Montag, 1. Mai 2017

Rezi

Autor: Lara Adrian
Verlag: LYX by Lübbe
Ebook: 8,99€
Taschenbuch: 10,00€
Seiten: 384
ISBN: 978-3802598210
erschienen am: 24.04.2017











Die Autorin

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Seit ihrer Kindheit hegt sie eine besondere Vorliebe für Vampirromane. Zu ihren Lieblingsautoren zählen Bram Stoker und Anne Rice.





Klappentext

Jede Täuschung hat ihren Preis ...

Drei Monate Housesitting in einem Luxus-Apartment in Manhattan - die Künstlerin Avery Ross kann ihr Glück kaum fassen, schlägt sie sich doch gerade so mit ihrem Kellnerjob durch. Avery betritt eine Welt der Dekadenz, die ihr den Atem raubt - die Welt von Dominic Baine: reich, arrogant und absolut unwiderstehlich. Der Milliardär, der das Penthouse im selben Gebäude bewohnt, erweckt ungeahnte geheime Sehnsüchte in ihr. Doch die Schatten ihrer Vergangenheit drohen Avery schon bald einzuholen und jegliche Hoffnung auf eine Zukunft mit Nick zu zerstören ...







Wie ich es fand


Ich hab dieses Buch im Rahmen einer Leserunde bei der "Lesejury" gelesen. Das war auch mein 1. Buch von Lara Adrian und da viele so von ihr schwärmen, war ich überzeugt, dass es gut sein muss. Leider wurde ich echt enttäuscht.

Der Inhalt der Story ist der übliche Einheitsbrei des Erotik-Genres. Nick ist superreich, superheiß und hat natürlich superkrasse Traumata. Avery ist eher etwas ärmlich, will keine Beziehung und hat Geheimnisse, die ihr eine solche auch unmöglich macht.

Natürlich treffen sie sich und innerhalb weniger Minuten landen sie im Bett. Und das wiederholt sich dann gefühlt alle 5 Minuten, sodass ich nur noch quer gelesen habe. Zumindest die Sexszenen. Natürlich verliebt sich Avery sofort und denkt schon nach der ersten Nacht an eine Zukunft mit ihm. Ich war nur genervt. Erst im letzten Drittel geht die Story etwas tiefer und wird etwas spannender.

Zwischendrin merkt man schon, dass Lara Adrian ihr Handwerk beherrscht, aber es dauerte mir einfach zu lang bis wirklich mal etwas passiert, was nichts mit Sex oder ähnlichen zu tun hatte. Oder dem hin und her der beiden.
Ich hatte gehofft, dass hier mal wieder was Innovatives kommt...irgendein neuer Ansatz; leider war dem nicht so. Als dann noch die Fesselspiele anfingen, war es bei mir gänzlich vorbei.

Am meisten genervt war ich aber von den typischen Sätzen wie "Ich will, dass du nur für mich kommst, Baby" oder "sie biss sich auf die Lippe, bis sie Blut schmeckte"  (wer zur Hölle macht sowas?) Oder mein alltime favourite: wenn die Männer knurren. Was ist da nur los?? Sind sie nun Männer oder Hunde??

Die letzten paar Seiten gab es die einzige Wendung im Buch, die mich wirklich gepackt hat und der Cliffhanger war auch super gewählt. Trotzdem werde ich mich von dem Genre jetzt erstmal distanzieren.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich mehr als enttäuscht und froh war, als das Ende in Sicht kam. Aufgrund des doch spannenden Endes gebe ich 2 von 5 Schmetterlingen

Danke an Bastei Lübbe für das Leseexemplar.

Kommentare:

  1. Hihihi also deine Rezi ist super! Ich kann mich mit der Richtung auch nicht anfreunden, viel gevögle und wenig Handlung. Bei "er knurrte" denke ich mir auch immer: ernsthaft jetzt?! Hat er ihr wenigstens ein Tempo gegeben, als sich die Arme auf die Lippe gebissen hat? Das ist doch bescheuert...

    LG Sonja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Also mir reicht es jetzt auch erstmal mit dem Genre....das ging wirklich leider gar nicht...
      und nein sie blutet dann einfach vor sich hin *looool*

      Löschen
    2. Igitt.. na wems gefällt.
      Mein Highlight in dieser Kategorie ist übrigens "er peitschte sie mit seiner Zunge" wtf? Lol immerhin hat man was zu lachen :)

      Löschen
  2. Hahaha ich lach mich tot. Ich frag mich immer, wo die sowas herholen. Ich kann nicht mehr :)
    Wahrscheinlich hatten wir bisher immer die falschen Männer *gg*

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht von seiner Zunge gepeitscht werden will :D :D

      Löschen