musste *gg* Wer kennt das nicht ;)




Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen - das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin - für den nur das wahre Leben offline zählt.

Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?


Wobei ich ja sagen muss, dass die Story schon spannend klingt und es immer noch ein Thema ist, dass eine Rolle spielt und über welches man ab und zu auch nachdenken sollte. Vielleicht hat es ja jemand von euch gelesen und kann mir sagen, wie er es fand?? Eure Meinung dazu, würde mich brennend interessieren :)






Uuuuuund tatsächlich habe ich selbst ein Buch des Verlags im Regal stehen. Ich bin super gespannt darauf. Leider sind die Rezis bei Amazon ja nicht wirklich gut, aber davon lasse ich mich mal nicht abschrecken.



Ihr seht also dieser Verlag ist wirklich sehr vielfältig und für Jung und Alt (oder sagen wir lieber "etwas älter") ist hier das Richtige zu finden.











Was habt ihr denn schon vom Verlag gelesen?
Und wie fandet ihr die jeweiligen Bücher??



Dienstag, 23. August 2016

Rezi

Autor: Lucy Inglis
Verlag: Chicken-House
Seiten: 400
Ebook: 9,99€
Hardcover: 19,99€



Die Autorin

Lucy Inglis ist Historikerin und hat sich auf das 18. Jahrhundert spezialisiert. Ihr Blog Gregorian London, für den sie mehrfach ausgezeichnet und der von internationalen Zeitungen und Zeitschriften hochgelobt wurde, ist inzwischen Sekundärquelle für Studenten und Institutionen. Mit ihrem Mann und dem Border Terrier lebt sie im Schatten der St Paul's Cathedral in London. 



Klappentext

Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird. Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet. Zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind. Ausgezeichnet als beste Liebesgeschichte des Jahres von der Romantic Novelist Association!



Wie ich es fand

Erstmal möchte ich sagen, wie wunderschön dieses Cover ist. Ich habe es gesehen und mich sofort verliebt. Ich glaube, ich hätte das Buch auch gelesen, ohne den Klappentext auch nur gesehen zu haben.
Eigentlich werden in diesem Buch 2 Geschichten erzählt. Die von Emily und Nate aus dem Jahr 1867 und die von Hope und Cal aus der Gegenwart. Die Geschichte von Emily ist aus deren Tagebuch, welches sie quasi für Nate geschrieben hat und in dem sie mit ihm redet. Dieser Schreibstil hat mich unglaublich gefesselt und in den Bann gezogen. Ich fand es wunderschön. Emily und Nate wurden sehr intensiv und authentisch beschrieben. Aber nicht nur sie, auch alle anderen Personen waren unglaublich toll wahr zu nehmen. Aber vor allem konnte die Autorin mich für das Land, die Natur und die Pferde begeistern. Ich bin eigentlich kein großer Pferde-Fan, aber während des Lesens habe ich die Liebe zu diesen Tieren so enorm gespürt, als wäre es meine eigene. Am liebsten wäre ich sofort nach Montana geflogen, um mir diese Gegend anzusehen oder um mehr über die Indianerstämme und deren Leben zu erfahren. Man hat wirklich das Gefühl, man wäre direkt mit dabei. Auch die Entwicklung von Emily war großartig. Anfangs war sie das unschuldige Mädchen, das so gut wie nichts über die Welt weiß. Später entwickelt sie sich zu einer wundervollen jungen Frau, die die Liebe entdeckt und mit der Natur im Einklang lebt. Hach ich bin immer noch total begeistert.
Auch die Geschichte von Cal und Hope ist wirklich schön, aber sie war für mich nicht ganz so tief. Sie hat mich nicht komplett in den Bann gezogen. Ein wenig hatte ich das Gefühl, dass die beiden ein bisschen vernachlässigt wurden. Aber wirklich schlimm war das nicht.
Es war trotzdem spannend, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und zu sehen, wie alles am Ende zusammengeführt wird.
Es gab noch einige dramatische Wendungen, mit denen ich tatsächlich nicht wirklich gerechnet hab. Und es sind auch einige Tränen geflossen. Doch letztendlich war das Ende wunderschön. 

Ein wirklich ganz tolles Buch, dass ich nur jedem empfehlen kann!!! 

Noch einmal danke an NetGalley und Chicken House für das Reziexemplar.

Montag, 22. August 2016


Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar??

Na das ist doch mal eine schöne Frage. Ich denke, jeder von uns hat schon mal ein Buch mit einem schrecklichen Cliffhanger beendet und musste dann einige Monate auf den folgenden Teil warten. Und wahrscheinlich bin ich nicht die einzige, die dann völlig verzweifelt vor dem Buch sitzt und sich fragt, wie zur Hölle man jetzt so lange warten soll. Und bestimmt waren wir in einem solchen Moment alle schon mal stinksauer auf den Autor/die Autorin, weil diese uns damit absichtlich ärgern wollten. *gg*
Ja Cliffhanger sind böse und gemein. Sie treiben uns an den Rand der Verzweiflung und lassen uns blöd im Regen stehen ;)
ABER ohne miesen Cliffhanger ist es ja doch ein bisschen langweilig, oder? Ich finde es toll, wenn man voller Vorfreude den nächsten Band einer Reihe erwartet. Ist die Geschichte jedoch abgeschlossen, dann freut man sich zwar auch, aber die Spannung ist lange nicht so groß.
Von daher würde ich sagen, Cliffhanger haben ihre Vor- und Nachteile. Im Großen und Ganzen würde ich aber eher zu einem offenen Ende tendieren. Das gibt einfach viel mehr Dramatik. Und ich mag es dramatisch :)
Allerdings ist das aber auch einer der Gründe, warum ich Reihen meistens erst lese, wenn alle Teile erschienen sind. Denn Geduld gehört leider nicht zu meinen Tugenden *lol*

Wie siehts bei euch aus?
Cliffhanger ja oder nein??
Seid ihr eher der geduldige Typ oder flippt ihr dann auch am Ende geschmeidig aus ;)

Sonntag, 21. August 2016

Rezi

Autor: Lauren Rowe
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 368
Ebook: 9,99€
Broschur: 12,99€



Klappentext

Nachdem Sarahs Wunden verheilt sind, beschließt sie zusammen mit Jonas, den Club endgültig zu Fall zu bringen. Nichts darf jemals wieder zwischen sie und ihre Liebe kommen. Es beginnt ein riskantes Spiel, bei dem Sarah und Jonas einander vollkommen vertrauen müssen – vor allem als sich herausstellt, dass die Machenschaften des Clubs noch viel tiefer reichen, als sie je ahnen konnten.


Die Autorin

Lauren Rowe ist das Pseudonym einer amerikanischen Bestsellerautorin und Singer-Songwriterin, die sich für »The Club« ein Alter Ego zugelegt hat, damit sie sich beim Schreiben dieser heißen Liebesgeschichte nicht zurückhalten muss. Lauren lebt zusammen mit ihrer Familie in San Diego, Kalifornien, wo sie mit ihrer Band auftritt und sich möglichst oft mit ihren Freunden trifft.


Wie ich es fand

Da ich die anderen beiden Teile ja jetzt nicht überragend fand, bin ich auch nicht mit besonders großen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Und ja, was soll ich sagen, es ging so weiter, wie es aufgehört hat. Der Schreibstil lässt sich an sich super gut und schnell lesen. Aber wie die Autorin Dinge ausdrückt, finde ich teilweise richtig schlimm. Bei einigen Sexszenen habe ich mich gefragt, ob sie vorher billige Pornos gesehen hat, so schlecht war das. Auch, dass Jonas und Sarah während "des Aktes" fast ganze Gespräche führen, finde ich sehr irritierend. Außerdem find ich es sehr nervig, dass bestimmte Worte immer wieder wiederholt werden. Vor allem dieses "Baby" hier und "Baby" da. Ganz grauenvoll. Viele Situationen wirken für mich total aufgesetzt. Sarah durchlebt Todesängste. Ist körperlich total fertig und trotzdem denkt sie sofort an Sex. Für mich einfach nicht nachvollziehbar. Auch die Liebesschwüre wirken für mich weder romantisch noch schön. Ich hatte oft das Gefühl, die Autorin wollte zwanghaft schöne Sätze schreiben und ein Gefühl von Romantik erzeugen. Dies ist ihr aber gänzlich misslungen. Es wirkt einfach viel zu gewollt und künstlich. Und dabei liebe ich Geschnulze und Geschmachte wirklich gern. Aber hier regt sich bei mir leider gar nichts.
Was mich fast mit am meisten ärgert, ist die Tatsache, dass die Story an sich wirklich gut ist. Es gibt Liebe, Action und Spannung. Leider ist es aber nicht gut umgesetzt und das finde ich verdammt schade. Das ist nämlich der Grund, weswegen ich die Reihe weiter lese. Die Grundidee ist toll - die Umsetzung meiner Meinung nach eher mangelhaft.
Schade!