Montag, 3. April 2017

Rezi






Titel: 161011 - Befreiung
Autor: Aurelia L. Night
Ebook: 3,99€
Taschenbuch: 13,90€
Seiten: 272
ISBN: 978-3946843078
erschienen am: 15.03.2017










Die Autorin

Aurelia L. Night ist Baujahr '95.
Sie lebt mit ihrem Freund und zwei verrückten Katzen im ruhigen Niedersachsen.
Nach einer Ausbildung als Schilder- und Lichtreklameherstellerin hat sie erneut die Schulbank gedrückt um ihr Fachabi in Gestaltung zu bekommen.
Nun arbeitet sie Nebenbei als Servicekraft und hofft auf einen Studienplatz in Theaterpädagogik.
In ihrer Freizeit schreibt sie nicht nur, sondern liest auch sehr viel, oder aber sie versucht ihrem Freund beim XBox spielen zu schlagen. - Was bisher ziemlich gut klappt.




Klappentext

Was würdest du tun, wenn du nur dazu erschaffen wurdest, zu töten? * Als Gabriel und 161011 zum ersten Mal aufeinandertreffen, scheint ihr Schicksal besiegelt: sie, die Vampirjägerin, er, der Vampir. Gabriel entführt 161011 und zeigt ihr ein Leben, in dem sie eine fühlende Person und keine perfekte, namenlose Jägerin sein kann. 161011 will, trotz der Konsequenzen, die sie dort erwarten, ins Labor zurückkehren, denn sie erkennt, wie sehr sie die einzige Familie, die sie hat, vermisst. Als Gabriel nach einer Mission jedoch nicht zurückkehrt, muss sich die Jägerin zwischen ihrem alten Leben und den neuen Gefühlen entscheiden …



Wie ich es fand

Erstmal möchte ich mich beim Verlag und der Autorin für das Rezensionsexemplar bedanken.
Ich habe mich quasi sofort in das Cover verliebt. Diese Augen sind einfach so eindringlich und bleiben einem somit auch gleich im Gedächtnis.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach, fließend und locker, sodass man sehr schnell in die Handlung findet. Auch wenn ich zu Beginn das Gefühl hatte, dass ich einfach in die Geschichte geworfen wurde. Aber man findet sich recht schnell zurecht.
Was mir nicht gefiel, waren zB die ständigen Wortwiederholungen. Es wurde immer und immer wieder betont, dass die Vampire "Monster" sind, was dann mit der Zeit etwas zu viel wurde.

Zu Beginn lernt man 161011, oder später auch Kaze, kennen und erfährt, was genau sie ist und wie alles zustande kam. Zuerst konnte ich ihre Ängste und Zweifel noch verstehen. Aber mit der Zeit ging sie mir doch gehörig auf die Nerven. Sie war mir einfach zu verbohrt und stur, was mir fast schon etwas zu übertrieben war. Zwischendurch hätte ich sie am liebsten geschüttelt, damit sie endlich mal klar im Kopf wird.
Gabriel war da ganz anders. Er war mir gleich sympathisch. Er zieht sein Ding durch, versucht aber trotzdem für seine Familie und sein Clan einzustehen. Oft hab ich mich gefragt, wo er die Geduld für Kaze hernimmt. Aber er ist immer für sie da und bemüht sich, ihr den richtigen Weg zu weisen.

Das Hin und Her der beiden im Mittelfeld fand ich auch ein wenig anstrengend. Ich hatte das Gefühl, dass der Konflikt hier zu stark forciert wurde. Trotzdem war der Verlauf der Geschichte spannend, weil die Autorin immer wieder neue Wendungen einbaut und auch einige Fragen für den Leser offen lässt. Besonders gelungen fand ich dabei das Geschehen um Kain und ich hoffe, dass wir da im 2. Teil noch mehr darüber lesen können.

Auch das Ende war relativ offen, so dass man wissen will, was nun passiert und wie es mit Gabriel weitergeht. Fur mich war dies eine gelungene Vampirgeschichte, die jedoch noch einige Schwächen aufweist. Ich vergebe 3 von 5 Schmetterlingen.


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