Mittwoch, 28. September 2016

Rezi

Autor: Nina MacKay
Verlag: Piper
Seiten: 400
Klappenbroschur: 15,00€
Ebook: 12,99€
ISBN: 978-3-492-70393-2
Erscheinungstermin: 01.09.2016



Die Autorin

Nina MacKay, geboren irgendwann in den ausgeflippten 80er Jahren, arbeitet als Marketing Managerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Charakteren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.




Klappentext

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?




Wie ich es fand

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch, weil ich es bestimmt 5 mal am Tag bei Facebook und anderen Buchbloggern gesehen hab. Da ich das Cover und den Klappentext sehr ansprechend fand, blieb mir natürlich nichts anderes übrig, als es selbst zu lesen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Das lag vor allem an dem lockeren Schreibstil und dem echt sehr witzigem Humor der Autorin. Anfangs kam ich aus dem Lachen gar nicht mehr raus. Alana ist unglaublich witzig und zieht das Unglück magisch an. Im wahrsten Sinne des Wortes. So blieben ulkige und peinliche Situationen nicht aus. Es war spannend in diese magische Welt einzutauchen und immer wieder neues zu erfahren. Der Autorin ist es gelungen, diese Welt sehr ansprechend und verständlich darzustellen. So konnte man sich sehr gut in die Welt von Alana, Clay und den anderen hinein versetzen. 

Leider war es so, dass ich Alana's Art mit der Zeit ziemlich nervig fand. Sie ist immer zickig und ruppig zu anderen und das ohne erkennbaren Grund. Für mich war es teilweise nicht nachvollziehbar, warum zum Beispielt Detective Shane sich von ihr angezogen fühlt, während sie ihn behandelt, wie ein kleines Kind. Das war für mich echt realitätsfremd, denn sowas würde sich bestimmt kein Mann gefallen lassen, geschweige denn es toll finden. Auch zu ihrem besten Freund Clay war sie meistens nicht sonderlich nett. Man weiß zwar, dass sie die besten Freunde sind und sie sagt auch immer wieder, dass sie ohne ihn nicht leben könnte, aber so verhalten hat sie sich meist nicht. Darum finde ich, dass man Alana etwas liebevoller hätte gestalten können. Zumindest manchmal.

Der Verlauf der Geschichte war anfangs recht spannend. Man erfährt, dass magische Wesen ermordet werden und das dahinter wahrscheinlich eine ziemlich große Sache steckt. Leider wurde die Spannung für mich nicht aufrecht erhalten. Es kam zwar immer wieder zu Morden, aber irgendwie lag mir der Fokus hier zu sehr auf Alana's tollpatschige Art,als auf dem Geschehen an sich. Zum Ende hin wurde es aber dann noch mal richtig gut und ich war wieder gefesselt. 

Da mich also leider der Mittelteil der Story etwas gelangweilt hat und ich mich ein wenig quälen musste um weiter zu lesen und Alana mit der Zeit echt nervig wurde, konnte mich diese Geschichte nicht zu 100% überzeugen.
Da man aber sagen muss, dass der Humor erstklassig und das Ende wirklich spannend war, kann man es schon lesen. Für mich eher ein Buch für zwischendurch mit Stärken und Schwächen.

Dienstag, 27. September 2016

Out of Order

Blogvorstellung

1000 schlechte Dates



Hallo meine Lieben!! Wir sind heut mal ein wenig "out of order" *gg*. Das heißt heute geht es mal nicht um Bücher, denn ich möchte euch einen meiner Lieblingsblogs vorstellen. Und in diesem geht es nicht um Bücher, sondern um Dates und das gute Singleleben. Jeder war ja irgendwann schon mal Single oder ist es auch zur Zeit und ich denke, jeder hat festgestellt, dass es heutzutage gar nicht so leicht ist, einen Partner zu finden. Und umso älter man wird, desto schwieriger wird es. Und genau zu diesem Thema hat die liebe Christine von 1000 schlechte Dates einen Blog gestartet. Ich finde mich sehr oft in ihren Beschreibungen wieder und sie bringt mich auch sehr oft zum lachen.
So jetzt lasse ich aber erstmal Christine zu Wort kommen :)



Ich bin Christine, 33 Jahre alt, habe zwei bezaubernde Kinder und bin seit 4 Jahren Single. In dieser Zeit ist so wahnsinnig viel passiert in der Singlewelt, dass ich schon öfter gehört habe: „Mensch, was dir alles passiert, da musst du drüber bloggen!“ 

Ich war mit einem Freund der beim Radio arbeitet essen und er meinte ich soll endlich einen Blog machen. Ich habe mich aber ganz lange nicht getraut. Naja ich habe erst so einen kleinen Tritt gebraucht.  Wie durch einen Zufall wurde ein Blogger in mein Leben gespült. Sven von www.slyced.de; und auch er meinte, ich sollte einen Blog machen. Ich habe mich aber nicht so wirklich getraut. 

Der Valentinstag kam und ich war etwas traurig, denn als Single bekommt man ja keine Geschenke. Ich jammerte ihm die Ohren voll, dass ich so gerne Blumen hätte. Doch er hatte eine bessere Idee. Er rief mich Nachmittags an und meinte: „Geh mal auf www.1000schlechtedates.de !“ Tja, so wurde mein Blog geboren. Er hatte mir einfach so einen Blog geschenkt. Er hatte mir sogar ein Logo entworfen und den Frosch selbst gemalt. Ich hatte Tränen in den Augen vor Glück und noch heute weiß ich nicht, wie ich mich jemals bei ihm dafür bedanken soll.


Am Anfang habe ich mir das alles nicht wirklich zugetraut. Mein Umfeld war anfangs nicht sonderlich begeistert von diesem Blog. Wenn Sven nicht jeden Artikel gegengelesen hätte und so an mich geglaubt hätte, gäbe es die Geschichten über die schlechten Dates heute auch nicht ;-).

Bis jetzt hat erst ein einziger Mann, über den ich geschrieben habe, diesen Blog entdeckt. Er hat mich aber nie auf seine Geschichte angesprochen. Es ist mir wichtig, die Namen der Männer zu ändern und auch Orte sind meistens nicht identisch. Meine Freundinnen erkennen die Männer immer, da sie die Geschichten ja meistens miterlebt haben. Ich möchte aber nicht, dass Fremde die Männer erkennen. Das ist mir sehr wichtig. 

Natürlich habe ich auch tolle Dates. Wer meinen Blog liest, findet sie ja auch. Es sind ja nicht nur erste Treffen, die ich da von mir gebe, sondern die Geschichten, wie sich manche Dates dann hinterher entwickeln können. Oft wird aus einem schönen ersten Date dann doch noch eine kleine Katastrophe.

Viele meiner Bekanntschaften beginnen ja online. An sich finde ich online Dating eine super Sache. Mit Kindern kann man oft nicht jeden Abend weggehen. Da ist es toll, dass man die Möglichkeit hat, vom Sofa aus neue Kontakte zu knüpfen. Es ist nur traurig, was daraus gemacht wird. Für viele bleibt der Anstand vor der Tür. Ich habe mittlerweile schon eine ganze Sammlung an Nacktfotos, die ich ungefragt bekommen habe. 
Ich habe aber auch im Internet schon tolle Bekanntschaften gemacht.

Ich denke, es ist schwierig heute jemanden kennenzulernen. Gerade weil es so einfach ist. Die Auswahl an Dating Apps ist schier unbegrenzt und ich habe den Eindruck, dass viele Angst haben, es könnte immer noch was besseres kommen. Da wird jemand kennengelernt, aber die nächste Bekanntschaft könnte ja noch besser sein. Die nächste könnte noch schöner sein, oder noch sympathischer. Es wird sich nicht mehr darauf konzentriert, einen Partner zu finden, sondern man datet  2-3 gleichzeitig. Das macht es natürlich schwer für einen Menschen, Gefühle zu entwickeln.

Tja, aber am Ende gibt es dann wieder eine schöne Geschichte für meinen Blog und für meine Leserinnen etwas zum schmunzeln. Seid ich diesen Blog habe, hat das Singleleben endlich etwas gutes für mich, denn ich habe eine tolles Hobby für mich entdeckt und bringe andere zum schmunzeln.



Liebe Christine, ich danke dir recht herzlich für deine Worte. Ich kann dir nur in allem zustimmen. Die Menschen werden immer oberflächlicher und jeder jagt nur noch einem "perfekten Ideal" hinterher. Einerseits ist es toll, dass es Apps gibt, um Menschen kennenzulernen. Andererseits ist es so aber auch viel einfacher, Menschen zu ersetzen.
Trotzdem wollen wir mal positiv bleiben *gg* und hoffen, dass noch ganz viele tolle Dates für dich kommen. Und hoffentlich auch noch einige witzige von denen du berichten kannst. Ich hoffe, ihr schaut euch diesen Blog an und habt genauso viel Spaß mit Christine wie ich :)

Falls ihr selbst lustige, witzige oder völlig verquere Dates erlebt habt, dürft ihr Christine bestimmt über ihren Blog anschreiben :)
Ich bin gespannt, was noch kommt und wünsche dir alles Gute für die Liebe <3 <3 <3

Montag, 26. September 2016

Rezi

Verlag: Lektora Verlag
Seiten: 252
Taschenbuch: 12,00€



Die Autorin

Photos by Gerold Meppelink
Theresa Sperling, Slammerin, Dramatikerin und Lehrerin, hat auf 252 Seiten eine Jugendliebe zum Leben erweckt, die einen so einfach nicht mehr loslässt. Ihr Verständnis für die Ängste und Sorgen, die einen jungen Menschen plagen, ist so fein, dass man kaum glauben kann, dass es sich bei der Autorin um eine glücklich verheiratete zweifache Mutter handelt.






Klappentext

Mit einem Menschen sieben Stunden täglich in einem Raum zu sitzen, ohne jemals von ihm angesehen zu werden, ist ein komisches Gefühl. Und derjenige, der es durchhält, tagelang niemanden anzusehen, ist ein ziemlich beängstigender Freak. Deshalb gab man Levian lieber auf und kehrte in den sicheren Schulalltag zurück. Soweit ich mich erinnern kann, war ich die Einzige, die nicht das Interesse an Levian verlor. Im Gegenteil. Alles an ihm zog mich an.
[...] Das war der Moment, in dem ich hätte gehen sollen. In dem jeder normale Mensch gegangen wäre. Aber ich ging nicht. Hinter diesen eisblauen Augen und unter dieser Haut, die sich über Levians zitternde Muskeln spannte, steckte ein Junge mit einem Herz so groß wie ein Wolkenkratzer. So glaubte ich. Und wenn es mir gelang, dass er sich in mich verliebte, dann würde diese harte Hülle aus Muskeln und blauem Eis und Wut aufspringen und ein Lächeln freigeben, das mein Leben verändern würde. Wie konnte ich mir damals nur so sicher sein?

Annika verliebt sich in den jähzornigen Außenseiter Levian. Trotz aller Warnsignale kommen die beiden sich immer näher. Vielleicht viel zu nahe. Doch wer das Meer wirklich liebt, muss einmal ganz hinabgetaucht sein. Denn wie kann man etwas lieben, das man immer nur von außen betrachtet, weil es eigentlich kalt und gefährlich ist?



Wie ich es fand

Wie gesagt, habe ich mich unfassbar auf dieses Buch gefreut. Und ich will nicht sagen, dass ich enttäuscht wurde. Das wäre schlichtweg falsch. Es war einfach anders als erwartet. Es war generell anders.

Beide Hauptfiguren wirken manchmal ein wenig skurril oder verhalten sich seltsam. Aber das fügt sich gut in die Geschichte ein. Levian wirkt anfangs tatsächlich wie ein Freak. Er redet mit niemandem, schaut niemanden an oder versucht in irgendeiner Form Kontakt zu seinen Mitmenschen aufzunehmen. 
Und genau deswegen ist Annika auch wie besessen von ihm. Sie will unbedingt, dass Levian sie ansieht. Und dann tut er es auch. Sie kommen sich näher und es entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden. Levian ist anfangs sehr zurückhaltend und hat öfter Wutanfälle. Darum fiel es mir auch eher schwer, ihn richtig einzuschätzen. Erst im Laufe der Geschichte lernt man ihn und seine Vergangenheit etwas besser kennen. Er öffnet sich mehr und mehr und ich fand die Entwicklung seines Charakters wirklich gut gelungen. War ich zu Beginn erst auf Annikas Seite und hatte mehr Verständnis für sie, so änderte und verlagerte sich das im Verlauf der Story. Mit der Zeit hatte ich dann mehr Verständnis für Levian und hab mich gefragt, warum Annika ist, wie sie eben ist. Teilweise konnte ich ihre Gedanken nicht wirklich nachvollziehen, zb warum sie so an Levians Liebe zweifelt. Natürlich gibt es auch bei ihr ein Geheimnis aus der Vergangenheit, dass sie zurückhält und weswegen sie sich einfach nicht zu 100% auf Levian einlassen kann. Ich denke, um die wahre Tiefe dieses Buches zu begreifen, muss man es ein wenig auf sich wirken lassen und hinter die Fassade schauen. Es ist nicht so, dass es einen sofort abholt, aber bei mir hallt die Wirkung auch jetzt noch nach.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig und leicht und mit vielen echt tollen Lachern versehen. Teilweise musste ich richtig laut los lachen. Die Autorin hat da genau meinen Humor getroffen. Es gab zwar keinen Spannungsbogen im herkömmlichen Sinne, aber trotzdem wollte ich mit dem Lesen nicht aufhören, weil ich einfach wissen wollte, wie es mit Levian und Annika weitergeht und wo die Geschichte hinführt.
Ich hoffe dieser Roman wird tatsächlich in Schulen im Unterricht gelesen, denn er ist allemal besser, als die üblichen Bücher, die man sonst so lesen muss. Für mich ein gelungenes Buch, dass einen auch nach dem Lesen noch begleitet, was aber meiner Meinung nach nicht die breite Masse ansprechen wird.
Ich bin weiterhin beeindruckt von der Autorin und hoffe, dass sie noch viel mehr schreiben wird. Sei es in Form von Büchern oder Slams.


Welches Buch hast du zuletzt aufgrund der Rezension eines anderen Buchbloggers gelesen??

Hmm da musste ich jetzt erstmal meine eigenen Rezensionen durchschauen *gg* da ich in letzter Zeit selbst fast nur Rezensionsexemplare gelesen habe, liegt das auch schon etwas weiter zurück. Ich würde jetzt mal sagen, es war "Der Keller" von Richard Laymon. Das habe ich tatsächlich aufgrund der Rezi und vor allem der Empfehlung einer Freundin gelesen, die auch selbst einen Blog hat. Da ich nicht so oft in diesem Genre lese, weiß ich, dass ich mich auf das Urteil besagter Freundin ziemlich gut verlassen kann und die Bücher bis jetzt auch wirklich immer gut waren. Auch hier war es so, dass ich ziemlich angetan von dem Autor und dem Schreibstil war und ich denke, dass ich auch noch andere Bücher von ihm lesen werde. Lediglich die Dicke seiner Bücher schreckt mich doch immer etwas ab.

Ansonsten gibt es einige Blogger, bei denen ich öfter vorbeischaue, um zu gucken, was sie gerade lesen. Es gibt da 1 oder 2, wo ich genau weiß, dass sie zu fast 100% meinen Geschmack treffen und ich auch oft nur deswegen bestimmte Bücher gekauft hab.

Wie ist das bei euch??
Habt ihr Lieblingsblogger?
Kauft ihr öfter Bücher, nur aufgrund einer Rezension oder eher nicht??

Samstag, 24. September 2016

Rezi

Autor: Jennifer Alice Jager
Verlag: Impress
Ebook: 3,99€




Die Autorin

Jennifer (Alice) Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.



Klappentext

**Freiheit kann trügerisch sein, besonders wenn sie dich fliegen lässt** 

Noch weiß Nala nicht, wer sich hinter dem wahren Gesicht des attraktiven Jägers verbirgt, der sie um jeden Preis finden will. Sie genießt die Freiheit, die ihr die weiten Wälder der königlichen Jagdgründe bieten, in der Hoffnung, doch noch den Bann von ihrem verwunschenen Bruder lösen zu können. Aber die neu gewonnene Freiheit ist trügerisch. Ihre böse Stiefmutter trachtet nach Nalas Leben – und nach der Liebe des Prinzen, damit ihre eigene Tochter Königin werden kann. Dessen Herz ist jedoch längst vergeben… 




Wie ich es fand

Auch die Fortsetzung von Secret Woods konnte mich voll und ganz überzeugen. Schon in der Einleitung wird ein großes Geheimnis gelüftet, bei dem es im Kopf dann große "Oh's" und "Ah's" gibt. Dadurch konnte man dann auch wieder etwas mehr Licht in den ersten Teil bringen, wo man sich öfter gefragt hat, warum die Komtesse so handelt, wie sie es eben tut. Auch wenn man somit ihre Hintergründe kennt, wirklich Mitleid konnte ich mit ihr trotzdem nicht empfinden und somit blieb meine Abneigung ihr gegenüber bestehen.
Man ist sofort wieder im Geschehen gefangen und fiebert total mit Nala und Dale mit. Es gibt viele Wendepunkte und Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Ich habe wieder mit Nala gelitten, getrauert und gekämpft. Und natürlich auch mit Dale. Die beiden sind mir im 2. Teil noch mehr ans Herz gewachsen. Vor allem, wie sie füreinander einstehen und füreinander kämpfen und wie jeder sein Leben für den anderen geben würde, fand ich besonders toll.
Die Story steuerte unentwegt auf das große Finale zu, ohne dabei an Spannung oder Action zu verlieren. Irgendetwas passierte immer und am liebsten hätte ich der Komtesse selbst das Handwerk gelegt. Sie schaffte es jedes mal, Nala und Dale erneut eine Falle zu stellen, was die Spannung erneut steigen ließ.
Obwohl eine ziemlich lange Zeitspanne in kürzester Zeit abgehandelt wurde, hatte man das Gefühl nichts zu verpassen.
Auch der Schreibstil war wieder wunderbar leicht und flüssig, sodass ich gar nicht gemerkt hab, als es schon wieder auf das Ende zuging.

Natürlich sind auch die beiden Cover sehr schön und ich hoffe, das diese auch noch als Printexemplare erscheinen.
Eine wirklich tolle Märchenadaption, der es an nichts mangelt!!

Auch hier einen lieben Dank an NetGalley und den Impress Verlag für das Rezensionsexemplar.

Freitag, 23. September 2016

Rezi

Autor: Jennifer Alice Jager
Verlag: Impress
Ebook: 3,99€




Die Autorin

Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.




Klappentext

**Ein märchenhaft-schöner Roman von verzauberten Wäldern und einem verwunschenen Reh** 

Anstatt den Zwängen des Königshofs zu unterliegen, trainiert Nala lieber das Bogenschießen und gerät in Raufereien mit ihrem Bruder Dale. Aber als ihr Vater, der Baron von Dornwell, eine neue Frau auf das Anwesen bringt, sieht sie ihr Glück schwinden. Die Komtesse ist hochnäsig und böswillig, dennoch ist Nalas Vater ihr vollkommen verfallen. Als Nala schließlich das dunkle Geheimnis der Komtesse aufdeckt, ist es bereits zu spät. Sie setzt alles daran, ihre Familie vor der bösen Stiefmutter zu retten. Doch schon bald steht nicht nur das Leben ihres Bruders auf dem Spiel. Auch ihr eigenes Herz ist in Gefahr – und das des fremden Jägers mit dem verschmitzten Lächeln und den blaugrauen Augen… 



Wie ich es fand

Nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich mich erstmal gefragt, warum ich es nicht schon früher gelesen habe. Die Geschichte war einfach bezaubernd.
Ab dem ersten Wort konnte ich gänzlich in das Geschehen eintauchen. Und ich war sofort in Nala's Welt gefangen. Sie ist eine ganz bezaubernde Person. Sie liebt ihren Vater und ihren Bruder über alles, ist mutig und frech und wortgewandt und interessiert sich so gar nicht für Reichtum oder Geld. Genau das habe ich so an ihr gemocht. Das sie so normal war und sich immer Gedanken, um andere gemacht hat. Mehr als um sich selbst.
Auch Dale, Nala's Bruder, fand ich echt toll. Wie er immer und überall auf seine kleine Schwester aufpasst hat und alles für sie tun würde. Die Beziehung der beiden ist einfach beneidenswert. Ich denke jeder würde sich solche Geschwister wünschen.
Im großen Gegensatz dazu steht natürlich die Komtesse und ihre Tochter. Wobei ich manchmal das Gefühl hatte, dass in der Tochter noch etwas menschliches und Mitgefühl schlummert. Aber die Komtesse ist einfach nur bösartig. Ich hatte gleich ein schlechtes Gefühl bei ihr. Genauer gesagt, ich habe sie gehasst. Wie sie mit ihren Mitmenschen umgeht und dabei immer nur an ihr eigenes Wohl denkt, war einfach grässlich.

Die Charaktere waren sehr anschaulich ausgearbeitet. Besonders Nala und Dale und deren Entwicklung im Verlauf der Geschichte. Nala gewinnt immer mehr Vertrauen in sich selbst, wächst an ihrer Situation und wird immer stärker und selbstständiger.
Aber auch die Spannung kam niemals zu kurz. Immer wieder hat man sich gefragt, wie Nala ihre Probleme jetzt löst und wie es weitergeht. Seite um Seite verschlingt man dieses Buch und schon ist man am Ende. Und das hat es wirklich in sich und man kann gar nicht anders, als sich sofort den zweiten Teil vorzunehmen. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil einen voll und ganz in diese zauberhafte Welt zu ziehen und mit den Protagonisten mitzufiebern.
Obwohl es eine Märchenadaption zu "Brüderchen und Schwesterchen" ist habe ich mich auch oft an "Aschenputtel" erinnert gefühlt, wegen der Komtesse als böse Stiefmutter und auch vielen anderen Dingen. Wer also Märchen mag, wird diese Geschichte lieben, denn sie vereint so viele Elemente verschiedener Märchen für mich und verbindet dieses dann wieder zu etwas ganz Neuem.

Für mich ein sehr gelungenes Werk, dass ich unbedingt weiterempfehlen werde. 

Danke an NetGalley und Impress für das Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 21. September 2016

VerlagsMittwoch

Latos Verlag


Gegründet wurde der Latos Verlag im Jahre 2010 als Kleinverlag. Wie viele andere kleine Verlage hatte auch der Latos Verlag Startschwierigkeiten. Sie besaßen kaum Autoren, vor allem talentierte Autoren, deren Bücher es lohnte, zu veröffentlichen. 
Also taten sie das, was heute das beste ist. Sie machten auf allen möglichen sozialen Netzwerken Werbung, um auf sich aufmerksam zu machen. Und schon bald flatterten auch die Manuskripte ins Haus. 
Natürlich gab es nicht nur gute Manuskripte, aber es waren einige dabei, die dazu beitrugen, das Verlagsprogramm zu vergrößern.
Außerdem wollte der Verlag auch das Genrespektrum verbreitern und so wurde auch dieses ausgebaut. Heute gibt es Bücher in den Genres Romance, Fantasy, Science Fiction, Krimi/Thriller, Jugendbuch, Gesellschaftsroman, autobiografische Werke und Erotik.
Ab 2012 wurden die bisherigen Titel digitalisiert und man konnte diese nun auch als Ebook erwerben.
Außerdem ist der Verlag 2017 auch wieder auf der Leipziger Buchmesse zu finden. Nähere Informationen findet ihr auf der Verlagsseite.
Ende 2014 Der Gewinnertitel unseres ersten Schreibwettbewerbs „Schwermetall“ von Ina Haller wird derzeit als schwedische Übersetzung als Taschenbuch und im eBook-Format erscheinen.

Der Verlag hat auch einige bekannte Autoren vorzuweisen.
Drucie Anne Taylor
Drucie Anne Taylor, geboren 1987 in Köln, absolvierte eine Ausbildung im Einzelhandel, dem sie später wegen der Geburt ihres ersten Kindes den Rücken kehrte. Gemeinsam mit ihrer Familie, zu der auch eine Katze und ein Zwergkaninchen gehören, lebt sie immer noch in der Stadt am Rhein. Schon in ihrer Jugend entdeckte sie die Liebe zum Schreiben, weshalb sich noch viele Manuskripte in dunklen, seither nie wieder geöffneten Schubladen verbergen.
Wenn sie nicht gerade schreibt, besucht sie gerne Musicals oder schaut sich solche Verfilmungen an, deren Soundtracks sie zum Leidwesen ihrer Familie noch tagelang anhört oder auch mitsingt.
Zum Schreiben braucht sie nur wenige Dinge: Latte Macchiato und Musik, oder Lärm, da sie sich bei absoluter Ruhe nicht konzentrieren kann.
Viele werden einige Werke von ihr kennen und schon gelesen haben. So sind im Latos Verlag die ersten 4. Teile der Coral Gables Serie erschienen.
Thalia Leroux ist Studentin an der University of Miami. Als sie nach einer Party den verletzten Linden Priest ins Krankenhaus bringt, ahnt sie nicht, dass er der Leadsänger einer aufsteigenden Band ist. Sie trifft sich mit ihm, verfällt seinem Charme und wird schließlich durch dessen Manager bestochen, damit sie sich von Linden fernhält. Kann Linden sie davon überzeugen, dass sie ihm wichtiger als seine Karriere ist?








Aber auch Uta Maier ist im Verlag anzutreffen. Ich habe selbst ihr "Coco Lavie" im Regal stehen. Leider noch ungelesen. 
Uta Maier wurde 1972 in Mannheim geboren und lebt heute mit ihrem Mann und drei Kindern – nur Mädchen! – im Odenwald. Dazu gesellt sich noch eine Katze, die am liebsten hinter dem Laptop schläft, mit ihren Haaren die Lüftung verstopft und regelmäßig einen Totalabsturz verursacht, bevorzugt dann, wenn Uta Maier gerade denkt, eine Szene sei perfekt, aber noch nicht gespeichert ...
Geschrieben habe sie schon immer, mal mehr, mal weniger, und mit zwölf wollte sie Schriftstellerin werden – vorwiegend um ganz legitim in eine andere Welt abtauchen zu können. Aber es kam alles anders. Sie studierte Lehramt mit Hauptfach Germanistik und machte danach eine Ausbildung als Ergotherapeutin. Erst als ihre Kinder älter waren, fing sie wieder an, sich ernsthaft mit dem Thema Schreiben zu beschäftigen. Die Ergebnisse kann man jetzt sogar kaufen …
Wenn sie nicht gerade schreibt, lektoriert sie für Verlage, Selfpublisher und manchmal auch für verzweifelte Studenten.
Liebe und Hass, Begehren und Schmerz. Schon seit Jahrhunderten teilen Damontez und Remo jedes Gefühl, denn die beiden Vampire besitzen nur eine Seele ein Fluch, den nur ein Spiegelblut brechen kann.

Shoppen, tanzen gehen und sich verlieben Coco will endlich ein normales Leben führen. Doch ausgerechnet an dem Tag, an dem sie ihr Leben von Grund auf ändern will, fällt sie einer Gruppe Vampire in die Hände. Kurz darauf findet sie sich in dem Castle von Clanführer Damontez wieder und ihr Leben nimmt eine dramatische Wende: Er sagt, sie sei ein Spiegelblut, eine Legende und mächtige Waffe in der uralten Fehde der herrschenden Vampirclans.

Sie wird sein Blutmädchen, eingesperrt, unterlegen und ihm völlig ausgeliefert. Doch so sehr sie ihn anfangs hasst, so sehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen, als sie erfährt, weshalb er ihr nur diese eiserne Fassade von sich zeigt. Damontez darf keine Gefühle zulassen. Schon gar keine Zuneigung. Denn alles, was er fühlt, spürt auch sein Seelenbruder Remo. Und Remo, der Sohn des Vampirkönigs, ist Damontez nicht nur in seiner Grausamkeit überlegen.

Coco gerät in einen Krieg zwischen Himmel und Erde. In einen Krieg, in dem der Fluch, ihr Blut und die Seelenbrüder eine entscheidende Rolle spielen. Am Ende muss Coco eine schicksalhafte Entscheidung treffen, um die zu retten, die sie liebt. Selbst, wenn es ihren Tod bedeutet ...
Ich habe schon sehr viel gutes von der Story gehört und will sie unbedingt lesen. Dooferweise habe ich den ersten Teil in der alten Ausgabe und hätte natürlich den 2. Teil auch in dieser Form. Leider habe ich ihn bis jetzt noch nicht gefunden oder war immer zu spät.
Wer hat die Geschichte denn schon gelesen?? Und wie fandet ihr sie??

Im Oktober erscheint ein weiteres Buch, dass ich gern lesen möchte. "Ein Rockstar zum verlieben" von Paige Brown erscheint am 28. Oktober. Leider gibt es noch keinen Klappentext zum Buch, aber das Cover ist wirklich hübsch und ich liebe Storys um Rockstars. Ich sag nur Kellan Kyle ;)
Was sagt ihr zum Cover??






So das war es erstmal zum Latos Verlag.
Wer kennt denn den Verlag und hat schon was aus dem Programm gelesen??

Dienstag, 20. September 2016

Rezi

Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv Verlag
Seiten: 368
Ebook: 9,99€
Taschenbuch: 12,95€



Die Autorin

Colleen Hoovers Erfolgsgeschichte ist beinahe unglaublich: Eigentlich schrieb sie ›Weil ich Layken liebe‹ als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter, aufgrund der guten Resonanz in ihrem Umfeld veröffentlichte sie es dann aber selbst als E-Book - und verkaufte zwei Monate später bereits 200 Bücher am Tag. ›Weil ich Layken liebe‹ landete noch vor ›50 Shades of Grey‹ auf der New-York-Times-Bestsellerliste! 
Mittlerweile hat sie drei Romane publiziert, die alle Bestseller wurden. 2014 erscheint bei dtv der Folgeband ›Weil ich Will liebe‹.
Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.




Klappentext

Als Tate zum Studium nach San Francisco zieht, stolpert sie dort gleich am ersten Abend über Miles Archer: Miles, der Freund ihres Bruders, der niemals lächelt, meistens schweigt und offensichtlich eine schwere Bürde mit sich herumträgt. Miles, der so attraktiv ist, dass Tate bei seinem Anblick Herzflattern und weiche Knie bekommt. Miles, der, wie er selbst zugibt, seit sechs Jahren keine Frau mehr geküsst hat. Miles, von dem Tate sich besser fernhalten sollte, wenn ihr ihr Gefühlsleben lieb ist …



Wie ich es fand


Wenn ich ein Buch von CoHo lesen will, mache ich das meist an einem Sonntag. Am besten morgens. Weil ich weiß, dass ich ihre Geschichten in einem Stück lesen will, sie in einem Stück lesen muss. Ich will ganz in sie hinein tauchen und mich all den Gefühlen voll und ganz hingeben, ohne durch Dinge wie schlafen gestört zu werden. 
Vor einer halben Stunde habe ich "Zurück ins Leben geliebt" beendet und bin emotional noch immer total zerstört. Man weiß, dass Colleen einem das Herz brechen wird. Jedes Mal bereite ich mich darauf vor. Und jedes Mal passiert es doch wieder ganz plötzlich. Sie schafft es, einen mit nur einem einzigen Wort zu zerstören. Ihre Sprache ist vielleicht nicht die Poetischste. Ich denke, das können einige sogar besser. ABER: Dieses Gefühl, mit dem sie schreibt und diese Leidenschaft mit der sie das tut, sind für mich einzigartig. Wenn ich ihre Geschichten lese, kommt es mir so vor, als würden mich diese Emotionen einhüllen. Wie ein Nebel, bei dem man nichts mehr sieht, außer diesen Schmerz. Und wie aus dem Nichts versetzt sie einem den Gnadenstoß, der einem das Herz in 1000 kleine Teile zerspringen lässt. Und das passiert in diesem Buch nicht nur einmal. Nein sie macht es immer und immer wieder. Zwischendurch musste ich das Buch einige Male zur Seite legen, um mich erstmal wieder zu beruhigen. Und das schlimmste: Hier gibt es im Prinzip 2 Geschichten, die einen zerstören. Rachel & Miles und Tate & Miles. 

Miles ist nicht, wie sonst, der typische Herzensbrecher. Er ist kühl, distanziert, gleichgültig und sehr schwer zu durchschauen. Aber Gott, was habe ich ihn geliebt. Auch wenn man merkt, dass ihm etwas ganz Schreckliches passiert sein muss, merkt man auch wie unfassbar viele Gefühle er in sich zurück hält. Wie sehr er kämpft und wie sehr er leidet. Und ich habe jede Sekunde mit ihm gekämpft und mit ihm gelitten.
Rachel ist seine erste große Liebe, die Miles mit 17 kennengelernt hat. Mehr mag ich zu ihr gar nicht sagen. :)
Tate zieht bei ihrem Bruder ein, um ein neues Leben zu beginnen und Miles wohnt direkt nebenan. Und sie geht eine lockere Beziehung mit Miles ein, in der es nur um Sex gehen soll. Doch sie spürt, dass in Miles so viel mehr steckt, als diese gleichgültige und oberflächliche Maske. Sie gibt sich so unfassbar viel Mühe zu ihm durchzudringen. Ich hab sie unglaublich gemocht und mit ihr gebangt und gehofft. Und doch, sobald ihr Herz gebrochen wird, bricht auch das des Lesers.
Frau Hoover versteht es wie keine andere, Emotionen zu transportieren. Sie macht fremde Gefühle zu eigenen Gefühlen. Sie macht fremde Schicksale zu eigenen Schicksalen. Erst zerstört sie dich und dann schafft sie es einen wieder zusammen zu flicken. Mit so viel Liebe und Hoffnung, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als glückselig davon zu schweben.

Sie ist und bleibt meine absolute Göttin der Liebesromane!!!!



Hier findet ihr weitere Meinungen zum Buch:

Kerstin's Bücherstube

Samstag, 17. September 2016

Es geht weiter mit der Suche nach dem "ultimativen Gruselbuch". Dieses Mal hat sich die liebe Marion von Books have a soul auf die Suche begeben.

Und zwar mit "The Ring" von Kôji Suzuki. Den Film werden die meisten von euch kennen und wissen daher, dass er tatsächlich mega gruselig ist. Ich persönlich kann den Film nichts abends allein gucken, denn sonst könnte ich mich nicht mehr von meiner Couch weg bewegen *gg*
Also seid gespannt, was die liebe Marion zum Buch sagt.

Hat die Suche ein Ende oder suchen wir weiter?





Die meisten haben bestimmt schon mal von dem Horror-Film "The Ring" gehört, oder?
Also für mich ist dieser bis heute einer der gruseligsten aber auch einer der besten Filme in diesem Bereich! (Nächstes Jahr komme übrigens eine Neu-Verfilmung ins Kino 😉!)
Da ich ja schon seit einigen Jahren auf der Suche nach dem "ultimativem Gruselbuch"(wie die liebe Jacqueline von BookRevolution so schön sagt) bin, musste ich natürlich unbedingt das Buch "The Ring" lesen! Lange wusste ich gar nicht, dass es auch ein Buch gibt, aber nachdem ich davon erfahren habe und die Erinnerung an den Film, haben mich direkt zum Kauf getrieben! 😝
Nach den ersten paar Seiten war klar, dass ich den Schreibstil lieben würde! Allerdings könnte es sein, dass sich manche Leser an den japanischen Namen im Buch stören. Mir hat das allerdings nichts ausgemacht.
Der Autor schafft es innerhalb weniger Kapitel eine Spannung aufzubauen, die mich nicht mehr losgelassen hat. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, obwohl ich die Geschichte ja eigentlich kannte!
An einer bestimmten Stelle, musste ich dann mit dem Weiterlesen stoppen, da es mir allein in meiner Wohnung, abends, tatsächlich zu unheimlich wurde. Ich glaubte, dass es an diesem Punkt sehr gruselig und nervenaufreibend weitergehen würde.
Leider musste ich am nächsten Tag feststellen, dass ich die Geschichte umsonst beiseite gelegt habe.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass die übernatürlichen und erschreckenden Momente aus dem Film, im Buch fast gänzlich fehlen. Die bedrückende und unheimliche Atmosphäre ist zwar ganz deutlich zu spüren, aber Angst hat sich bei mir zu keinem Zeitpunkt eingestellt. Es gab relativ am Ende noch einige Szenen, die mich etwas in diese Richtung gebracht haben und ich dachte mir nur, hätte der Autor dies doch schon früher und häufiger zum Einsatz gebracht, dann wäre unsere Suche vermutlich hier zu Ende! Vielleicht bin ich aber auch einfach schon zu abgehärtet? Oder ist es einfach nicht möglich, auch beim Lesen diesen bekannten "Grusel" aus Filmen zu spüren? Ich gebe die Hoffnung nicht auf, die Suche geht weiter!
Das schwierige ist, das Buch nun gerecht zu bewerten! Denn eigentlich darf ich dem Autor keinen Vorwurf machen. Schließlich wurde der Film "The Ring" von seinem Buch abgekupfert und aufgepusht. Es war spannend von Anfang bis Ende, die Grundidee ist einfach genial und wurde toll umgesetzt. Die Charaktere, die Handlung, die Orte usw wurden super beschrieben und sind stimmig. Hätte ich den Film nicht gekannt, wäre ich von einigen Wedungen sehr oft überrascht und schockiert gewesen! Das ich mir mehr Grusel erwartet habe, lag eigentlich nur an dem Film und war auch mein persönlicher Wunsch.
Ansonsten haben wir hier einen hervorragenden Horror-Psycho-Thriller, der sich auf jeden Fall behaupten kann und es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen! Ich muss hier trotz "Gruselmangel" 5 von 5 Sternen vergeben!
Wenn jemand von euch denkt, er kennt das "ultimative Gruselbuch", dann zögert bitte nicht und gebt uns sofort Bescheid! An die Autoren: schreibt uns bitte einen übernatürlichen Schocker, der uns das Blut in den Adern gefieren lässt! 😜



Tja wie ihr seht, hat die Suche noch kein Ende. Aber wahrscheinlich wäre das auch zu einfach gewesen. Trotzdem wir geben die Hoffnung nicht auf.

Und wie Marion schon gesagt hat, solltet ihr ein Buch kennen, dass euch richtig Angst gemacht hat oder dass ihr teilweise gar nicht weiterlesen wolltet, dann sagt uns unbedingt Bescheid. Es muss doch so ein Buch geben. Aber vielleicht ist es tatsächlich so, dass nur Filme durch die optische Wahrnehmung richtig gruselig sein können? Ich weiß es nicht und bin gespannt!!

Freitag, 16. September 2016

FaB(olous) Friday

Pippi Langstrumpf




Die Bücher

Pippi Langstrumpf (voller Name Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf]) ist die zentrale Figur einer dreibändigen schwedischen Kinderbuch-Reihe von Astrid Lindgren und verschiedener darauf basierender Bearbeitungen.
Pippi ist ein freches neunjähriges Mädchen mit Sommersprossen, dessen rote Haare zu zwei abstehenden Zöpfen geflochten sind. Sie vereinigt in sich viele Sehnsüchte und Eigenschaften, die sich Kinder wünschen. So hat sie ein eigenes Pferd, lebt allein in einem eigenen Haus, der Villa Kunterbunt, und ist sehr mutig. Auch ist Pippi das stärkste Mädchen auf der Welt. So bestreitet sie mit ihrem Vater, wenn beide sich treffen, diverse Kraftproben und stemmt zum Beispiel auf einer Feier ihr Pferd, auf dem ihre Freunde Tommy und Annika sitzen. Ein anderes Mal besiegt sie einen Ringer auf dem Jahrmarkt. Da Pippi allein ohne Eltern wohnt, kann sie alles tun und lassen, was sie möchte.
Das Buch war Lindgrens Debütwerk. Die Romane wurden in 70 Sprachen übersetzt. Es wurden davon bisher weltweit 66 Millionen Bücher verkauft (Stand 2015). Besonders erfolgreich sind die Verfilmungen mit Inger Nilsson, die ebenfalls in mehreren Sprachen synchronisiert wurden.



Entstehung
Astrid Lindgren schrieb in der Autobiografie ihrer Kindheit, Das entschwundene Land, dass ihre damals siebenjährige Tochter Karin im Winter 1941 den Namen der Figur Pippi Langstrumpf erfand. Das Mädchen, das sich häufig Namen ausdachte, lag mit einer Lungenentzündung im Bett und wünschte sich von der Mutter: „Erzähl mir was von Pippi Langstrumpf.“
Astrid Lindgren hatte ursprünglich nicht vor, Schriftstellerin zu werden. Aus diesem Grund schrieb Lindgren die Erzählung erst im März 1944 nieder, als sie infolge eines verstauchten Fußes im Bett bleiben musste. Zum zehnten Geburtstag von Karin am 21. Mai 1944 schenkte sie der Tochter das Manuskript.
Sie sandte den Durchschlag des Manuskripts an den schwedischen Verlag Bonnier, der den Druck jedoch ablehnte. Nachdem sie 1944 mit ihrem Buch Britt-Mari erleichtert ihr Herz  bei einem Wettbewerb des Verlages Rabén & Sjögren den zweiten Preis gewonnen hatte, überarbeitete sie den Text und gewann damit 1945 einen weiteren Wettbewerb desselben Verlages. Dieser nahm das Buch am 13. September 1945 zur Veröffentlichung an, die am 26. November erfolgte, und publizierte später viele weitere Werke Lindgrens. Es entstand auch die erste Pippi-Zeichnung, angefertigt von der Autorin persönlich. Die Illustrationen schuf Ingrid Vang Nyman. Die erste deutsche Pippi Langstrumpf wurde später von Walter Scharnweber illustriert.
Das Manuskript des ursprünglichen Textes erschien 2007 anlässlich des hundertsten Geburtstages der Autorin unter dem Titel Ur-Pippi.

Die Romane

Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf lebt zusammen mit ihrer Meerkatze (im Film: Totenkopfäffchen) Herr Nilsson und ihrem Apfelschimmel (im Film heißt das Pferd „Kleiner Onkel“, schwedischer Kosename: „lilla gubben“, was so viel heißt wie „kleiner Kerl“), in der Villa Kunterbunt(schwedisch: Villa Villekulla) am Rande einer kleinen, namenlosen Stadt. Nach ihrer Darstellung ist ihre Mutter tot und ihr Vater König auf einer Südseeinsel. In ihrer Nachbarschaft wohnen die beiden Kinder Thomas (im Original und neueren Übersetzungen Tommy) und Annika Settergren, die Pippi bei ihren Abenteuern begleiten.
Das Buch ist in elf Kapitel gegliedert, die jeweils ein oder zwei eigenständige Abenteuer erzählen. Die Ereignisse sind aus der Lebenswelt von Kindern entnommen, jedoch enden diese wegen Pippis unkonventioneller Art und ihrer enormen Kräfte ungewöhnlich.

Pippi Langstrumpf geht an Bord

Wie im ersten Buch sind die neun Kapitel sehr eigenständig und hängen nur lose zusammen. Die Welt wird durch den Besuch des Vaters exotischer, denn dieser ist wirklich König auf einer Südseeinsel geworden.

Nachdem Pippi ihren Vater wiedergefunden hat, möchte sie mit ihm auf große Fahrt gehen. Doch dazu müsste sie Tommy und Annika verlassen. Ihre besten Freunde sind nun über die bevorstehende Trennung tieftraurig. Also beschließt Pippi, doch bei ihnen zu bleiben, und geht wieder von Bord. Durch diesen Entschluss können die drei Kinder wieder neue Abenteuer erleben.

Pippi in Taka-Tuka-Land

In den ersten vier der elf Kapitel des Buches macht Pippi weiter die Welt der Erwachsenen in ihrer Stadt unsicher, bis sie einen Brief ihres Vaters erhält. Dieser fordert sie auf, zu ihm auf die Insel Taka-Tuka-Land (schwedisch: Kurrekurreduttö) zu kommen. Dort hat sie zusammen mit Tommy, Annika und den dortigen Kindern viel Spaß. Ärger machen nur ein Hai und zwei Piraten. Im letzten Kapitel ist sie wieder zurück in der Villa Kunterbunt und erfüllt sich, Tommy und Annika einen Traum: Die Zauberpille Krummelus (schwedisch:Krumelur) gegen das Erwachsenwerden.

Der Film

Pippi Langstrumpf ist ein Spielfilm mit Inger Nilsson als Pippi Langstrumpf aus dem Jahr 1969, eine Filmadaption von Astrid Lindgren nach ihrem Kinderbuch Pippi Langstrumpf. Regie führte Olle Hellbom. Der Film wurde allein für das deutschsprachige Publikum aus der gleichnamigen Fernsehserie zusammengeschnitten und synchronisiert. Er startete am 9. Mai 1969 in den bundesdeutschen Kinos, während die komplette Serie erst im Jahr 1971 gesendet wurde. Die schwedisch-deutsche Koproduktion gilt als die im deutschsprachigen Raum bekannteste Adaption der Vorlage. Einige Änderungen gegenüber dem Original wurden aufgrund des großen Bekanntheitsgrades des Films nachträglich in das Buch übernommen.
Die Hauptrollen spielen Inger Nilsson (Pippi), Pär Sundberg (Tommy) und Maria Persson (Annika).

Den Song von Pippi kennt bestimmt auch jeder und kann ihn immer noch mitsingen. Als ich klein war hab ich mir entweder gewünscht wie Pippi zu sein oder wenigstens eine Freundin wie Pippi zu haben. Die so stark ist und einfach immer macht, was sie will. Auch heute habe ich immer noch Spaß dabei, mir die Filme anzuschauen. Man kann dann einfach wieder ein bisschen Kind sein und ich denke, das sollte sich jeder bewahren. Oder was meint ihr??


Wer liebt Pippi auch so sehr??
Und schaut ihr euch die Filme auch noch an oder fühlt ihr euch dafür mittlerweile zu alt??