Sonntag, 29. Januar 2017

Rezi







Titel: Wie die Luft zum atmen
Autor: Brittainy C. Cherry
Verlag: LYX by Luebbe
Seiten: 368
Ebook: 9,99€
Broschur: 14,00€
ISBN: 978-3736303188
erschienen am: 13.01.2017











Die Autorin

Brittainy C. Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing und schreibt hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin.



Klappentext

Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen

Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.


Wie ich es fand

Nachdem "Verliebt in Mr. Daniels" zu einem meiner absoluten Lesehighlights ever gehört, war klar, dass ich "Wie die Luft zum atmen" lesen musste. Das Cover ist für mich schon mal der Hingucker schlechthin. Ich hab das Buch seit Tagen täglich mehrmals auf Facebook gesehen, inkl Lobeshymnen. Doch ich hatte wirklich Angst es zu lesen. Weil meine Erwartungen so enorm hoch waren und damit die Angst enttäuscht zu werden somit auch immer größer wurde. Nun hab ich mich endlich getraut und ich muss sagen die ersten 100 Seiten waren gut, richtig gut. Aber es hat mich bis dahin nicht geflashed. Doch danach änderte sich alles.
Ich weiß nicht genau, woran es lag. Aber plötzlich war da wieder dieses Gefühl.

Dies ist das erste Buch bei dem ich eine Seite gelesen habe und mir die Tränen kamen...Dann habe ich tief durch geatmet und auf der nächsten Seite musste ich wieder herzhaft lachen. Wirklich ich habe noch nie so viel gelacht in einem Buch.
Manchmal habe ich sogar gleichzeitig gelacht und geweint.

Ich habe so gelitten. Mit Liz, aber vor allem mit Tristan. Ich konnte seinen Schmerz regelrecht spüren. Keine Ahnung, wie man so ein Schicksal überleben kann. Darum konnte ich auch total verstehen, dass Tristan so kaputt und abgestumpft war. Die Verzweiflung der beiden mitzuerleben, wie sie krampfhaft versucht haben, an vergangenen Dingen fest zu halten, mit allen Mitteln, tat mir oft in der Seele weh. Mitzuerleben wie beide immer wieder in alle ihre Einzelteile zerbrechen, brach auch mir jedes mal wieder das Herz. Darum war es umso schöner, wie sich beide mit der Zeit wieder neues Leben einhauchten.
Ganz wundervoll fand ich auch Emma, Liz' Tochter. Sie war so unfassbar süß und tapfer und auf ihre unschuldige kindliche Art, auch sehr witzig. Oft hätte ich sie einfach gern geknuddelt.
Ein weiteres Highlight war für mich Faye, die beste Freundin von Liz. Was habe ich gelacht über sie und ihren Humor. Einfach nur fantastisch.

Es gab so unfassbar viele schöne und traurige Momente in diesem Buch. Sowohl große, als auch kleine, sodass ich gar nicht auf alles eingehen kann. Ich kann euch gar nicht sagen, was ich alles gefühlt habe. Ich kann euch nur sagen, dass ich unglaublich viel gefühlt habe. Nach den ersten 100 Seiten habe ich fast in jedem Kapitel Tränen vergossen. Manchmal merkte ich erst am Ende des Kapitels, dass ich die Luft angehalten hatte. Und dann musste ich eine kurze Pause einlegen, um mich zu sammeln. Diese Story hat mich so sehr gefangen genommen, dass ich sie gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch dieses Buch hat mich wieder getroffen, mitten ins Herz und direkt in die Seele.



"Ich liebte sie für alles, was sie war, und alles, was sie nicht war. Ich liebte sie in den Sonnenstrahlen und in den Schatten. Ich liebte sie laut, ich liebte sie flüsternd. Ich liebte sie, wenn wir uns stritten, ich liebte sie, wenn wir uns vertrugen. (...) Sie war ganz einfach die Luft, die ich zum Atmen brauchte."



Es gibt wirklich ab und an Momente, in denen ich mich frage, warum ich wirklich lese. Was wäre meine Antwort auf diese Frage? Und dann kommen Geschichten wie diese und ich weiß es wieder. Sie lassen mich fühlen. Gott, sie lassen mich so unfassbar viel fühlen.

Manchmal tut es weh,
manchmal habe ich Schmetterlinge im Bauch,
manchmal verliebe ich mich,
manchmal weine ich,
manchmal hasse ich
und manchmal lache ich lauthals und bin glücklich.
Geschichten wie diese lassen mich leben.


Ich denke ich brauche nicht zu sagen, dass auch dieses Buch wieder einmal etwas ganz Besonderes für mich ist.





Hier findet ihr weitere Meinungen zum Buch:


Kerstin's Bücherstube





Kommentare:

  1. Huhu :)
    du hast mich überzeugt, ich muss es haben ! Ich habe zwar Verliebt in Mr. Daniels immer noch nicht gelesen, aber das macht nichts. Hoch lebe der Sub :D Danke für die tolle Rezension !
    LG Sonja

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    1. Ooooh ich freu mich, wenn ich dich überzeugen konnte :) Am liebsten würde ich jeden nötigen, dieses Buch zu lesen. Ich würde im Moment fast behaupten, es war das Beste in dem Genre, dass ich je gelesen habe. Ich hoffe, es gefällt dir....
      Und ja scheiß auf den SUB *gg* der läuft ja nicht weg :)

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  2. Hey :)

    Ich habe schon wirklich viel über das Buch gelesen und mich deshalb auch nicht rangetraut, aber du hast eine sehr schön Rezi geschrieben ♡

    Liebe Grüße
    Jenny

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    1. Dankeschön liebe Jenny ❤ die kam auch wirklich von Herzen uns ich hoffe, du traust dich noch ran ☺

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