Dienstag, 16. Mai 2017

Rezi

Autor: Jennifer Niven
Ebook: 11,99€
Taschenbuch:14,99€
Seiten: 400
ISBN: 978-3809026570
erschienen am: 28.12.2015











Die Autorin


Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in über 32 Länder verkauft. Der Roman stürmte kurz nach Erscheinen nicht nur die New-York-Times- sondern auch die SPIEGEL-Bestsellerliste, und eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles.





Klappentext

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…





Wie ich es fand

Gerade habe ich "All die verdammt perfekten Tage" beendet. Und das ist wieder mal ein Buch, wo mir einfach die Worte fehlen. Wo ich gar nicht richtig beschreiben kann, was ich fühle. 

Der Beginn war für mich etwas holprig. Es fiel mir schwer mich der Handlung und den Charakteren zu öffnen, aber dann gab es einen Punkt, da war ich plötzlich mittendrin. Ich will vom Inhalt gar nicht viel verraten, weil es dann vielleicht schon zu viel wäre Nur so viel....Es ist ein sehr ernstes Thema, was so viele Menschen betrifft. 
Das Buch zeigt so schön, dass wir alle nur Menschen sind. Mit Gefühlen - egal ob positiv oder negativ. Der eine empfindet es mehr, der andere weniger. Und wir sollten niemals jemanden wegen solcher Gefühle verurteilen. 

Hätte man nicht die Gedanken von Finch gelesen, wäre man wahrscheinlich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es ihm wirklich so schlecht geht. Das war ein gutes Beispiel dafür, wie gut es solchen Menschen gelingt, ihre wahren Gefühle zu verbergen. Trotzdem schafft er es, Violett aus ihrem Loch zu holen. Er bringt sie dazu, das Leben wieder zu genießen und nach vorn zu blicken. Ich fand ihre Reise bzw Wanderung total schön. Wie sie die Dinge und die Welt betrachtet haben, als wäre jeder Moment und Ort etwas ganz besonderes. Auch die Liebe der beiden war etwas besonderes. Zumindest für mich. Denn wären die Beiden nicht in diesem Drama gelandet, hätten sie nie erfahren, wie perfekt sie füreinander sind. 

Man muss einen Menschen eben einfach sehen. Nicht nur die Hülle und das Außen...sondern wirklich SEHEN. Ich habe wirklich viel gefühlt. Ich habe positive Dinge gefühlt, aber auch sehr viele negative. Aber dafür habe ich umso mehr gelernt. 
Ich danke Jennifer Niven für dieses Buch und dass sie damit versucht, die Menschen zu sensibilisieren. Sie dazu bringt, wirklich hinzuschauen. Sogar bei der Anmerkung der Autorin zum Ende hab ich Tränen verdrückt. 

Herzergreifend, schonungslos und offen zeigt uns Jennifer die bezaubernde Welt eines traurigen Jungen, der so viel mehr ist als nur ein "Freak".






1 Kommentar:

  1. Mir hat der Roman auch richtig gut gefallen! Dabei lese ich solche Romane eigentlich nicht so gerne. Die Geschichte hat bei auch ziemlich lange nachgeklungen.

    Liebe Grüße,
    Nona

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