Mittwoch, 30. November 2016

Rezi

Autor: Melinda Salisbury
Verlag: Bloomoon
Seiten: 352
Ebook: 15,99€
Hardcover: 17,99€
ISBN: 978-3845815138
erschienen am: 19.09.16














Die Autorin

Melinda Salisbury lebt im Süden Englands am Meer. Als Kind war sie davon überzeugt, dass das Buch Matilda von Roald Dahl ihre Biografie war. Zu diesem Irrtum maßgeblich beigetragen hat ihr Großvater, der Melinda in seiner Zerstreutheit oft „Matilda“ nannte. Zu ihrem Bedauern hat sie selbst nie telekinetische Fähigkeiten entwickelt. Melinda liebt es zu reisen und Abenteuer zu erleben. Außerdem mag sie mittelalterliche Burgen, nicht-mittelalterliche Aquarien, Richard III. und alles, was aus Skandinavien kommt. The Sin Eater’s Daughter ist ihr erster Roman.





Klappentext

Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.
Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?
Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …





Wie ich es fand

Ich muss zugeben bei diesem Buch hat mich als allererstes das Cover angezogen. Ich finde es einfach total schön mit seinen intensiven Farben. Schon nach den ersten Sätzen habe ich gemerkt, dass mir der Schreibstil der Autorin unglaublich gut gefällt. Sie hat so eine ruhige Art zu schreiben. Sogar die Beschreibungen der Natur oder der Räume fand ich sehr schön. Es war mal wieder eins der Bücher bei dem ein Film vor meinem inneren Auge ablief.
Die Charaktere waren sehr gut heraus gearbeitet. Ich konnte mich gut in Twylla einfühlen, konnte ihr Handeln gut nachvollziehen und hab mit ihr gebangt. Auch Merek, Lief und die Königin fand ich sehr gut dargestellt. Die Königin kann man einfach nur hassen, so böse und herzlos wie sie ist. Bei Merek weiß ich bis jetzt noch nicht genau, was ich von ihm halten soll. Aber ich bin gespannt, was sich da noch entwickelt. Und auch bei Lief ist noch alles offen. Ich fand es sehr gut, dass man noch etwas Spannung mit den Charakteren eingebaut hat und man noch nicht genau weiß, wohin es mit ihnen geht.
Ich muss sagen, dass bis zur Hälfte des Buches nicht wirklich viel passiert. Das hat mich aber absolut nicht gestört. Ich fand es sehr interessant die Geschichte von Lormere kennenzulernen und mehr über die Bräuche und Sitten dort zu erfahren. Besonders das einbringen der Götter und alles was dazu gehört, fand ich super. Aber auch alte Geschichten und Legenden finden hier Gehör. Ich war total fasziniert.
Relativ am Ende überschlagen sich dann plötzlich die Ereignisse und ich konnte gar nicht schnell genug lesen, so spannend fand ich es. Mit all den Wendungen hätte ich teilweise gar nicht gerechnet. Ich war wirklich schockiert. Es gibt zwar keinen extrem großen Cliffhanger; trotzdem würde ich am liebsten sofort weiterlesen wollen.
Für mich ein grandioser Auftakt dieser Reihe und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

Dienstag, 29. November 2016

Rezi

Autor: J. L. Berg
Verlag: Lyx by Lübbe
Seiten: 320
Ebook: 9,99€
Broschur: 14,99€
ISBN: 978-3736301054
erschienen am: 12.08.16














Die Autorin

J. L. Berg lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Kalifornien. Sie ist der festen Überzeugung, dass mit Liebe alle Konflikte gelöst werden können, und so versessen auf Liebesromane, dass sie sich von dem investierten Geld längst ein großzügiges Ferienhaus hätte leisten können




Klappentext

Vor Jahren hat Clare Murray ihren Ehemann Ethan durch eine schwere Krankheit verloren. Sein letzter Brief an sie liegt noch immer ungeöffnet in ihrem Nachttisch. "Wenn du bereit bist" steht in seiner markanten Handschrift auf dem Umschlag, und Clare fragt sich seit Jahren: Bereit wofür? Ethan war alles für sie, und ein Leben ohne ihn bedeutet für sie ein Leben ohne Liebe. Bis sie eines Tages dem charmanten Kinderarzt Logan Matthews begegnet. Ehe Clare sich's versieht, hat Logan ihr Herz erobert. Aber kann sie sich von Ethan endgültig verabschieden? Ein weiterer Schicksalsschlag lässt ihr keine Zeit zu überlegen, und Clare muss erkennen, dass man erst dann wirklich bereit ist, wenn man für die Liebe alles riskieren würde 




Wie ich es fand

"Warte nicht für immer" ist eine süße und herzergreifende Geschichte. Die Protagonistin Clare hat eine kleine Tochter, Maddie, die einfach unfassbar niedlich und herzerwärmend ist. Clare hat ihren Mann durch einen Hirntumor verloren und ist nun alleinerziehende Mutter. Sie hat den Glauben an die Liebe verloren. Bis sie auf Logan trifft. Er ist Arzt und behandelt Maddie, als sie krank ist. Ich fand die Story wirklich schön, denn es war einfach mal eine ganz normale Liebesgeschichte. Zumindest zum größten Teil. Es gibt kein Drama und kein Hin und Her, dass einem den Nerv rauben könnte. Logan und Clare finden ganz langsam zueinander und es war toll, diese Entwicklung mit ihnen zu erleben. Natürlich geht es nicht völlig ohne eine krasse Wendung. Und auch wenn man voraussagen konnte, wie alles endet, war ich trotzdem ergriffen und emotional berührt. Der Schreibstil ist charmant und leicht zu lesen und gibt einem auch das Gefühl, voll und ganz am Geschehen teilnehmen zu können. Es war zwar keine außergewöhnliche Story, aber ich finde sie trotzdem lesenswert. Für einen gemütlichen Sonntag auf der Couch um sich zu entspannen, kann ich dieses Buch guten Gewissens empfehlen.

Samstag, 26. November 2016

Rezi

Titel: Das Paket
Verlag: Droemer Knaur
Seiten: 368
Ebook: 14,99€
Print: 19,99€
ISBN:  978-3-426-19920-6
erschienen am: 26.10.16












Der Autor

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin.










Klappentext

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. 
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. 
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ... 





Wie ich es fand

Ich bin immer noch ganz fassungslos, was die Genialität dieses Autors angeht. Mal wieder war ich ab der allerersten Seite gefesselt.
Emma ist Psychiaterin und auf einer Konferenz. Sie übernachtet in dem dazugehörigem Hotel und hier nimmt der Wahnsinn sein Beginn.
Es passieren viele Dinge, die Emma sich, aber auch anderen nicht wirklich erklären und beweisen kann. Eine diffuse und verwirrende Geschichte entsteht, bei der man nie weiß, wer jetzt hier der Verrückte ist. Zwischendurch glaubt man selbst total verwirrt zu sein. Der Autor schickt einen ständig auf eine Fährte, die man dankend aufnimmt. Doch jedes mal läuft man ins Nichts.
Ich habe so oft gedacht, ich wüsste wie sich das Ganze auflöst. Aber es ist ein Fitzek. Hier weiß man nie, wie es ausgeht. Selbst als man am Ende dann vor der vermeintlichen Auflösung des Ganzen steht, schafft er es doch noch mal, einen drauf zu setzen und einen als Leser mit offenem Mund stehen zu lassen.
Am Ende des Buches dachte ich nur: "Krass wie geil ist das denn?"
Ich frage mich jedes Mal aufs Neue, wo dieser Mann diese Gedankengänge herholt und wie man so ausgeklügelte Handlungen erschaffen kann, die einen während der Story total verwirren und am Ende doch so logisch erscheinen.
Das Einzige was mir dazu einfällt ist: Chapeaux Herr Fitzek!! Ein Ausnahmeautor mit einem Ausnahmetalent!!!








Montag, 21. November 2016

Rezi

Autor: Lisa Rosenbecker
Ebook: 3,99€
erschienen am: 04.08.16
















Die Autorin

Biologie studieren, Blog betreiben, Bücher schreiben – So entwickelte sich die Liebe zum Schreiben bei Lisa Rosenbecker. Gelesen hat sie schon immer gerne, aber das Erschaffen von eigenen Welten wurde erst im Studium ein Thema, nachdem sie schon einige Jahre über Literatur gebloggt hatte. In ihrem Lieblingsfach Bio fehlte neben all dem theoretischen Wissen die Magie, die sie daraufhin kurzerhand einfach selbst erschuf und in ihre Bücher verpackte. Heute kann sie sich ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen.





Klappentext

Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten…




Wie ich es fand

Zu allererst möchte ich sagen, wie unglaublich schön ich das Cover finde. Es passt nicht nur perfekt zur Geschichte, sondern sticht auch direkt ins Auge.

Ich finde diese Geschichte ist etwas besonderes. Vor allem die Idee, die dahinter steckt, ist einfach fantastisch und habe ich so noch nie gelesen. Hier wird die reale Welt mit der fiktiven Buchwelt verknüpft. Das ganze nennt sich dann Litersum.

Normale Menschen und Buchcharaktere können zusammen sein und sogar Kinder bekommen, die Burreal-Kinder. Das sind dann die Musen, Anti-Musen, Blockaden, Flashs oder andere. Und diese können sich dann durch eine bestimmte Tür quer durch die ganze Buchwelt bewegen. Hach stell man sich das mal vor. Das wäre ja so toll, wenn man jeden Buchcharakter treffen könnte und durch dessen Welt spazieren könnte.

Malou ist eine Anti-Muse und sie raubt Buchideen durch einen Kuss. Im Laufe der Geschichte gerät sie immer mehr in Schwierigkeiten und schwebt später sogar selbst in Lebensgefahr. Immer an ihrer Seite ist ihre Mutter, die bei Scotland Yard arbeitet, sowie ihre Freundinnen Emma und Thia. Aber auch ein männlicher Gegenpart ist mit Lansbury vorhanden. Alle Charaktere sind sehr authentisch und liebevoll erschaffen worden. Man kann sich schnell mit ihnen identifizieren und muss sie alle miteinander mögen.

Der Schreibstil war witzig und locker und somit wunderbar zu lesen. Die Autorin hat Elemente aus Romantik, Krimi, Fantasy und etwas Thriller super miteinander verbunden, so dass jeder Leser auf seine Kosten kommt. Man kann schmachten, aber auch ein wenig Detektiv spielen. Es ist bis zum Schluss spannend und mit der Auflösung hätte ich nicht gerechnet.

Für mich eine rundum gelungene Geschichte, die ich gern weiterempfehle.
Lesung mit Jo Berger in Leutershausen



Am Samstag habe ich es endlich zu meiner ersten Lesung geschafft. Irgendwie gehen solche Termine immer an mir vorbei. Entweder bekomme ich es gar nicht erst mit oder ich kann sie leider nicht wahrnehmen. Aber hier hatte ich endlich Glück, da mich die Autorin angeschrieben hat und mich netterweise fragte, ob ich nicht Lust hätte dabei zu sein. Und natürlich hatte ich Lust. 😊

Vor der Lesung gab es noch einen ganz kleinen Bücherflohmarkt und eine Buchausstellung der örtlichen Bücherei. Es war eine gemütliche Runde und ich hatte wirklich Spaß. Die liebe Jo habe ich auch gleich erkannt, denn sie trug ihren schwarzen Hut, mit dem man sie sofort aus der Menge herausstach 😉 Außerdem habe ich noch 2 weitere nette Bloggerinnen kennenlernen dürfen. Anja Bayer von www.anjas-insel.de/ und Marion Schauder von Bloggin' Hinkenpinken. Es war eine sehr lustige Runde und wir haben viel gelacht.
An diesem Punkt war ich mal wieder unglaublich froh, diesen Blog eröffnet zu haben. Denn hätte ich es nicht getan, hätte ich so viele tolle Menschen niemals kennengelernt und ich bin sehr froh, dass diese jetzt in meinem Leben sind. Ich finde es immer wieder toll, wie Bücher und die Liebe zu diesen, so viele unterschiedliche Menschen zusammenführen kann 💖

So nun aber zur Lesung *gg* Um 17 Uhr ging es dann endlich los. Jo las aus ihrem neuen Buch "Mit Mandelkuss und Liebe" vor. Schon nach den ersten Sätzen war klar, dass das Buch genauso viel Humor hatte wie die Autorin selbst. Wer hätte es gedacht. 



Es ist tatsächlich nochmal etwas ganz anderes, wenn ein Autor aus seinem eigenen Buch vorliest, als wenn man ein Buch nur selber liest. Das Ganze ist viel intensiver, man spürt den Witz und Charme des Autors und ist sofort gefangen. Das war auch der Grund, warum ich mir das Buch dann auch gleich gekauft hab. Ich muss es einfach lesen. Außerdem hat Jo noch aus ihrem neuesten Roman "Manhattan Millionär" vorgelesen, den sie zusammen mit Andrea Bielfeldt geschrieben hat. Er erscheint am 1.12. und ich kann euch nur sagen: Ich lag schon nach den ersten Sätzen vor lachen fast unterm Tisch. Beide Autorinnen besitzen einen unglaublichen Humor. 😂



Nach der Lesung saßen wir noch in gemütlicher Runde bei Tee und Keksen (ok die gab es auch schon während der Lesung *gg*) zusammen, haben geredet und natürlich hat mir Jo mein Buch noch signiert. Es war also ein rundum gelungener Nachmittag. Ich freue mich, meine erste Autorin persönlich kennengelernt zu haben. Noch dazu eine Autorin mit viel Herz und Humor 😙 Auf das noch viele weitere Lesungen folgen :)



Montag, 14. November 2016

Rezi

Titel: Begin again
Autor: Mona Kasten
Verlag: LYX by Luebbe
Seiten: 497
Ebook: 9,99€
Print: 12,00€
ISBN: 978-3736302471
erschienen am: 14.10.16














Die Autorin

Mona Kasten, geboren 1992, lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen im Norden Deutschlands. Ihre Vorliebe für Kaffee und Schokolade ist mindestens so groß wie ihre Faszination für Worte, die sich bereits im Kindesalter tief in ihr verankert hat. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, vloggt sie über Bücher, Filme und alles, was sonst noch Lebensfreude macht.





Klappentext

Noch einmal ganz von vorne beginnen - das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen
Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv - mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich der Letzte, mit dem Allie
sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste von Regeln aufstellt. Die wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter
Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennenlernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren.






Wie ich es fand

Dieses Buch ist der erste Teil einer neuen Reihe der Autorin. Und der Einstieg hätte nicht besser sein können.
Der Schreibstil war insgesamt so locker zu lesen, dass ich quasi durch die Seiten geflogen bin. Außerdem besitzt die Autorin viel Humor und Empathie, was einem die Protagonisten besonders nahe bringt.
Mit Allie hat sie eine wundervolle weibliche Protagonistin geschaffen. Sie ist selbstbewusst, schlagfertig und witzig und total erfrischend. Aber sie hat auch schwache Momente, was sie noch viel sympathischer macht. Im Laufe der Story wächst sie an ihren Problemen und über sich hinaus und entwickelt sich somit in eine tolle Richtung.
Mit Kaden hab ich hier einen neuen Bookboyfriend gefunden, den es einfach zu vergöttern gilt. Obwohl er versucht ein Bad Boy zu sein, merkt man sehr schnell wie groß sein Herz ist. Er kümmert sich um seine Freunde, aber auch um Allie. Er ist für sie da, wenn sie ihn am dringendsten braucht und bringt sie auch in den schwierigsten Momenten zum Lächeln. Die beiden haben eine schwierige Vergangenheit, was es ihnen anfangs schwer macht, sich dem anderen zu öffnen. Aber sie bauen sich eine tolle Freundschaft auf und es hat wirklich Spaß gemacht die beiden zu begleiten.
Die Autorin hat hier eine wundervolle Liebesgeschichte geschaffen, bei der man die ganze Zeit mitfiebert. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sie hat es geschafft, mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen zu bringen.

Mit diesem Werk braucht sie sich absolut nicht zu verstecken und reiht sich für mich in die Liga erfolgreicher Autorinnen, wie J. Lynn oder Samantha Young, wunderbar ein. Die erste deutsche Autorin, die mich in diesem Genre zu 150% überzeugen konnte.




Hier findet ihre weitere Meinungen zum Buch:

BookPrincess

Freitag, 11. November 2016

FaB(olous) Friday

Die Chroniken von Narnia



Die Bücher

Die Chroniken von Narnia ist eine sieben Bücher umfassende Serie von Fantasyromanen, die zwischen 1939 und 1954 von dem irischen Schriftsteller Clive Staples Lewis geschrieben und 1950–1956 veröffentlicht wurden und sein mit Abstand bekanntestes Werk darstellen. Bislang wurden mehr als 100 Millionen Exemplare verkauft und die Bücher in 47 Sprachen übersetzt. Des Weiteren gibt es zahlreiche Adaptionen für Radio, Fernsehen, Theater und Kino.


Die Chroniken beschreiben ein Multiversum verschiedener Welten, darunter Narnia und unser eigenes Universum; dabei ist das Schicksal der Welt Narnias seit ihrer Schöpfung eng mit unserer verknüpft. Die Romane erzählen davon, wie Kinder aus unserer Welt wiederholt die Parallelwelt Narnias besuchen und dort Abenteuer erleben. In Narnia verstreicht die Zeit dabei schneller, weshalb sich dort eine lange Geschichte von der Schöpfung bis zur Apokalypse ereignet, während in unserer Welt kaum drei Generationen verstreichen.
Die Chroniken machen sehr deutliche Anleihen an christliche Motive, aber auch an griechische und römische Mythologie sowie an traditionelle englische und irische Märchen. Die Bücher sind auch für ihre von Pauline Baynes angefertigten Illustrationen bekannt und veranschaulichen verschiedene Aspekte damaliger (sehr traditioneller) gesellschaftlicher englischer Wertvorstellungen auf eine Weise, die diese auch für Kinder zugänglich macht. Die Illustrationen sind auch der 2005 bei Ueberreuter aufgelegten Gesamtausgabe beigegeben, nicht aber einigen älteren deutschen Ausgaben.
C. S. Lewis, der einen Lehrstuhl für englische Literatur des Mittelalters und der Renaissance innehatte, war lange Zeit eng mit J. R. R. Tolkien befreundet, welcher einen Lehrstuhl für englische Sprache innehatte. Die beiden Autoren beeinflussten sich gegenseitig wesentlich. Der überzeugte Katholik Tolkien trug so auch dazu bei, dass Lewis zum Christentum konvertierte; vorher war er Atheist gewesen. Seine neu entdeckte Religiosität prägte die Narnia-Romane, die man teils als christliche Allegorie lesen kann, stark. Später jedoch kühlte die Freundschaft zu Tolkien merklich ab, unter anderem, da dieser sich negativ über Lewis’ Narnia-Chroniken äußerte. Tolkien nannte dabei im Wesentlichen zwei Kritikpunkte: Zum einen war ihm Narnia zu wenig detailliert und zu wenig sorgfältig ausgearbeitet, zum anderen hielt er nichts von den zahlreichen und seiner Meinung nach allzu plumpen populärchristlichen Anspielungen. In seinen eigenen Werken erscheinen christliche Motive allenfalls in stark verhüllter und verallgemeinerter Form.


Inhalt

Am Anfang erzählt die Geschichte von der Erschaffung von Narnia durch den göttlichen Löwen Aslan und von der ersten Reise von Digory Kirke und Polly Plummer nach Narnia. Diese können mit Hilfe von Zauberringen zwischen den Welten reisen. Man erfährt hier auch, wie die Hexe Jadis von ihrer ursprünglichen Heimatwelt Charn nach Narnia kam und damit das Böse in die Welt brachte und wie Aslan für lange Zeit verhinderte, dass diese die Herrschaft über das Land errang. Digory darf zuletzt einen Apfel vom Baum des Lebens mit zurück in seine Welt nehmen. Aus dem Holz des daraus gewachsenen Apfelbaums lässt er Jahre später einen Wandschrank anfertigen.

Viele Jahre später geraten die Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy Pevensie aus dem Londoner Stadtteil Finchley, die während des Zweiten Weltkrieges beim gealterten Professor Digory Kirke (altenglisch für „Kirche“) untergebracht sind, durch einen Zufall in den Wandschrank und finden den Weg nach Narnia. Dort herrscht seit einhundert Jahren Winter, den die tyrannische „Weiße Hexe“ Jadis verursacht hat, die zu dieser Zeit Narnia beherrscht. Sie treffen den göttlichen Löwen Aslan und kämpfen gegen die Hexe. Aslan opfert sich für Edmund, der durch Jadis zum Verräter wurde, und kehrt danach wieder von den Toten zurück. Jadis wird von den Kindern und Aslan besiegt, woraufhin die vier Kinder Königinnen und Könige von Narnia werden und das für viele Jahre bleiben.
In dieser Zeit wird die Geschichte von Bree, einem sprechenden Pferd, und dem Jungen Shasta erzählt: Aus dem heidnischen Kalormen im Süden kommend, versuchen sie, in die Freiheit nach Narnia zu fliehen. Während der Flucht treffen sie auf Aravis, eine Tochter eines Tarkaans (so nennt man die Reichen und Landesherren), mit ihrem ebenfalls sprechenden Pferd Hwin. Sie wollen auch in den Norden flüchten. Auf ihrem Weg können sie vor einem Angriff auf das Schloss Anvard in Archenland, dem befreundeten Nachbarreich Narnias, warnen und somit die Eroberung verhindern. Am Ende erfährt Shasta, dass er Prinz von Archenland ist, einst entführt wurde und sogar einen Zwillingsbruder hat: Prinz Corin. Shasta heißt eigentlich Prinz Cor, und da er der Erstgeborene ist, wird er (mit Aravis als Königin) König von Archenland. Edmund und Susan treten auf, als sie den karlormenischen Hof besuchen, Edmund und Lucy kämpfen in der Schlacht um Anvard. Peter wird mehrmals erwähnt, tritt aber nicht auf, da er sich zurzeit im Norden aufhält, wo er gegen die Riesen kämpft.
Die Pevensies finden durch Zufall den Weg zurück in ihre Welt, wo sie wieder als Kinder und zur Zeit ihres Weggangs auftauchen.
Ein Jahr später aber geraten Peter, Susan, Edmund und Lucy wieder nach Narnia. Dort sind inzwischen 1300 Jahre vergangen. Gerade auf dem Weg in die Schule – sie stehen an einem Bahnhof –, finden sie sich auf einmal in den Ruinen ihres alten Schlosses Cair Paravel (in früheren Übersetzungen „Feeneden“) wieder, wo sie einen Zwerg namens Trumpkin treffen. Dieser erzählt, dass die Telmarer, ein Menschenvolk aus dem Westen, vor langer Zeit Narnia erobert und die alten Bewohner Narnias vertrieben hätten. Zurzeit herrscht der unrechtmäßig an die Macht gekommene Miraz, vor dem der rechtmäßige Erbe Kaspian geflohen ist, weil er sonst von Miraz umgebracht worden wäre.
Als Kaspian auf seiner Flucht in eine ausweglose Situation gerät, benutzt er das alte Zauberhorn von Susan, um die vier Kinder zur Hilfe nach Narnia zurückzuholen. Gemeinsam mit den übriggebliebenen Narnianen machen sich die Kinder auf den gefährlichen Weg zur Burg der Telmarer, jedoch ohne Aslans Beistand. Deshalb können sie die Burg nicht erobern.
Aslan erscheint wieder. Zuerst können ihn die Kinder (außer Lucy) nicht sehen. Nach und nach aber schlüpfen sie in ihre alten Rollen und erblicken ihn damit, Susan zuletzt. Mit der Hilfe der Alt-Narnianen kämpfen die Kinder, Prinz Kaspian und Aslan gegen Miraz. Kaspian wird neuer König von Narnia und versöhnt die Telmarer mit den Alt-Narnianen. Am Ende erfahren Peter und Susan, dass sie nun nicht mehr nach Narnia kommen dürften, da sie zu alt seien.
Eine lange Zeit später kommen Edmund und Lucy Pevensie mit ihrem Cousin Eustachius Knilch (im Original und in der neuen Übersetzung: Eustace Scrubb) durch ein Bild nach Narnia zurück. Sie landen im großen östlichen Ozean, in unmittelbarer Nähe der Morgenröte, dem Schiff König Kaspians. Sie werden an Bord geholt und reisen mit König Kaspian auf dem Schiff Morgenröte über den großen östlichen Ozean, um die sieben Lords zu finden, die unter seinem bösen Onkel Miraz verbannt wurden, und um das östliche Ende des Ozeans zu erreichen. Dabei erleben sie die tollsten Abenteuer und erreichen schließlich das Ende der Welt Narnias. Hier kehren Edmund, Lucy und Eustachius mit Hilfe des Löwen Aslan wieder in die reale Welt zurück. Und fortan dürfen auch Edmund und Lucy Pevensie nicht wieder zurück nach Narnia kommen, da auch sie nun zu alt sind.
Eustachius wird von Aslan mit seiner Mitschülerin Jill Pole tatsächlich wieder nach Narnia geholt, wo inzwischen Jahrzehnte vergangen sind. Sie bekommen vier Hinweise, um den vermissten Prinz Rilian (Sohn des nun uralten König Kaspian) zu finden, der von der unterirdisch herrschenden grünen Hexe verführt, verzaubert und verschleppt wurde.
Ihre Reise verläuft nördlich von Narnia, in die Wilden Länder des Nordens, Heimat der Riesen und schließlich in ein riesiges Höhlensystem. Als Begleitung steht ihnen der depressiv gestimmte, zweiflerische Moorwackler Trauerpfützler zur Seite. Eustachius, Jill und Trauerpfützler finden den Prinzen, brechen den Zauber und beenden die unterirdische Herrschaft der Hexe, die sich daran gemacht hatte, von ihrer unterirdischen Basis aus die Herrschaft über Narnia zu erringen. Nach dem Sieg über die Hexe kehren Eustachius und Jill in ihre Welt zurück.
Jill und Eustachius kommen abermals zurück nach Narnia, um dem letzten König von Narnia zu helfen, nachdem viele Jahre in Narnia vergangen sind. Der hinterhältige Affe Listig täuscht die Bewohner mit einem falschen Löwen Aslan, bei dem es sich in Wirklichkeit um den verkleideten Esel Wirrkopf handelt.
Er unterwirft die Bewohner und beginnt aus Habsucht die Zerstörung der narnianischen Wälder. Er holt die feindlichen Kalormen ins Land, die dieses besetzen und erobern. König Tirian und seine Helfer können das Ruder nicht mehr herumreißen. Der wahre Aslan zerstört daraufhin Narnia, errettet jedoch die ihm treu Gebliebenen in eine jenseitige neue Welt, das wahre Narnia (das Narnia, von dem bisher die Rede war, war nur die Schattenwelt des wahren Narnia). Auch Digory, Polly, Edmund, Lucy und Peter werden von ihm, nachdem sie in ihrer Welt bei einem Zugunglück gestorben sind, in das Paradies Narnia geführt. Dort im wahren Narnia treffen Jill, Eustachius, Digory, Polly, Edmund, Lucy und Peter Bekannte, denen sie in Narnia geholfen oder die sie begleitet hatten.





Die Filme

Die Chroniken von Narnia ist eine Filmreihe von Walden Media, die auf der gleichnamigen Buchreihe von C. S. Lewis basiert. Die Vermarktung übernahm in den ersten beiden Teilen die Walt Disney Company; danach wurden sie von 20th Century Fox ersetzt. Durch die BBC-Trilogie aus den Jahren 1988, 1989 und 1990 sind die bisher erschienenen Filme Neuverfilmungen. Die Verfilmung umfasst bisher drei Filme und begann mit Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia aus dem Jahr 2005 und erzählt die Abenteuer der Pevensie-Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy sowie deren Cousin Eustachius Knilch in die fiktiven Zauberwelt Narnia, die in den einzelnen Filmen auf unterschiedlichen Art und Weisen aus Großbritannien dorthin geraten. Die genannten Rollen wurden von William MoseleyAnna PopplewellSkandar KeynesGeorgie Henley und Will Poulter verkörpert. Ein weiterer Hauptdarsteller ist Ben Barnes als Kaspian XRegie führten Andrew Adamson und Michael AptedProduzenten aller bisherigen Teile waren Philip Steuer und Mark Johnson; er übte jedoch die Aufgabe bisher mit mindestens zwei weiteren Personen aus. Christopher Markus und Stephen McFeely schrieben mit Mithilfe bisher an jedem Drehbuch der Reihe mit. Die Filmreihe spielte weltweit über 1,5 Milliarden Dollar ein.

Bisher sind die drei zuerst erschienenen Bücher der Narnia-Reihe von Walden Media verfilmt worden. Im Oktober 2013 berichteten verschiedene Internetportale, dass die Produktion für die Verfilmung des vierten Romans, Der silberne Sessel, anlaufen würde. Der Roman schließt auch in der Erzählreihenfolge an dem zuletzt verfilmten an

2005 - Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
2008 - Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
2010 - Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte



Unterschiede zu den Buchvorlagen

Der erste Teil der Reihe, dessen Buchvorlage Der König von Narnia war, ist eine zum Buch recht treue Verfilmung. Doch trotzdem gab es auch dort kleine Unterschiede zur Vorlage: So reitet Edmund beispielsweise ein sprechendes Pferd, was laut dem Buch Der Ritt nach Narnia kein Narniane täte, außer es herrsche Krieg. So reitet Edmund sein Pferd zwar zur Schlacht, aber auch nach der Schlacht reitet er sein Pferd weiter.
Die zweite Verfilmung, Prinz Kaspian von Narnia, hält sich zwar noch grob an die Buchvorlage, doch nicht mehr so stark wie die erste. Die wohl größte Änderung ist, dass der Einbruch in Miraz' Schloss, wobei die Narnianen ihre halbe Streitmacht verloren, im Buch nicht vorkommt. Dafür wird jedoch im Buch eine Schlacht erwähnt, die im Film nicht gezeigt wurde und in der die Narnianen ebenfalls ihre halbe Streitmacht verloren.
Der dritte Teil, dessen Buchvorlage Die Reise auf der Morgenröte ist, ist bisher die Verfilmung, die sich am wenigsten an die Vorlage hält: So kommt die Geschichte der sieben Schwerter von den sieben Lords in der Buchvorlage gar nicht vor, wodurch die gesamte Handlung neu erzählt werden muss. Daher wurde auch die Reihenfolge der Inseln geändert.


Also wer hat es schon gelesen??
Wer kennt die Filme?
Wie fandet ihr die Umsetzung?

Rezi

Autor: Leylah Attar
Verlag: LYX
Seiten: 400
Ebook: 9,99€
Broschur: 12,99€
ISBN: 978-3736302891
erschienen am: 14.10.2016




Die Autorin

Leylah Attar ist eine amerikanische Selfpublisherin. Sie schaffte es mit ihrem Roman Paper Swan - Ich will dich nicht lieben auf die New-York-Times-, USA-Today- und Wall-Street-Journal-Bestsellerliste. Sie schreibt Liebesromane, die außergewöhnlich sind, aber immer ans Herz gehen. Manchmal verliert sie sich dabei in den Unendlichkeiten des Internets, kann aber immer mit Schokolade zurückgelockt werden.




Klappentext

Als Skye Sedgewick im stickigen Kofferraum eines fahrenden Autos aufwacht, rechnet sie mit ihrem sicheren Tod. Doch ihr Entführer lässt sie am Leben und verschleppt Skye stattdessen auf ein kleines Boot, wo er sie mehrere Wochen gefangenhält - Wochen voller Hunger, Demütigung, Schmerz und Angst. Auf hoher See und ohne Ziel hat Skye bald alle Hoffnung verloren, dass man sie findet und befreit. Und mit jedem anbrechenden Tag sehnt sie sich mehr nach Erlösung. Sie kann an nichts anderes mehr denken als den Tod - und an Esteban, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Als Kinder waren sie einst unzertrennlich, bis Esteban von einem Tag auf den anderen einfach aus ihrem Leben verschwand. Skyes größter Wunsch war es, ihn eines Tages wiederzusehen, doch diese Hoffnung stirbt mit jedem Blick in die eiskalten Augen ihres Peinigers. Bis Skye erkennt, dass sie sich in diesen Augen schon einmal verloren und ihr Entführer sie nicht zufällig ausgewählt hat 




Wie ich es fand

Dieses Buch ist mal etwas ganz anderes. Schon das Cover finde ich ja außergewöhnlich. Auffällig. Und eben auch anders. Das Buch wurde mir des öfteren empfohlen, also habe ich es gelesen. :)

Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich wusste zu Anfang nicht, ob es sich jetzt eher um einen Thriller oder eine Lovestory handelt. Ich würde sagen, es ist eine Mischung aus beidem. Und diese Mischung hat die Autorin außerordentlich gut hinbekommen.

Ich war ab dem ersten Satz gefesselt. Der Schreibstil ist sehr spannend und schafft es, einen total in die Geschichte zu ziehen und sich voll und ganz mit den Protas zu identifizieren. Dabei wird einmal aus der Geschichte von Skye geschrieben und dann aus der Sicht des Entführers Damian. Und dabei bekommt man einen sehr guten Einblick in beide Sichtweisen.
Man lernt Skye kennen, ihre Gedanken und Gefühle. Ihr jetziges Leben, aber auch ihr früheres Leben. Aber man erfährt auch die Geschichte von Damian und warum er ist, wie er eben jetzt ist. Und dabei konnte ich sein Verhalten schon nachvollziehen und konnte auch verstehen, warum er so handelt. Denn er hat unglaubliches erlebt und erlitten. Er hat Dinge getan und gesehen, die ihn mit der Zeit gebrochen haben.

Der Verlauf der Geschichte war wirklich faszinierend. Immer mal wieder habe ich mich gefragt, was ein Mensch alles verzeihen kann, wenn die Liebe nur stark genug ist. Die Frage muss natürlich jeder für sich selbst beantworten. Und vielleicht muss man tatsächlich erst selbst in so einer Situation gewesen sein, um es wirklich zu verstehen.
Besonders toll fand ich die Entwicklung von Damian. Dieser Wandel des unglaublich kalten, von Rache und Zorn zerfressenen Mannes zu jemandem, der so unfassbar tief lieben kann. Ich war regelrecht entzückt von einigen Wendungen, von anderen wiederum schockiert.

Diese Story war ein regelrechtes Auf und Ab der Gefühle. Selbst als man dachte, jetzt ist alles gut, setzte die Autorin nochmal eins drauf. Auch das der Verlauf der Story über mehrere Jahre angelegt ist, fand ich mehr als gelungen, da man so noch tiefer eintauchen konnte und man viele Entwicklungen besser nachvollziehen konnte.

Am Ende konnte ich mir einige Tränen nicht verkneifen, weil es einfach wunderschön war. Meiner Meinung nach eine extrem gelungene Geschichte, die sowohl spannend, nervenaufreibend, aber auch so intensiv und voll Liebe ist, dass man sie einfach lesen muss.