Mittwoch, 3. Mai 2017

Rezi

Autor: Anja S. Kroack
Ebook: 4,99€
Taschenbuch: 12,00€
Seiten: 200
ISBN: 978-3946376231
erschienen am: 21.03.2017











Die Autorin


Anja S. Kroack wollte in ihrer Kindheit eigentlich einen kreativen Beruf erlernen, landete allerdings bei einem großen deutschen Unternehmen. Als Ausgleich zum teilweise tristen Büroalltag kam sie zum Schreiben.
Charakterlich ist sie spontan, manchmal auch ein wenig chaotisch. Mystische Geschichten ziehen sie magisch an. Romane für Leserinnen ab 16 findet sie toll. Mit einem Schuss Paranormales noch besser. Liebe darf ebenfalls eine Rolle spielen. Natürlich schreibt sie solche Bücher auch gerne selbst …


Klappentext
Durch Wald und Flur trieb es ihn.
Doch fand er seine Liebste nicht.
Das Böse die Hoffnung schien,
heller strahlte es als das hellste Licht.

Unfreiwillig folgt die 18-jährige Sophia ihrem Vater nach Rabenstein, einem Ort am Ende der Welt. Das Haus, in dem sie von nun an leben soll, führt sie schon bald auf die Spuren der tragischen Geschichte seiner Vorbesitzer. Als Sophia auf dem heruntergekommenen Anwesen ein silbernes Amulett findet, erlangt eine wiedererwachte Sagengestalt die Kontrolle über ihr Dasein. Dem dunklen Zauber dieses Mannes kann sie sich nicht entziehen. Hat der attraktive Außenseiter Finn dagegen überhaupt eine Chance im Wettlauf um Sophias Herz und ihr Leben?


Wie ich es fand
Das Cover von "Das Runenamulett" ist für mich nicht unbedingt ein Eyecatcher. Zumindest würde es mich nicht zum Kauf animieren. Da der Klappentext aber ein mythische und sagenumwobene Geschichte verspricht, wollte ich doch wissen, ob mich das Buch überzeugen kann. 
Gleich im voraus kann ich sagen, dass dem leider nicht so ist. Und dafür gibt es einige Gründe. 
Zu Beginn muss ich anmerken, dass die Story auf jeden Fall Potenzial besitzt. Die Grundidee ist gut, aber bei der Umsetzung mangelt es. 
Die Protagonistin Sophia fand ich mehr als unsympathisch. Und das nicht auf diese typische nervige Art, sondern ich konnte sie einfach nicht leiden. Das lag vor allem daran, dass sie nur am meckern und zicken ist und nur schnippische Kommentare abgibt. Ich kann mich an keine längere Szene erinnern, wo sie liebenswürdig oder nett war. Und diese ständige Anti-Art war für mich zu viel des Guten. 
Dann gibt es noch Finn und Manuel. Beide werden nicht wirklich tiefgründig beschrieben. Man kann sich nicht wirklich in Sie hinein versetzen, da immer nur an der Oberfläche gekratzt wird. Daher konnte ich auch weder Sympathie aufbauen, noch mich in irgendeiner Weise mit ihnen identifizieren.
Bei allen Charakteren hatte ich oft das Gefühl, dass sie sich unlogisch oder unpassend verhalten. Oft reagiert Sophia total patzig auf einen Satz und ich wusste nicht wirklich wieso. Oder Manuel bekommt aus völlig unverständlichem Grund Wutanfälle. Da bekommt man das Gefühl, als hätte man etwas verpasst oder überlesen. 
Die Handlung an sich war für mich nicht wirklich spannend. Ich dachte es ginge um Mythen oder Sagen, aber etwas in diese Richtung geschieht erst ca im letzten Drittel der Geschichte. Davor plätschert das ganze so vor sich hin. Trotzdem werden aber gerade die zwischenmenschlichen Aktionen nur angerissen. Ich persönlich kam überhaupt nicht in die Story rein. 
Auch die Liebesgeschichte war für mich nicht nachvollziehbar, weil der Fortlauf und die Entwicklung kaum vorhanden war. 
Abschließend kann man sagen, dass man hier viel mehr hätte raus holen können, aber leider konnte mich diese Darbietung nicht überzeugen und vergebe somit schwache 2 von 5 Schmetterlingen.
Eine Dankeschön geht an LysandraBooks für das Rezensionsexemplar.

Kommentare:

  1. Huhu

    Von dem Buch habe ich bisher noch keine positive Meinung gelesen und darum fliegt es jetzt von meiner Wuli. Ein Buch steht und fällt mit den Protagonisten und wenn man keinen Zugang findet, kann es einfach nicht gut sein.
    Danke für die ehrliche Rezension, wie immer gg

    LG Sonja Béland

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    1. Immer gern :)
      Ja es tat mir auch echt leid, dass es nicht so gut war. Aber ich will da natürlich nix schön reden. Es ist, wie es ist :)

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